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Unold Luigi

Leute... Backt Pizza. Das ist der grosse Ferrari G3 und keine Raketenwissenschaft - und Pizza backen geht immer noch auf Sicht. Und nein, ein Biscotto macht erst dann Sinn, wenn man überhaupt mal mit einem gebacken hat, also die Eigenschaften kennt. Wer Neapolitana mag - ich nicht immer, Boden weich, Eggshell, der Hydro geschuldet: der braucht ja gemäß des Patents eh was anderes ;-) .
Fakt ist: egal ob V1 oder V2, das Ding schlägt den G3 um Längen, und das zu einem guten Preis. Nutzt ihn so und ab dafür. Sonst schaukelt sich meine gedankliche Netzspannung so auf - nein, das sind keine 230 oder 240V an der Steckdose, denn das ist scheißegal, denn wer in Physik aufgepasst hat: dann dauert das aufheizen halt 10 sec. länger (wir reden von einem ohmschen Widerstand). Also macht Pizza, sonst schlägt meine gedankliche Spannung in einen Zündfunken über, und ich muss hier echt mal 1-2 böse Kommentare loslassen.
Sorry, das musste mal sein :-)
Schönen Gruß, Peter
 
Nein, das sollte nicht so sein. Offenbar ist die Heizspirale bei dir (viel) zu heiß geworden und hat sich in Richtung der Schwerkraft verformt. Das passiert gelegentlich auch im normalen Haushaltsofen so daß die obere Spirale durchhängt. Man kann die mit etwas Geschick in Position biegen, denn das Metall ist bereits weichgeglüht so daß es kaum bricht.
Die Ursache dafür kann eine defekte Regelung aufgrund eines gebrochenen Thermofühlers sein. Damit geht die Unterhitze bei Erreichen der Temperatur nie aus, sondern ist durchgehend an und überhitzt. Es wäre ratsam mit einer smarten WLAN-Steckdose die Leistungsaufnahme im Betrieb aufzuzeichnen, damit man genau sieht wie oft und wie lange die Unterhitze an ist. (Dazu die Abtastrate auf 10 Sekunden hochsetzen.)

Danke dir. Ich werde mit dem Bild erstmal auf Unold zu gehen, was sie dazu meinen. Der Ofen ist ja erst 1 Woche alt.
 
Könnt Ihr mir einen guten Pizzaschieber für den Luigi empfehlen?

Ich habe diesen hier im Auge...
Diesen hatte ich auch mal bestellt, angeschaut und ungebraucht zurückgeschickt.

Hauptsächlich, weil ich keinen Schieber aus Alu haben mag. Mit der Zeit schabt sich das Alu am Pizzastein ab und landet irgendwann in der Pizza.

Komme mit diesen Holzschiebern bestens zurecht. Eines der Brettchen wurde zum Schneidbrett umfunktioniert. Wüsste nicht, warum ich einen teureren aus Alu benötigen sollte.
 
Könnt Ihr mir einen guten Pizzaschieber für den Luigi empfehlen?

Ich habe diesen hier im Auge...
Ich habe den Pizzaschieber von Unold, der zum Luigi gehört. Der ist klasse und vollkommen ausreichend.

https://www.amazon.de/Unold-Pizzasc...1669&sbo=RZvfv//HxDF+O5021pAnSA==&sr=8-2&th=1

Habe auch 2 Pizzaschieber von Gi.metal, einer war teurer als der Ofen (ist zu breit für den Luigi). Kann nicht behaupten, dass die besser sind.

Das Abschaben von Aluminium ist sicherlich marginal. Da dürften Pizzen mit Salami, Schinken etc. deutlich ungesünder sein.

Vorteil der Aluschieber ist, dass das Semola durch die Löcher abgeklopft werden kann. Sind auch schlichtweg dünner als Holzschieber, man kommt dadurch besser unter die Pizza. Macht z.B. dann absolut Sinn, wenn am Pizzaboden Blasen entstehen oder Belag am Stein festbrennen will und man die Pizza lösen muss. Kann man natürlich auch gleich mit dem Holzschieber zusammen abrauchen *Spaß* 🔥
 
Das Abschaben von Aluminium ist sicherlich marginal. Da dürften Pizzen mit Salami, Schinken etc. deutlich ungesünder sein.
Salami und Schinken legt man aber bewusst drauf weil sie zum Geschmack beitragen sollen. Alu nicht.

Vorteil der Aluschieber ist, dass das Semola durch die Löcher abgeklopft werden kann.
Wo kein Semola ist, da muss auch kein Semola abgeklopft werden?

Sind auch schlichtweg dünner als Holzschieber, man kommt dadurch besser unter die Pizza.
Ich lege den ausgebreiteten Teigling auf das Holzbrett und beschmiere+belege den auf dem Holzbrett. Kein Bedarf, darunter kommen zu müssen.

Hat auch den Vorteil, dass der Teigling durch das Drunterschieben nicht unnötig verformt wird und auch Belag bleibt wo er ist.

