Eben nicht. Es ist KEIN Recht Gasflaschen und gasbetriebene Anlagen in der Wohnung zu betreiben. Es kommt darauf an, was in dem Mietvertrag steht bzgl. leicht entzündlichen Stoffen. In den meisten Punkten verbieten Vermieter von vornherein Gasflaschen in der Wohnung, wahrscheinlich schon, weil die Versicherungen das fordern bzw. empfehlen, um ihr Haftungsrisiko zu empfehen.
Deswegen noch mal:
Urteil aus Berlin bzgl. Propangas in Wohnungen
Bitte lies dir dazu die Urteilsbegründung an, dann wirst du merken, dass der Richter Propangas in Wohnungen NICHT ungefährlich findet und das Wohl aller (Mieter) über das Wohl eines einzelnen stellt.
Selbst wenn man es denn doch darf, weil der Vermieter es gestattet oder es deine eigene Bude ist, geht davon Gefahr aus und es wird von Herstellern empfohlen diese Flaschen außerhalb zu lagern.
Die Frage hast du dir doch gerade selbst beantwortet. Du hast doch schon festgestellt, dass alle Propangasflaschen gleich sind. Darum ging es aber auch nicht.
Das habe ich doch auch schon jetzt etliche Male erklärt... Erstmal ist auch ein normaler Gasherd nicht ungefährlich, auch wenn das Risiko relativ überschaubar ist. Auch hier noch mal ein Verweis auf den imho sehr sinnvollen CO-Melder. Geräte die festinstalliert sind, haben (noch mal der Hinweis) viele Sicherheitsvorkehrungen.( Btw im gastronomischen Bereich sind die Auflagen sogar noch höher und unterliegen einem verpflichtenden Brandschutzkonzept.) Diese Sicherheitsvorkehrungen hat ein Grill nicht.
Ein Grill hat im Alltag eine viel höhere Rauchentwicklung, als eine Pfanne oder Topf. Das Fett tropft auf die sehr heißen Aromaschienen und verdampft sofort und ab einer gewissen Menge ergibt das schnell eine rußende Flammenbildung. (Ich schiebe mal die Patinabildung in dem Grilldeckel als Hinweis mit ein, dass diese Rauchbildung kein Märchen ist.) Dieser Rauch ist giftig und kann nicht ohne weiteres durch das geöffnete Fenster abziehen, was zur Folge hat, dass eine nicht unerhebliche Menge Rauch und damit Kohlenmonoxid in der Lunge des Grillsportlers landet und dort schädlich und im schlimmsten Fall zum Tod führt. Dass dieser Dreck nebenbei das Mobiliar und die Wohnung selbst beschädigt, lasse ich mal außen vor. Die Fettbrandgefahr ist einfach viel höher als bei einem Herd bzw. Topf/Pfanne.
Zuzüglich kommt auch hier noch mal das CO von der Grillflamme selbst.
Auch hier noch mal eine Einschätzung zum Thema Grillen in Wohnungen und die Gefahr von CO von meiner regionalen Sendeanstalt:
Warnung vor Grillen im Innenraum
Stimmt, aber der Hersteller sagt dir von vornherein, dass du mit seinem Gerät nur im Freien grillen darfst, weil er der Meinung ist, dass ansonsten ein Risiko davon ausgehen würde. Tust du es doch, handelst du fahrlässig und vorsätzlich und wärst vor Gericht der gelackmeierte. Wenn du Zweifel an der Einschätzung von Weber hast, musst du entweder das Risiko tragen und damit im Ernstfall auch die verbundene Schuld, oder du versuchst ggf., im Idealfall im Zusammenspiel mit dem Hersteller, Maßnahmen zu tätigen, die die Zweifel ausräumen.
Wie wär es denn eigentlich mal, wenn du einfach bei Weber nachfragst und nach deren Sichtweise fragst? Deiner Meinung nach müssten sie ja deine Zweifel an der Nichttauglichkeit bestätigen.
Herd
Dann kläre uns mal bitte auf. An der Angst vor Haftung kann es ja nicht liegen, weil ja kein außergewöhnliches Risiko besteht.
Bleiben wir bei der Einschätzung. Grillen in der Wohnung ist gefährlich.