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Update Kamado von Action

moin moin, als deflektor kannste beim gleichen verkäufer ein pizzablech für ein paar cent kaufen
dann bohrst du drei halter drann oder punktschweissen wenn möglich
und du hast für gerademal 4euronen einen suppi deflektor:D
übrigens, das teil ist kogenial für den preis, besitze den gleichen allerdings von lidl.
 
Hat jemand eine Quelle für einen Edelstahlrost im Stil des original Rosts? Notfalls ginge auch ein Gussrost. Der Edelstahlrost vom Wlanthermoshop hat sich bei mir so derbe verzogen, dass Würstchen immer an den Rand oder die Mitte rollen (je nachdem wie rum der Rost liegt). Der ist also keine Option. Gemessen habe ich, dass der Rost maximal 28 mm haben sollte. 28,5 mm habe ich bereits gefunden, aber das ist mir zu riskant, zumal da noch Toleranzen von +/- 3 mm berücksichtigt werden müssen und dann noch die Wärmeausdehnung hinzu kommt.
 
Der Edelstahlrost vom Wlanthermoshop hat sich bei mir so derbe verzogen, dass Würstchen immer an den Rand oder die Mitte rollen (je nachdem wie rum der Rost liegt)
eigentlich kacke .... über 250 grad und dann ist es passiert, nicht wahr?

bin gespannt ob Antworten kommen werden :)
 
Hat jemand eine Quelle für einen Edelstahlrost im Stil des original Rosts? Notfalls ginge auch ein Gussrost. Der Edelstahlrost vom Wlanthermoshop hat sich bei mir so derbe verzogen, dass Würstchen immer an den Rand oder die Mitte rollen (je nachdem wie rum der Rost liegt). Der ist also keine Option. Gemessen habe ich, dass der Rost maximal 28 mm haben sollte. 28,5 mm habe ich bereits gefunden, aber das ist mir zu riskant, zumal da noch Toleranzen von +/- 3 mm berücksichtigt werden müssen und dann noch die Wärmeausdehnung hinzu kommt.

Wichtig ist das der Rost nicht nur in der Mitte komplett eingebrannt wird. Edelstahl muss gleichmäßig beim ersten mal erhitzt werden. Dann verzieht sich der Rost auch nicht so arg. Metall dehnt sich nun mal durch hitze aus. Aber das ist kein Problem bei dem Verzug. Einfach beim nächsten mal den Rand vorzugsweise mit aufheizen dann sind die Spannungen aus dem Material und der Rost fast wieder komplett gerade.

Gut geht sowas auf einem Azk, aber das ganze geht auch auf dem Kamado.

Ich hoffe ich konnte helfen und das Problem beseitigen. :thumb2:
 
Der Edelstahlrost vom Wlanthermoshop hat sich bei mir so derbe verzogen, dass Würstchen immer an den Rand oder die Mitte rollen (je nachdem wie rum der Rost liegt).
Das war bei dem dünnen Material nicht anders zu erwarten. Ist aber nicht weiter schlimm. Ich nehme das auch nur für ein Steak, wegen dem Branding. Würstchen muss man da sternförmig legen. Dafür nehm ich aber lieber den Standardrost.
 
Ich hab schon überlegt ob man einen Gussrost produziert. Ist halt nicht ganz billig, aber dafür verzugsfrei.

Wir haben auch schon probiert den Rost dicker zu machen, aber je mehr Material desto stabiler, aber auch mehr kraft beim Verzug. Das geht sich eigentlich fast aus. Wichtig ist das aufheizen so das die Spannungen raus können. Einen leichten Verzug wird es aber immer geben.
 
Falls produziert wird, soll der Produzent des Gussrostes das Ding richten, bevor er es ausliefert.
 
Ich vermute auch, dass der breite Rand, der ja außerhalb des Kohlekorbs vom Kamado liegt, echt ungünstig bzgl. Verzug ist. Zwangsläufig wird der sich immer deutlich weniger erwärmen als die Wabenstruktur. Aber ich versuche die Spannungen mal auf dem AZK raus zu bekommen. Habt ihr eigentlich mal versucht den Rand weg zu lassen oder deutlich schmaler zu gestalten?

