• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Weihnachtsbraten Roastbeef oder Entrecote?

hab gestern ein Roastbeef "getestet" für Weihnachten, wird so auch wiederholt
auf der Gussplatte bei >250° mit Butterschmalz angebraten von beiden Seiten
und dann bei 110-120° auf 57° KT gezogen
kurz ruhen lassen und anschneiden. Würzen durfte dann jeder mit Ankerkraut Steakpfeffer selbst. War mega
und easy von der Zubereitung
ca 90min hat das indirekte Grillen gedauert; achja, den Fettrand hatte mein MdV bereits entfernt
 
Ich überlege auch Roastbeef am Weihnachten zu machen. Eben weil es nach dem scharf angrillen mehr so ne "Fire & Forget Nachziehen bis KT" Sache ist. Ich hätte aber gerne (nachdem parieren) eine Kräuterkruste um das Roastbeef. Vor dem Angrillen wird das keinen Sinn machen, da mir alles verbrennt. Jmd ne Idee?
Ganz ehrlich, ich würde das Parieren insofern reduzieren, als dass ich den Fettdeckel drauf lassen würde (wichtig für den Geschmack) lediglich einritzen. Danach von allen Seiten RICHTIG scharf angrillen und vor dem Nachziehen deine Kräuterkruste drauf - natürlich auf die parierte Seite. So sollte alles gut werden. Nachziehen z. B. wie von @euro auf der Gussplatte mit einem Stückses Butter :D
 
@waltherman

Wie lange lässt du das Roastbeef am Stück denn im sousvide Bad? Gehst du hier nach Baldwin vor? Danke für eine Antwort im Voraus
 
Wie lange lässt du das Roastbeef am Stück denn im sousvide Bad? Gehst du hier nach Baldwin vor?
Baldwin ist ein gute Grundlage. Aber wenn Du z. B. 30 Leute versorgest kann es schon sein dass das eine oder andere Stück später aus dem Wasserbad kommt. Bzw. für die zweite Runde das Fleisch später aus dem Wasser kommt.
 
Klasse, habe ich mir auch für Weihnachten vorgenommen
Ich werde es wie waltherman machen, also sous vide auf 54 und dann vollen Zunder auf der griddle.
Bei dem Fettdeckel bin ich mir allerdings unsicher. Gibt ja sicherlich auch ne Menge Geschmack ab. Zudem den so schön sauber abtrennen , weiß nicht ob ich das so gut hinbekomme.
 
Ich hätte aber gerne (nachdem parieren) eine Kräuterkruste um das Roastbeef. Vor dem Angrillen wird das keinen Sinn machen, da mir alles verbrennt. Jmd ne Idee?

Na dann lass doch das scharfe Angrillen weg. Bei Roastbeef oder Entrocote "Braten" (übrigens eigenet sich Entrecote ebenfalls hervorragend dazu - wieso auch nicht?) spare ich mir das scharfe Angrillen stets. Röstaromen bekommst du auch so (durch die lange Verweildauer) und du kannst besser mit Gewürzen/Rubs/Rauch arbeiten.
 
Entrecote hätte ich jetzt wegen dem Fettauge etc. nicht genommen. Das wird ja bei der angestrebten KT nicht zerlaufen. Steh ich jetzt nicht so drauf...
 
Entrecote hätte ich jetzt wegen dem Fettauge etc. nicht genommen. Das wird ja bei der angestrebten KT nicht zerlaufen. Steh ich jetzt nicht so drauf...

Beim Steak grillen zerläuft es auch nicht. Wird halt braun (oder schwarz, weil es verbrennt), aber was wirklich genießbares wird aus Rinderfett auch nicht durch hohe Hitze. Zumindest für meinen Geschmack.
 
Ich weiß nicht, warum so ein schönes Fleisch wie Roastbeef immer "scharf angegrillt" werden muss. Gerade bei Stücken, die langsam gegart werden und damit eine längere Verweildauer auf dem Grill haben, bilden sich auch so ausreichend Röstaromen. Dafür gibt es aber keinen grauen Fleischrand, weil das Stück außen nicht übergart wird. Die Hitze dringt immer von außen nach innen ins Fleisch - ergo ... Deshalb spielt auch das Gewicht so gut wie keine Rolle, sondern die Dicke des Stücks ist maßgebend für die Garzeit.

Beispiel: KLICK

Ach ja - beim SousVide garen macht das auch Sinn - und rückwärts Grillen von Steaks erfreut sich auch immer größerer Beliebtheit. Muss ja einen Grund haben.

In diesem Thread ist unter 3.) ein Beispiel für ein "scharf angegrillte Roastbeef, wie ich das früher auch gemacht habe, als ich es noch nicht besser wusste. KLICK
Der graue /übergarte) Rand ist hier sehr ausgeprägt.
 
Danke euch für die zahlreichen Tipps!
Wie lange braucht so ein 1,2kg Stück bei 100-110 Grad?
Ne Stunde?

7E6037F4-7D96-425E-8BCA-5B04276100B3.jpeg
 

Anhänge

  • 7E6037F4-7D96-425E-8BCA-5B04276100B3.jpeg
    7E6037F4-7D96-425E-8BCA-5B04276100B3.jpeg
    495,5 KB · Aufrufe: 609
Kommt aufs Fleisch an - das ist jedesmal anders. Meine dauern bei 100° - 110° meist zwischen 1,5 bis 2 Stunden in der Koncis auf dem Gitter. War aber auch schon mal nach etwas über einer Stunde fertig...
 
1,5 Stunden hat unser STück letztens gedauert, auch 1,2 KG
vorher angebraten
 
Hallo zusammen,
in Summe super. Habe es scharf angebraten und dann bei 110 Grad im Backofen bis auf 58 Grad KT hochgezogen.
Ich wollte keine Diskussionen "zu blutig"... Steaks esse ich auch eher medium rare aber hier hat das wirklich gut gepasst.
Interessant fand ich dass unser Backofen wirklich gut die Temperaratur hält. "Angeblich" würden die doch so stark um die Ziel-Temp herumschwanken.
Hatte das Maverick im Garraum und im Fleisch. Der BO blieb sehr konstant auf Temperatur.

IMG_0127.jpg


IMG_0129.jpg
 

Anhänge

  • IMG_0127.jpg
    IMG_0127.jpg
    78,2 KB · Aufrufe: 445
  • IMG_0129.jpg
    IMG_0129.jpg
    54,5 KB · Aufrufe: 434
sieht ja soweit gut aus ...
Und ohne anbraten wär's auch bis zum Rand rosa :D (sorry - musste jetzt sein)
 
Ja, Das nächste Mal probiere ich das auch so. Meiner letzten Tomahawks hab ich bei 130 grad im Kamado gemacht. Gefühlt hatten die schon genug Kruste und Geschmack durch das Hochziehen.
Hab sie danach noch geseared aber das war vermutlich eher Kosmetik
 
Zurück
Oben Unten