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Werden Grills ab 1. Juli billiger ?

Wird die Reduktion der MwSt. von 19% auf 16% zu Änderungen der Grill-Preise führen ?

  • Ja

    Stimmen: 16 19,0%
  • Nein

    Stimmen: 57 67,9%
  • Weiss nicht / egal

    Stimmen: 11 13,1%

  • Umfrageteilnehmer
    84
Am 1.7. bleiben bei uns (und ich glaube auch bei [fast] allen anderen Herstellern) die netto Preise gleich.

Beim Autokauf stehen ja sowohl die Netto- als auch die Bruttopreise in der Preisliste.
Wie sollte man die Nettopreise ändern?
Natürlich bleiben sie gleich.

Es geht ja aber darum , ob das einen Anreiz schafft zu konsumieren.

Die meisten Händler werden die Senkung nicht weitergeben können oder wollen.

Und wenn die Autoindustrie die Rabatte weitergibt, weil es eben nicht anders geht, wäre es trotzdem kein Anreiz.

Ich ziehe doch nicht nach dem ersten Juli los und kaufe mir ein Auto für 39.000,- nur weil es zuvor bzw. im Normalfall 1000,- mehr gekostet hätte.

Und wenn ich in dem Zeitraum ab dem 01.07. hätte sowieso eins kaufen wollen, weil es so geplant war, ich meinen Job nicht verloren habe, nicht in Kurzarbeit bin, dann kaufe ich sowieso eins, auch mit 19%
 
Beim Autokauf stehen ja sowohl die Netto- als auch die Bruttopreise in der Preisliste.

Ähm, nein, i.d.R. nicht.

Es geht hier um Yoghurt, Autos oder was auch immer und es wird postuliert, dass davon nicht mehr konsumiert wird, wenn die USt. sinkt. Aber: wenn man weniger für etwas bezahlen muss (gehen wir mal für eine Sekunde davon aus, dass der Endkunde wirklich weniger bezahlen muss) dann bleibt mehr Geld in der Tasche. Dafür gibt es für eine Privatperson 2 Möglichkeiten: sparen oder verkonsumieren. Im Mittel (über 80Mio Personen) wird es eine Mischung daraus sein: x% des zusätzlichen Geldes werden gespart, 1-x% werden verkonsumiert. Und schon hat man einen Effekt für die Realwirtschaft. (mal ganz davon abgesehen, dass der kleine Einzelhändler, der sich mit der USt. Senkung ggf. die Taschen voll macht, auch Teil des Wirtschaftslebens ist und er dann selber mehr konsumieren (und da Unternehmer sogar noch besser: investieren) kann.

Wenn die USt. Änderung keinerlei Einfluss auf das Konsumverhalten hat, dann hätte man die USt. lieber auf 22% oder direkt 42% erhöhen sollen. Da wäre aber das gejammer an den Stammtischen der Nation noch größer. Und in dem Fall sogar zu Recht.
 
Ob mehr konsumiert wird, ist eben nicht von einer Senkung der Ust. bzw. Mwst. abhängig, sondern davon, ob diese Absenkung auch beim Kunden ankommt. Wenn ein Yoghurt brutto genau so viel kostet wie vorher, dann wird auch davon nicht mehr konsumiert.

Bei Konsumgütern st es wohl eher so, dass bei einer bestimmten Preislage die Ersparnis egal ist (ggf ca. 30,- EUR pro 1000,- gespart) und das sind ja meist eher Lustkäufe. Außerdem wird (im Besonderen bei Autos) der Endpreis häufig individuell ausgehandelt (Nachlass, Rabatt) da ist auch nur der Endpreis wichtig. Mir als Kunden ist doch dann egal, ob 19% oder 16% vom Händler abgeführt werden muss.

Und bei kleinen, von Corona gebeutelten Betrieben bin ich mir fast sicher, dass dem die eingesteckten drei Prozent mehr helfen als mir als Käufer mit einem niedrigeren Endpreis. Also soll er doch .... 😉
Auch der Gastronomie stehe ich zu, den reduzierten Mwst.-Satz auf Speisen nicht an mich als Kunden weiter zu geben.
 
Realistisch betrachtet wird der Staat mehr Geld brauchen und nicht weniger.
Sie werden die Mehrwertsteuer senken und wollen damit gute Laune und Kaufrausch verbreiten.
Aber es bleibt die Tatsache, dass der Staat mehr Geld braucht, also wird er es woanders wieder reinholen.
Im Endeffekt werde ich weniger Geld haben, nicht mehr.
Nein ich bin kein Pessimist, ich habe Erfahrung.
 
