Konny scheint ja ein Profi zu sein
Danke für die Blumen und das Lob .... tut gut. Allerdings komme ich mir nach wie vor wie ein Lehrling vor. Für mich ist das Thema Pizzabacken ebenso wie mein Hobby Brotbacken jedesmal eine neue Herausforderung. Alleine das Handling des Pizzateigs, das richtige Timing, die Rezeptur ... Wahnsinn. Vermutlich hat man da sein Leben lang nicht ausgelernt. Und wenn ich manche frühere Threads hier von 2018-2022 anschaue mit Beiträgen von
@baser,
@nollipa,
@DarkRoast ... werde ich demütig und sehe erst, wie riesig mein Verbesserungspotential noch ist. Aber genau darin liegt ja die Herausforderung, nicht nur beim Pizzabacken: immer besser zu werden.
Ich muss auch @vitaminc zustimmen: Das Gerät ist nicht so entscheidend, sondern die Arbeitsweise, Teigherstellung, Teigführung, Handling, .... ob nun mit Biscotto oder Cordierit. Und es geht hier ja nicht darum, etwas zu beweisen, sondern uns gegenseitig zu unterstützen, gute Ergebnisse hinzubekommen. Und da hilft meiner Ansicht nach nur üben üben üben ... Bevor ich meinen Luigi pimpe, arbeite ich jedenfalls an meinen Pizzakünsten weiter. Zumal die Optik der Pizza ja eigentlich sekundär ist. Das Wesentliche ist doch der Geschmack! Und da kann ich sagen: Die Pizza im Post #567 war auch laut Aussage meiner family die Beste, die wir je gegessen haben. Und dies, obwohl sie als "Resteessen" 2 Tage im Kühlschrank lagerte, bevor sie nochmal aufgebacken wurde. 12 Stunden Biga, 48 Stunden Stückgare ... nächstes Mal will ich noch eine Autolyse zwischenschalten, mal LM versuchen .... alles Dinge, die ich u.a. hier in diesem Forum gelernt habe. Lange Gare, wenig oder keine Hefe, Vorteige und und und ... führen zu unvergleichlichem Geschmack und zu langer Haltbarkeit. Brote schmecken nach 1 Woche noch beinahe wie am ersten Tag. Und das sind Qualitäten, die man hier in diesem Forum nicht darstellen kann. Hier kann man nur die Optik beurteilen (die natürlich auch vom Teig abhängt), das handwerkliche Geschick, aber nicht den Geschmack. Der Ofen ist meiner Ansicht nach sekundär.
Um beim Thema Luigi zu bleiben: Fakt ist, dass er schöne Pizzen macht, wenn man die Teigherstellung und das Handling beherrscht. Ohne Pimpen. Die Vorteile liegen für mich ganz eindeutig auch im Handling. Elektro, ich benötige kein Holz, kein Gas, kann ihn in Innnenräumen nutzen. Ich kann ihn überall hin mitnehmen, leicht verstauen, habe ein Sichtfester, er wird nicht sonderlich heiß .... und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unglaublich. Vor kurzem kam mein 2. Luigi für 169 € (hatte wohl schnell genug zugeschlagen). Der war in 3 Kisten verpackt, keine Lieferkosten. Da fragt man sich wirklich, wie so etwas wirtschaftlich zu bewerkstelligen ist. Für das Geld waren wir kürzlich zu viert einmal lecker essen.
Für Leute, die für den Ofen einen festen Platz haben oder die 3x wöchentlich ins Fitnessstudio gehen und einen 20-Kilo-Ofen auch durch die Gegend tragen, ist ein Effeuno vielleicht die bessere Wahl. Oder wenn man das Outdoor-Erlebnis mit Gas oder Holz liebt, dann gibt es viele andere Öfen. Dann wäre der Luigi aber immer noch eine interessante Option als Zweitofen.
Sorry für´s philosophieren, aber auch das ist hier ja hoffentlich erlaubt
Anbei noch ein Foto von unserem Lieblingsbrot (mit Schabziger Klee), im Haushaltsofen gebacken ... nur um einmal zu zeigen, dass der Ofen nicht so entscheidend ist.
Herzliche Grüße
Konny