Macht z.B. dann absolut Sinn, wenn am Pizzaboden Blasen entstehen oder Belag am Stein festbrennen will und man die Pizza lösen muss.
Macht man das nicht mit dem Wender?

Jeder wie er mag...
 
Das Abschaben von Aluminium ist sicherlich marginal. Da dürften Pizzen mit Salami, Schinken etc. deutlich ungesünder sein.
Marginaler Abrieb von Aluminium? Siehe hier: https://www.grillsportverein.de/forum/threads/pizza-kurze-frage-schnelle-antwort.316698/page-107
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Kann man natürlich auch gleich mit dem Holzschieber zusammen abrauchen *Spaß*
Pizzaschieber aus einfachem 5mm Sperrholz und >10 Jahre im Gebrauch:
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Da raucht nichts ab, auch nicht bei 450°C.

Vorteil der Aluschieber ist, dass das Semola durch die Löcher abgeklopft werden kann.
Falls man aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer mit Semola oder Mehl übertreibt und so eine neumodische Schaufeln mit Löchern haben möchte, gibt es die inzwischen auch aus Holz: https://www.alfaforni.com/de/produkt/holz-pizzaschaufel/ in 32, 36 und 40 cm
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Pizzen auf Semola ist wie Grillen auf Alufolie.
 
Solch ein Schieber aus Holz kommt zudem ganz ohne extra Semola aus, da das Holz die Feuchtigkeit reguliert. Es reicht das (wenige) Mehl was man zum Ausbreiten vom Teig nimmt.
Meinst Du das wirklich ernst? Ohne geölt braucht der mehr. So langsam zweifle ich an Dir... Ernsthaft: das klebt ohne bei den einfachen Schiebern. Und fang jetzt nicht mit Deinem Selbstbau an. Erzähl mir nicht, daß der sauber in den Luigi passt resp. gut zu handhaben ist. Zeig Ergebnisse...
 
Hast Du mir vielleicht noch einen Link zu dem Wender aus Holz, klingt super.
Ein Wender ist aufgrund der sehr viel längeren Verweilzeit im Ofen an der Flamme gewöhnlich aus Edelstahl und nicht aus Holz.

Meinst Du das wirklich ernst? Ohne geölt braucht der mehr. So langsam zweifle ich an Dir... Ernsthaft: das klebt ohne bei den einfachen Schiebern.
Du hast doch überhaupt keine Ahnung! Wäre der Schieber geölt und geschliffen, dann wären die Pooren vom Holz zugekleistert und könnte kaum noch Feuchtigkeit ausnehmen. Aus dem Grund läßt man eine Holz-Terrasse oder andere Gebraucsgegenstände aus Holz wie Schneidebretter und Messergriffe regelmäßig mit Öl ein.
Für Pizza ist eine unbehandelte und leicht rauhe Oberfläche ideal, da die Oberfläche dadurch vergrößert ist und somit mehr Feuchtigkeit aufgenommen werden kann. Das wenige (Rest-)Mehl was dann noch vom Stretchen auf der Holzarbeitsfläche an der Pizza anhaftet, ist völlig ausreichend. Das wird von der rauhen Holzoberfläche beim Einschießen größtenteils abgestreift und zurückbehalten, so daß es nicht auf den Stein gelangt und dort verbrennt.

Wenn man hingegen die rohe Pizza ewig auf dem Schieber parkt, oder gar darauf belegt, dann läßt es sich natürlich nicht vermeiden daß die Tomaten irgendwann durchsuppen und der Teig auch am besten Holzschieber anklebt. Daher belegt man die Pizza zügig, nimmt die mit dem Schieber auf, bringt sie in die endgültige Form und schießt sie dann gleich ein.

Und fang jetzt nicht mit Deinem Selbstbau an. Erzähl mir nicht, daß der sauber in den Luigi passt resp. gut zu handhaben ist.
Selbstbau ist übertrieben, das ist nur ein 30 x 34 cm großes Sperrholzbrett mit 6mm Stärke, angeschrägter Kannte und einem Holzgriff dran und paßt sauber in den Luigi. Und wenn das Teil nicht mehr luppt geht man kurz mit nem 100er Sandpapier rüber und fertig.

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Hab ich doch bereits direkt im Beitrag als auch erst vor drei Tagen in Beitrag #3.372. Was hängst du dich daran immer auf?
 
Ich verwende einen gelochten Edelstahlschieber von Cozze. War nur marginal teurer, als die Alu-Chinaschieber, und im Baumarkt erhältlich. Obwohl etwas schwerer, als die aus Alu, sehr dünn und stabil. Passt exakt in den Luigi und wird auch zum Drehen verwendet. Im G3 habe ich einen Holzschieber verwendet und der ging auch gut, aber ganz ohne Semola bin ich nicht ausgekommen. Ab und zu klebte dann doch immer wieder ein Teil fest.
 
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