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Werden Grills ab 1. Juli billiger ?

Wird die Reduktion der MwSt. von 19% auf 16% zu Änderungen der Grill-Preise führen ?

  • Ja

    Stimmen: 16 19,0%
  • Nein

    Stimmen: 57 67,9%
  • Weiss nicht / egal

    Stimmen: 11 13,1%

  • Umfrageteilnehmer
    84

sepp555

Veganer
5+ Jahre im GSV
Glaubt oder wisst ihr, ob es bei der MwSt. Reduktion von 19% auf 16% zu Änderungen der Preise in den diversen Shops kommen wird ?

Wird das Geld an die Kunden weitergegeben oder selbst eingesteckt ?
 
Wenn du nett fragst, bekommst du eventuell jetzt schon 3% Skonto.

Na da hoffe ich auf beides :P.

  • Die MWSt. Senkung ist sowieso ein durchlaufender Posten beim Händler, also betrifft seine Marge nicht.
  • Skonto werden die meisten beibehalten, da sie sich bei Überweisungen die Provisionszahlungen von PayPal und Co. sparen.
 
Denke nicht das sich die Preise groß anpassen, alleine weil die Senkung der Mehrwertsteuer nicht auf Dauer ist.
Ich kann mir aber vorstellen das es im nächsten Jahr ein großes Angebot an sehr guten gebrauchten Grills geben wird, den viele kaufen sich dieses Jahr als Urlaubsersatz eine Grillausstattung die sie dann im nächsten Jahr nicht mehr benötigen.
Mal sehen wie sich das entwickelt.

Gruß Alex
 
Ich glaube ehrlich gesagt die Preise bleiben stabil. Die Senkung der MWST kommt so ja den von Umsatzeinbrüchen bedrohten Unternehmen zu Gute. Und auf nen 1000€ Grill sind das halt auch nur 30€, das macht den Bock aus meiner Sicht nicht fett.
 
Aber ja nicht 30000€ in deiner Tasche, es sei denn du kaufst 1000x 1000€ Grills ;) Ich finde halt für jeden einzelnen Kunden macht es in der Größenordnung nicht viel aus..
 
Ich vermute, die Senkung der Mehrwertsteuer wird an den Preisen nichts ändern.

Die Ware des Händlers wurde mit 19% eingekauft (der Betrag den er vom Finanzamt zurück bekommt) und nun mit 16% versteuert (der Betrag den er an das Finanzamt abführen muss). Rein theoretisch bleibt ein Gewinn in der Kasse.

Ab dem 1.Januar geht das Spiel wieder in die andere Richtung. Eingekauft wurde zu 16% und 19% müssen abgeführt werden. Das ist dann ein Minus.

Rechte Tasche, linke Tasche. Außer Spesen nichts gewesen.
 
Die Einzigen, die wahrscheinlich daran verdienen sind die Hersteller und Programmierer der Kassensysteme und deren Dienstleister. Denn viele Ladenbesitzer (=Kassenbesitzer) haben gar nicht die Kenntnisse oder Fähigkeiten das Kassensystem anzupassen und so werden wohl entsprechende Servicekräfte gegen Geld zweimal pro Laden durchs Land sausen.

Meine Ahnungen basieren auf Gesprächen mit Inhabern von Friseurladen, Blumenladen, Fußpflege sowie ein paar weiterer EinzelinhaberInnengeschäfte und ist natürlich nicht repräsentativ.

Ansonsten denke ich auch, dass das Auslaufen der Maßnahme branchenübergreifend eher zu Preiserhöhungen genutzt wird.
 
Ich vermute, die Senkung der Mehrwertsteuer wird an den Preisen nichts ändern.

Die Ware des Händlers wurde mit 19% eingekauft (der Betrag den er vom Finanzamt zurück bekommt) und nun mit 16% versteuert (der Betrag den er an das Finanzamt abführen muss). Rein theoretisch bleibt ein Gewinn in der Kasse.