Also
Die Grillverkäufer haben gar keinen Grund die Preise zu reduzieren.
Die bekommen ja die Bude eingerannt
Weil viele nicht in Urlaub fahren und deshalb die Hobbys gepflegt werden.





Ich gestehe
Habe auch investiert😳😊😉😎👍
 
Also
Die Grillverkäufer haben gar keinen Grund die Preise zu reduzieren.
Die bekommen ja die Bude eingerannt
Weil viele nicht in Urlaub fahren und deshalb die Hobbys gepflegt werden.





Ich gestehe
Habe auch invertiert😳😊😉😎👍

:hmmmm:

invertiert = Grill zu Geld gemacht :confused:

oder

investiert = Geld zu Grill gemacht :v:



Ist ja auch noch nicht der 01.07. und dann werden wir sehen, was passiert. Schönen Start ins Weekend.
 
Also
Die Grillverkäufer haben gar keinen Grund die Preise zu reduzieren.
Die bekommen ja die Bude eingerannt
Weil viele nicht in Urlaub fahren und deshalb die Hobbys gepflegt werden.
Momentan werden die Grills aber auch regelrecht verschleudert. Ich habe das Gefühl, dass zumindest bei Weber dieses Jahr ein regelrechter Preisverfall stattfindet. Vor knapp zwei Monaten habe ich in der Frühjahrsaktion bei nem Spirit E 330 Premium für 699€ zugeschlagen. Dieses Modell lag vor 1-2 Jahren bei um die 1000€.
Eben war ich in der Metro und wollte mich mit etwas Grillgut fürs Wochenende eindecken. Da gibt es aktuell den Genesis II E-310 für 650€ - Brutto.
Das finde ich regelrecht billig
 
So, heute der Tag der Wahrheit.
Ich hab mir mal den Spaß gemacht und in Mai oder Juni die Weber Preise von der Weber HP und von Santos "notiert".

Ergebnis: Weber senkt die UVP 1zu1. Bsp.: Genesis II SP-335 GBS: Mai /Juni: 1499,-; heute: 1461,21 (und zusätzlich noch ne "Preisreduktion").
Gleicher Grill bei Santos: Mai/Juni: 1249,-; heute: 1212,-

Fazit: Santos senkt sogar um ein paar Euro den Preis (also on top zu der niedrigen MwSt.) und Weber rechnet 1zu1 um.

Kleine Stichprobe, aber immerhin etwas greifbares.
 
Und in der Arena kostet der Prestige 500 immer noch 2199. Also mal nix weitergegeben.

Lasst den Leuten doch mal Zeit, die Shops auch anzupassen. Sicher sollte das einfach machbar sein, aber es muss halt erstmal gemacht werden.
Und die Shops werden das dann auch machen - denn meines Wissens ist es ja auch durchaus abmahnfähig, wenn falsche MwSt ausgewiesen und berechnet wird, aus reinem Eigeninteresse sollte das dann also geschehen.
 
Die Sache ist ganz einfach. Wenn der Shop auf seiner RG ab 01.07. 19% Steuer ausweist muß er auch 19% ans FA abführen.
 
Shops und Einzelhandel haben es doch relativ leicht.
Bei uns im Handwerk finde ich das z.b schon teilweise schwieriger.
Bei Angebote die Momentan über das Stichdatum der MwSt Änderung ausgeführt werden muss eine Zwischenrechnung gestellt werden.
Schwierig wenn das Angebot keine Arbeitstunden, sondern ein All In incl Material Angebot ist.
Und den ganze Blödsinn für nur 6 Monate >:(
 
Lasst den Leuten doch mal Zeit, die Shops auch anzupassen. Sicher sollte das einfach machbar sein, aber es muss halt erstmal gemacht werden.
Und die Shops werden das dann auch machen - denn meines Wissens ist es ja auch durchaus abmahnfähig, wenn falsche MwSt ausgewiesen und berechnet wird, aus reinem Eigeninteresse sollte das dann also geschehen.

Sie weisen die Mehrwertsteuer ja mit 16% aus. Nur ergibt das bei gleichem Bruttopreis einen erhöhten Nettopreis. -.- Naja, Angebot und Nachfrage.
 
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