Grundsätzlich ist sowas für mich - als Kunden - eine Enttäuschung. Wenn solch ein Rost bei einem Grill ab Werk dabei wär und keine Hinweise bzgl. der korrekten Handhabung dabei wären, dann würde ich sowas reklamieren (zumindest bei einem hochwertigen Produkt). Auch die scharfen Schnittkanten sind für mich ein No-Go. Beim Auspacken direkt am Finger geschnitten (Trowalisieren ist wahrscheinlich zu teuer?). Ich weiß, dass die günstige Fertigung mit diversen Kompromissen daher kommt, aber macht doch bitte Warnhinweise und/oder ein paar Sätze bzgl. der Handhabung dazu. Wer nichts mit Metallverarbeitung zu tun hat, der hat dafür kein Verständnis und für diese Leute ist das ein Produkt mit schlechter Qualität und da überlegt man es sich sehr gut, ob man noch mal vom gleichen Anbieter kauft

Unabhängig davon suche ich trotzdem weiter einen alternativen Rost. Bei meinem original Rost hat sich die Emaille gelöst und der rostet (Wortspiel nicht beabsichtigt) fröhlich vor sich hin.

Das Teil hab ich übrigens gefunden: https://www.ebay.de/itm/Grillrost-G...362386290821?_trksid=p2385738.m4383.l4275.c10
Ein kurzer Test mit Schablone zeigt aber recht eindeutig, dass man sich damit wahrscheinlich den Kamado sprengt.
test.jpg
 
Ja einen schmalen Rand haben wir probiert. Bringt aber leider nichts, da die Spannungen aus den Ring nicht raus können. Die Spannungen können nur gut weg, wenn der Ring außen auch entspannt wird. Wir werden in Zukunft eine Anleitung bereit stellen die das Beschreibt. Ohne Rand haben wir auch schon probiert, dann Wölbt sich der Rost komplett da dieser nicht mehr in Form gehalten wird. Aber wie bereits gesagt, wichtig ist das einmal ordentlich einbrennen und Spannungen zu reduzieren. Man sieht bei deinem Rost das nur die Mitte eingebrannt ist.

Wir schleifen den Rost aktuell immer sauber, so das der Grat weg ist. Dadurch sind manche Stellen recht scharf. Trowalisieren würde gut 10-20 € mehr pro Rost kosten. Ich kann das entgraten gerne als Option mit aufnehmen. das würde dann mehr kosten und ungefähr eine Woche Wartezeit in Anspruch nehmen. Aber das wird denke ich keiner nutzen.
 
Guss hat einen hohen Kohlenstoffanteil und ist hart und spröde. Da ist nicht viel mit richten.
Gussteile können gerichtet werden.
Es spielt aber keine Rolle, wie der Produzent vernünftige Qualität liefert. Er soll es bitte nur tun!
Wenn die Vorgaben an einen Gussrost eine vernünftige Planlage und das Einhalten andere Zeichnungsvorgaben sind, dann soll es entweder so fertigen, dass er nicht richten muss und wenn ihm das Einhalten der Zeichnungsvorgaben nicht gelungen ist, dann muss er nacharbeiten (richten) oder das Teil verschrotten und es erneut probieren.
Es gibt ja genügend Gussteile, die auch andere und komplexere Vorgaben einhalten, als es von einem popeligen Grillrost erwartet wird.
 
Das mit dem Entgraten lohnt sich nur in Masse. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass die Teile entgratet sind, aber sonst würde ich da auch nicht mehr als 2-3 Euro dafür zahlen, weil ich dann abwägen würde das selber zu machen...wobei das bei den Waben echt viel Arbeit ist. Hab das nur am Rand und beim Deflektor gemacht.
 
Das mit dem Entgraten lohnt sich nur in Masse. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass die Teile entgratet sind, aber sonst würde ich da auch nicht mehr als 2-3 Euro dafür zahlen, weil ich dann abwägen würde das selber zu machen...wobei das bei den Waben echt viel Arbeit ist. Hab das nur am Rand und beim Deflektor gemacht.

