Möchte hier einen weiteren Zwischenbericht abliefern, bevor ich mich gleich mit 2 Bier in die Sonne setze.
Der Kohleverbrauch ist ja der Hammer. Im Grunde braucht es nur ein paar größere Stücke, die werden klein gebrochen, ein Glutnest in die Mitte und abwarten. Ich habe mir noch den bekannten Edelstahl-Deflektor besorgt.
Momentan ist die Sache so: Insbesondere dann, wenn ich nur ein kleines Stückchen Fleisch für mich habe, feuer ich das kleine Ei an. 40 Minuten Vorlauf brauche ich, dann kann es losgehen. Durch den Deflektor kann ich das Ei auf Höchsttemperatur bringen und bekomme gleichmäßige Röstaromen außen am Grillgut, ohne dass Fett direkt in die Glut tropft. Eigentlich gar nicht mal so übel. Sobald ich für 2 Grille, nehme ich aber den großen Gasgrill.
Was mich schon wieder genervt hat: Ich hab mir dann einen Lammlachs schön indirekt durchgezogen und wollte ihn dann noch schnell scharf angrillen - das ging wieder nicht. Rost und Deflektor hätte ich da erst mit Handschuhen rausprokeln müssen, dann tropft das Fett auf den Terrassenboden, zwischenparken auf einem Teller ist auch murks.
ich behaupte bei dieser Art von Grill: Wenn das Setup einmal steht, sind Anpassungen kompliziert im Nachgang. Kann man alles machen, aber ist umständlich. War für mich damals einer der Hauptnegativpunkte und ich sehe mich darin bestätigt.
Nettes Spielzeug, aber momentan weiterhin tatsächlich keinen Bedarf für einen größeren Bruder.
Und nochmal: Geschmacklich kein Unterschied zu Gas.