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Unold Luigi

Warum dauert das so lange, mein Macte war nach etwa 1 Woche mit der Spedition da?
Der Twin wird immer noch schnell geliefert. Der Smart leider nicht. Entweder produzieren sie den nur auf Bestellung oder es gibt eine hohe Nachfrage?
Ein weiterer Unterschied beim neuen Smart ist, dass der Thermostat nur bis 455 Grad und nicht mehr bis 500 Grad reicht. Beim Test von pizzaschaufel.ch erreichte er aber dennoch 540 Grad …
 
Hier habe ich zu den ersten beiden Back Sessions viele Einzelheiten geschrieben, inkl. Temperaturen vom Biscotto usw:
https://www.mydealz.de/deals/unold-...inkl-pizzastein-450c-2427952#comment-49469061

https://www.mydealz.de/deals/unold-...inkl-pizzastein-450c-2427952#comment-49408335

https://www.mydealz.de/deals/unold-...inkl-pizzastein-450c-2427952#comment-49370563

https://www.mydealz.de/deals/unold-68816-pizzaofen-luigi-inkl-pizzastein-450c-2427952#reply-49400304

Der P134H spielt für mich in einer anderen Liga und deswegen würde ich ihn nicht als Konkurrenz zum Luigi sehen. Wenn du dir den Effe für das 5-6 Fache des Luigis kaufst, dann möchtest du einen professionellen Pizzaofen, weil du möglichst nichts dem Zufall überlassen möchtest. Er ist was für Enthusiasten. Um eine kleine Menge gute Pizza zu backen, reicht mMn der Luigi mit einem guten Biscotto, ein guter Teig und einige Übung damit und dem Luigi völlig aus. Du hast die Ergebnisse gesehen, was will man für den privaten Gebrauch mehr?
Wie ich sehe, nutzt du in deinem V2 einen Biscotto Stein.
Ich habe den Luigi V1 und bin auch am überlegen, mir einen Biscotto zu bestellen.
Wie siehst du/ihr das? Macht das beim V1 Sinn?
Oder ist der normale Pizzastein völlig ausreichend?
 
Wie ich sehe, nutzt du in deinem V2 einen Biscotto Stein.
Ich habe den Luigi V1 und bin auch am überlegen, mir einen Biscotto zu bestellen.
Wie siehst du/ihr das? Macht das beim V1 Sinn?
Oder ist der normale Pizzastein völlig ausreichend?
Biscotto macht im Luigi immer Sinn da der Boden einfach nicht verbrennen kann.
Einfach entspannteres Pizzabacken!
Dauert halt 10 Minuten länger bis die Endtemperatur erreicht ist.
Hier gibts den passenden: https://bricopizza.it/products/biscotto-di-casapulla-forno-ooni-koda-12-dada-32x32x2-cm
 
Biscotto macht im Luigi immer Sinn da der Boden einfach nicht verbrennen kann.

Bin ich ebenfalls anderer Meinung. Ich habe den genannten Biscotto. Brachte bei mir schlechtere Pizzen, habe öfters dazu geschrieben. Verwende daher weiterhin den serienmäßigen Cordierit, nach 1 Minute lege ich allerdings einen Pizzascreen unter, dann wird der Boden nicht schwarz.
Der V1 hat nicht die notwendige Hitze für einen Biscotto. Der V2 offensichtlich schon, wenn man die beeindruckenden Fotos von @mfgrellen anschaut.

By the way ... habe eben eine Mail von Effeuno erhalten. Der Stein ist beim Gewicht des Macte Voyager Smart von 19,5 kg dabei. Der Stein für sich wiege ein 3/4 Kilo.
 
Also Semola vom Teig vor dem Tomatieren abklopfen
Das mache ich beim Auseinderziehen: Teigling senkrecht halten und ein wenig abklopfen. Dann um 90° drehen und wieder leicht abklpfen. Dieses drei/vier mal, und es befindet sich kein (loses) Semola mehr am Teig.

Besser ist meiner Meinung ein Holzschieber (ein einfaches Sperrholzbrett ist ebenfalls völlig ausreichend) zu verwenden,
Ja, damit komme ich auch wunderbar zurecht. Verstehe gar nicht warum man dreistellige Beträge für einen Schieber hinlegen muss.

denn dann kommt man ganz ohne Semola aus.
Vor der ersten Pizza bestreue ich das Brett vollflächig mit Semola und klopfe es dann leicht ab, so dass nur noch ein Hauch von Semola am Brett haftet. Klappt wunderbar.

Ganz ohne Semola habe ich mich noch nicht getraut... Funktioniert das wirklich so gut?

Biscotto macht im Luigi immer Sinn da der Boden einfach nicht verbrennen kann.
Ich habe mit Originalstein keine Probleme mit verbrannten Böden. Im Gegenteil: ich hätte die Böden gerne einen Ticken knuspriger.