Richtig, das würden wir erst bei 3000-5000 Stück hin bekommen mit dem Preis. Wir wollen den Rost ja immer noch günstiger anbieten wie den Grill. Ansonsten stimmt das Verhältnis nicht mehr. Ich will auch ungern die Sachen in Polen, Ungarn oder China produzieren lassen, nur um ein paar Euro zu sparen. Möglich wäre das, aber ich müsste das ganze Zeug dann in der Weltgeschichte umher schicken, was für die Umwelt nicht besonders wäre und ich möchte die Wirtschaft in Deutschland gerne unterstützen.
 
Gussteile können gerichtet werden.
Da hast du wohl recht. Nur Stahl ist nicht gleich Stahl obwohl beide aus Eisen sind. Genauso ist es bei Guss. Der eine lässt sich bedingt nacharbeiten der andere ist danach Schrott. Rate mal welcher Guss für so einen Rost zur Anwendung kommt. Ich glaube nicht das es der Hochwertigste zum kleinsten Preis ist. Oder wolltest du für den Rost mehr bezahlen als für den Grill?
:hmmmm:
 
Dafür gabs 10 Minuten was zu begaffen. :sabber:Silikontitten, gemachter Arsch und gefaktes Gesicht. Presskleidung und Heels inklusive :D
sex sells :thumb2:
Ach und dumm wie Stockbrot obendrein
 
Hi Leute,

nachdem ich mich vor 3,5 Jahren von meiner alten Baumarkt-Kugel verabschiedet und mir einen Nappi Gasgrill zugelegt habe (mit dem ich bis heute mega zufrieden bin), konnte ich beim letzten Action Angebot von 88€ einfach nicht vorbei gehen und musste den Kleinen adoptieren.
Hab dann die ersten Tage bis der Deflektor eingetroffen ist zum testen was flach gegrillt.
Aber als der Deflektor da wa, musste ich doch gleich einmal ein Pulled Pork machen.
Also ab zum MDV einen 2,5 kg Nacken gekauft und ran an die Sache.
Geimpft wurde mit ner Mischung aus Apfelsaft, Worcester-Soße, Zucker, Salz u. Wasser.
Dann mit Senf eingerieben, Magic Dust drauf, eingeschweißt und für 24 Stunden in den Kühlschrank.
Am nächsten Tag sollte das Ei eingeheizt werden. Dafür verwendete ich Tarrington Holzkohle.
Das sollte sich später beinahe als Fehler herausstellen.
Apfelholz Chunks hatte ich bereits in Bier gewässert.
Als die Kohlen gegen 22 Uhr durchgeglüht waren und das Ei auf 150 Grad waren, Holz auf die Kohle drauf, Deflektor rein, Blech drauf mit Rest Bier und dann den Rost mit dem Nacken. Passte so gerade.
Das Einregeln auf 120 Grad gestaltete sich schwierig. Dauerte fast 2 Stunden eh es stabil lief. War wahrscheinlich dem doch sehr großen Stück Fleisch geschuldet, das den Kamineffekt reduzierte.
Ich hatte unten 4 Lochreihen offen und oben ca 50% offen.
Dann ging es erstmal ins Bett. Morgens um 4 Uhr ging dann der Alarm los. Garraum-Temperatur nur noch 105 Grad.
Aber was seh ich da? Die KT war schon auf 91 Grad, also schon fertig.
Wie kann das? 2,5 kg Nacken in 6 Stunden (ohne Krücke!!!) auf 91 Grad KT? Das ist krass.
Hatte wegen der Größe eigentlich mit mind. 10 Stunden gerechnet.
Also Fleisch in Alu gewickelt und warm gestellt und noch mal ins Bett.
Am nächsten Tag sah ich dann, dass die Kohle komplett bis auf kleine Stücke runter gebrannt war.
Es waren auch fast nur kleine Stücke Kohle; also Tarrington ein Fehlkauf.
Das Fleisch ließ sich top pullen und der Geschmack war grandios. Dazu gab es Brötchen nach Jörn Fischer und selbstgemachten Coleslaw.
Hier noch ein paar Fotos

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