Ab dem 1.Januar geht das Spiel wieder in die andere Richtung. Eingekauft wurde zu 16% und 19% müssen abgeführt werden. Das ist dann ein Minus.

Rechte Tasche, linke Tasche. Außer Spesen nichts gewesen.

Das ist so falsch. Der gewerbliche Händler kauft mit 19% Vorsteuer ein und bekommt diese vom Finanzamt zurück. Er verkauft ab 1.7. mit 16% MwSt und führt diese ans Finanzamt ab. Da entsteht kein Gewinn in der Kasse!

Ich denke, dass die MwSt Senkung schon im Normalfall beim Kunden ankommt. Ein paar "scharze Schafe" werden versuchen, den Rahm abzuschöpfen, aber der Markt wird sie strafen. Interessant könnte sein, dass nun im Juni mit Sicherheit eine große Kaufzurückhaltung herrscht. Angesichts dessen und voller Läger/ leerer Taschen auf Händlerseite könnte es interessante Schnäppchen im Juni geben.
 
Das ist so falsch. Der gewerbliche Händler kauft mit 19% Vorsteuer ein und bekommt diese vom Finanzamt zurück. Er verkauft ab 1.7. mit 16% MwSt und führt diese ans Finanzamt ab. Da entsteht kein Gewinn in der Kasse!

Er bekommt 19% erstattet, muss aber nur 16% abführen. Wo ist die Differenz geblieben? Bekommt die der pöse Kunde oder bleibt die beim freundlichen Verkäufer? :hmmmm:
 
Er bekommt 19% erstattet, muss aber nur 16% abführen. Wo ist die Differenz geblieben? Bekommt die der pöse Kunde oder bleibt die beim freundlichen Verkäufer?
Es gibt nur eine Differenz wenn er die Netto-Preise erhöht. Die Steuer ist für den Gewerbetreibenden nur ein durchlaufender Posten von dem nichts beim Gewerbetreibenden bleibt.
 
Wenn er seinen Bruttopreis nicht verändert, macht er Gewinn. Er führt weniger Steuern ab als er selbst bezahlt hat. Aber nur bis 31.12. Ab dann geht die Rechnung in die andere Richtung.
 
Entscheidend wäre die Anpassung des Endpreises. Und ob das alle machen, die -3% (ermäßigt -2%) einpreisen. Wer es glaubt .... :stone:

Und da sehe ich eher - wenn denn eingepreist wird - die Gefahr der Aufrundung jetzt und dann nochmal zum Ende der Maßnahme. Zweimal aufgerundet ergibt am Ende eine Preiserhöhung für den Endverbraucher. Und darauf kommt es wohl für den Käufer an.
 
Treffer. :thumb2: Der Kunde hat davon aber nichts. Mein Fußpfleger z.B. wird ab 1.7. seine Preise nicht verändern, muss aber nur noch 16% anstelle von 19% an das Finanzamt abführen. Die Differenz landet in seiner Kasse.

Vermutlich wird er aber ab Januar seine Preise wegen der gestiegenen Umsatzsteuer anpassen müssen. :patsch:
 
Der ausgezeichnete Preis auf der Ware war vorher zB 999,- €.
Die Auszeichnung wäre nun 974,-. Somit wäre es für den Händler ein Nullsummenspiel und die
Reduzierung würde beim Kunden ankommen.
Da der Händler aber bestimmt die 999,- ausgezeichnet lässt, erhöht er somit den Nettopreis und der Kunde ist der Dumme.
19% = 999,00 Total - VAT 159,00 - Netto 840,00
16% = 974,00 Total - VAT 134,00 - Netto 840,00
16% = 999,00 Total - VAT 138,00 - Netto 861,00
Brutto zahlt der Kunde, Netto bekommt der Händler, VAT bekommt Finanzamt.
Es geht hier übrigens um Umsatzsteuer. Im deutschen Recht gibt es keine Mehrwertsteuer.
 
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