Dafür bilden sich bei mir am Rand manchmal grosse Blasen, die dann verbrennen. Wenn ich beim Auseinanderziehen grössere Lufteinschlüsse erkenne, zerreisse ich diese. Erwische aber offensichtlich nicht alle. Hier vermute ich, dass ich mit der Hefe-Menge runter muss. Backzeit 4 Minuten. Nach zwei Minuten fange ich mit dem Wenden an.
 
Mein Luigi ist ebenfalls kalt (360°C Steintemperatur) so daß Boden und Oberseite selbst mit 3 Minuten Backzeit nur mit Mühe überhaupt Farbe bekommen.
Wie man in verschiedenen Youtube Videos sieht und auch hier im Forum liest erreichen viele V1 430 Grad auf dem Boden (mein ehemaliger V1 auch).
Selbst wenn die Netzspannung 10 Prozent unter dem Nennwert von 230 Volt liegen sollte (max erlaubt in Europa) sind 360 Grad deutlich zu wenig.
In meiner Wohnung zeigen die Steckdosen je nach Stromkreis bis zu 5 Prozent Unterschied an und das wirkte sich beim Luigi nur auf die Länge der Vorheizzeit aus (20 bis 25 Minuten mit Cordierit).
Der Hersteller verspricht ja das er mindestens 400 Grad erreicht, und das ohne Hilfsmaßnahmen wie Timer oder On/Off Methode.
Ich gehe davon aus das mit dem Ofen etwas nicht stimmt.
z.B. dass die Elektronik falsche Daten vom Thermostat erhält und zu früh abschaltet.
Garantie wird er ja noch haben.
 
Weiß jemand überhaupt, wie Luigi die Temperatur misst? Ich sehe oben und unten nur so eine Wölbung mit Löchern drin. Da wird irgendwas elektronisches hinter sein, scheinbar gibts hier eine Serienstreuung. Kann mir ja kaum vorstellen, dass die Heizspiralen so eine Serienstreung haben sollen.
Die 400°C oder mehr, will ich doch nur in der Luft oberhalb der Pizza haben. Stein bei 450 macht keinen Sinn, deswegen wird der Effeuno ja meist direkt mit einem Biscotto ausgliefert. Meine Roccboxx hab ich ebenfalls umgebaut, da hier ab Pizza 2-3 und je nach Länge der Pause zwischen den Pizzen, der Stein zu heiß wurde.

Auch ich habe in 2 Luigis, beide V1 jeweils einen Biscotto, da es mir auf den Sack ging, auf den Boden aufzupassen. Ich heize eh länger vor, als diese 20 Minuten. Kürzlich waren es mal eben 40 Minuten. Auch hab ich zwischen den Pizzen längere Zeit Leerlauf, so dass sich der Stein ordentlich aufheizen kann.

Stephan
 
Weiß jemand überhaupt, wie Luigi die Temperatur misst?
Der Luigi hat 2 Thermostate (die Wölbungen oben und unten mit den Löchern).
Im Gegensatz zu den aufwändigen mechanischen Thermostaten des Macte und Effeuno sind es thermoelektrische Sensoren die Daten an die Elektronik unten im Gehäuse ans Elektronikboard weitergeben und entsprechend der Programmierung die Heizspiralen steuern.
Bei diesen günstigen Sensoren kann es natürlich bauartbedingt Streuungen nach oben und unten geben.
Es wurde von V1 berichtet die über 450 Grad auf dem Stein anzeigten!
Ich denke nicht dass bei diesen sehr knapp kalkulierten Öfen in China bei der Produktion Temperaturtests und Kalibrierungen für jedes Gerät durchgeführt werden:
 
Die Aufheizzeit ist bei meinem Ofen mit knapp über 20 Minuten identisch, die Netzspannung liegt bei mir jedoch 5% unterhalb des Nennwerts von 230V. Da die Spannung jedoch quadratisch in die Leistung eingeht (P = U² / R ) ist die effektive Heizleistung bei 5% Minderspannung etwa 10% geringer. Also rechnerisch nur 1535 Watt anstatt 1700 Watt, was ich so auch gemessen habe.
Wie gesagt bei mir genauso, Strommesser zeigte je nach Steckdose zwischen 1550 und 1750 Watt.
Endtemperatur war immer diesselbe (430 Grad), hat halt nur unterschiedlich lang gedauert!
Aus diesem Threat liest man schon heraus das die Serienstreuung recht groß ist. (360 - 450 Grad)
Apropos, bei meinem Macte ist die Stromdifferenz der Steckdosen zwischen 2450 und 2800 Watt. Die angegebenen 2950 Watt habe ich noch nie erreicht.
Steintemperatur bei Ausschalten des oberen 500 Grad Thermostats 550 Grad.
 
Wenn das Ding taktet, dann ist die Elektronik der Meinung die Ziel-Temperatur erreicht zu haben, eine eventuelle Unterspannung spielt dabei keine Rolle.

Was mich an dem Aufbau stört: die Temperatur-Sensoren befinden sich nicht direkt im Garraum, sondern verstecken sich hinter diesen Hubbeln mit den vier Löchern. Es wird also nicht die tatsächliche Temperatur gemessen.

Der Controller wird also einen Korrekturfaktor hinzurechnen, um aus der gemessenen Temperatur die tatsächliche Temperatur im Innenraum zu ermitteln. Solch ein Verfahren ist aber sehr fehleranfällig: da reicht schon ein geringer Luftzug, und man hat komplett andere Werte.
 
Mir ist heute bei der Reinigung aufgefallen, dass der hintere Teil der unteren heizspirale teilweise den Boden berührt.

Ich habe es versucht leicht nach oben zu biegen. Es ist etwas besser geworden, aber nicht perfekt.

Ist das bei euch auch so?
 

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Bei den Thermofühlern vom Luigi handelt es sich sehr wahrscheinlich um handelsübliche Typ-K Thermoelemente, welche robust und preiswert sind und den Temperaturbereich abdecken. Diese haben prinzipbedingt nur eine sehr kleine Serienstreuung, benötigen keine Kalibrierung und somit läßt sich damit recht genau (also + / - 2 Kelvin) die Temperatur bestimmen, ohne daß jedes Gerät einzeln kalibriert werden muß.
Ist aber auch nur ne Annahme....

Wie erklärst du die Serienstreuung von den unterschiedlichen Temperaturen?

Stephan
 
Wie ich sehe, nutzt du in deinem V2 einen Biscotto Stein.
Ich habe den Luigi V1 und bin auch am überlegen, mir einen Biscotto zu bestellen.
Wie siehst du/ihr das? Macht das beim V1 Sinn?
Oder ist der normale Pizzastein völlig ausreichend?
Die Frage ist ja, warum möchtest du dir einen Biscotto bestellen und was erhoffst du dir davon?
Wenn du bisher keine Probleme mit dem Cordierit hast, dann ist doch alles gut 👌🏻

Wann macht ein Biscotto dann überhaupt Sinn?

Der Biscotto speichert die Wärme besser und gibt sie gleichmäßiger und länger wieder. Der Cordierit dagegen, ist agiler. Bei manchen hier im Thread verbrennen die Böden mit diesem Stein. Man kann auch die Unterhitze reduzieren im DIY-Programm, das sollte das Problem fixen. Zumindest wenn du nur wenige Pizzen machst. Denn der Cordierit kühlt im Vergleich zum Biscotto schneller ab und solltest du mehrere Pizzen in kurzer Reihenfolge machen, dann kann es sein, dass die Böden zu hell werden. Das muss man aber alles im Einzelfall testen und hängt auch von der Hydration des Teigs ab und natürlich auch von der Backzeit.

Es ist wohl schwierig eine pauschale Empfehlung auszusprechen. Ich persönlich habe den Biscotto auch nur in der V2 eingesetzt, in der V1 nicht; deswegen kann ich auch dazu nichts sagen. Was mich bei V1 und Cordierit immer gestört hat war, dass der Stein immer schmuddelig aussah. Pyrolyse ging nicht. Bei V2 und Biscotto lasse ich 10 Minuten nachbrennen und der Stein sieht aus wie neu.
 
Der Biscotto speichert die Wärme besser und gibt sie gleichmäßiger und länger wieder.
Dieser Biscotto ist doppelt so dick, hat die doppelte Masse und speichert die doppelte Energie.
Wann macht ein Biscotto dann überhaupt Sinn?
In Italien wird der Luigi schon immer mit zusätzlichem Biscotto ausgeliefert: https://www.fornoelettriko.it/
Was mich bei V1 und Cordierit immer gestört hat war, dass der Stein immer schmuddelig aussah. Pyrolyse ging nicht. Bei V2 und Biscotto lasse ich 10 Minuten nachbrennen und der Stein sieht aus wie neu.
Auch im V1 funktioniert die Pyrolyse zufriedenstellend. Wenn man ungeduldig ist, einfach 2x Off-On-Boost.
 
Mir ist heute bei der Reinigung aufgefallen, dass der hintere Teil der unteren heizspirale teilweise den Boden berührt.

Ich habe es versucht leicht nach oben zu biegen. Es ist etwas besser geworden, aber nicht perfekt.

Ist das bei euch auch so?
Nein, das sollte nicht so sein. Offenbar ist die Heizspirale bei dir (viel) zu heiß geworden und hat sich in Richtung der Schwerkraft verformt. Das passiert gelegentlich auch im normalen Haushaltsofen so daß die obere Spirale durchhängt. Man kann die mit etwas Geschick in Position biegen, denn das Metall ist bereits weichgeglüht so daß es kaum bricht.
Die Ursache dafür kann eine defekte Regelung aufgrund eines gebrochenen Thermofühlers sein. Damit geht die Unterhitze bei Erreichen der Temperatur nie aus, sondern ist durchgehend an und überhitzt. Es wäre ratsam mit einer smarten WLAN-Steckdose die Leistungsaufnahme im Betrieb aufzuzeichnen, damit man genau sieht wie oft und wie lange die Unterhitze an ist. (Dazu die Abtastrate auf 10 Sekunden hochsetzen.)
 
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