• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Werden Grills ab 1. Juli billiger ?

Wird die Reduktion der MwSt. von 19% auf 16% zu Änderungen der Grill-Preise führen ?

  • Ja

    Stimmen: 16 19,0%
  • Nein

    Stimmen: 57 67,9%
  • Weiss nicht / egal

    Stimmen: 11 13,1%

  • Umfrageteilnehmer
    84
Hä? wir haben seit Jahren mit ständig steigenden eigenkosten zu Kämpfen die man nicht sovort weitergeben kann verstehe das so jetzt nicht?

Bin übrigens Österreicher da ist vieles anders es verdint sich da mit sicherheit niemand eine goldene Nase bin mir aber sicher billiger wird nix es wird nur nicht so schnell Teuerer als es sonst werden würde. was sind schon 3% für einen kleinen ?
für einen großen sind 3% pro stück Viel.
 
@Grillen mit stil



Eine gewisse Materialschwankung hattest du mit Sicherheit schon immer im Preis enthalten

eben nicht wir haben seit Jahren nix angepasst und wenn wir Jetzt anpassen würden (Netto Teurer werden ) damit uns Gleich Viel wie früher bleibt und die mehrwertsteuer zugleich gesenkt wird kommt für den endkunden das gleiche Raus und niemend verdient sich damit eine goldene nase.
 
@Grillen mit stil

Es sind genau solche Argumente wie von dir, weshalb die Regierung das ganze Ding mit der Mehrwertsteuer umgehend wieder kippen sollte.

Eine gewisse Materialschwankung hattest du mit Sicherheit schon immer im Preis enthalten und gönnst du dir eben nochmal extra 3% ;-)
Diese 3% sollen einen anderen Zweck erfüllen und nicht verpuffen.

Hast du denn deine Preise seit 2018/2019 gesenkt weil das Material immer günstiger wurde oder war es in der Kalkulation ausreichend beaufschlagt? ;-)
Das Material ist von Mitte 2018 bis ende 2019 stetig gefallen. In 2020 gab es wieder einen Anstieg, allerdings bisher nur auf das Niveau von Juli 2019.

Siehe Bleche:
https://www.thesteel.com/thesteel/f...0af8e9.pdf&downloadName=Frankstahl_Preisindex

Alles verpufft, landet nicht dort wo es landen soll und reduziert lediglich die die Staatseinnahmen ohne den eigentlichen Nutzen zu erfüllen.

Nimms mir nicht böse, aber ich habe für solche Argumente einfach kein Verständnis.
Ich glaube, nur die Materialkosten zu sehen ist etwas kurz gesprungen ..... und auch wenn ich mit das anders wünschen würde, so liegt wohl die Vermutung nahe, dass viele kleine Betriebe so denken wie @Grillen mit stil - ich habe aber durchaus Verständnis dafür. Bei grossen Betrieben aber eher weniger.
Zu hoffen bleibt, dass dann das zurückheben auf 19% nicht zu Preiserhöhungen genutzt wird, wo zum 01.07. auch nix gesenkt wurde. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

Und um die Ausgangsfrage noch einmal zu beantworten: Nein, ich glaube nicht, dass bei Waren des „Lustkaufes“ - und ein Grill gehört für mich in diese Kategorie - die Preise sinken. Und wenn doch einer weniger zahlt ist das wohl eher auf dessen Verhandlungsgeschick zurück zu führen. Mich interessiert die Mwst beim Rabatt aushandeln jedenfalls nicht. :D
 
Du bist nicht der einzige der mit steigenden Kosten klar kommen muß, deshalb wird auch alles immer teurer.
Deine Produkte kosten bestimmt nicht seit Jahren das gleiche bzw. du hast deine Kalkulationen immer wieder mitgezogen.

Du hast ein sehr materialintensives Geschäft und die Materialkosten sollten dir in den letzten 2 Jahren entgegen gekommen sein wodurch andere Preissteigerungen nicht so schmerzlich sein sollten. Dennoch nimmst du gerne die 3% anstatt sie so weiterzugeben wie es angedacht ist.

Ich will hier niemand sagen was und wie er sein Geschäft machen soll, das steht mir nicht zu und so ist es auch nicht gedacht.
Es zeigt mir aber einfach, daß die Maßnahme ihre Wirkung in sehr vielen Fällen verfehlen wird bzw nicht dort ankommt wo es gedacht war.

Ob die Massnahme überhaupt dafür geeignet ist einen Kaufanreiz zu schaffen ist ein anderes Thema, das hatten wir aber schon.
 
Zu hoffen bleibt, dass dann das zurückheben auf 19% nicht zu Preiserhöhungen genutzt wird, woher zum 01.07. auch nix gesenkt wurde.

Da könntest du recht haben daß das probiert wird.
Es geht hier auch nicht darum jemand anzugreifen, weit weg davon. Es geht einfach um die Massnahme und deren Tauglichkeit und warum vermutlich auch Grills ab Juli keine 3% billiger werden.
 
also billiger wurde die letzten 3 Jahre absolut nix und ein 20" Smoker kostet seit 5 Jahren 2560€ da wurde 0 angepasst und diese 2560€ kostet er auch die Nächste zeit das ist unser Preis mit dem wir über die runden Kommen und diese 3% ist wohl unter der inflation der Letzten 5 Jahre :ks: also billiger wird bei uns nix :-)
 
Dann war deine Kalkulation schon immer gut bemessen, das freut mich für dich ;-).
Bei solch schwerer handwerklicher Arbeit darf auch gerne etwas hängen bleiben, da spricht absolut nichts dagegen und es ist schön daß es solche Schmieden wie dich noch gibt. Tolle Produkte dürfen auch einen angemessenen Preis haben.

An der Massnahme der Steuersenkung und wie wohl oft in der Praxis damit umgegangen werden wird, ändert deine Ausführung vom letzten Post aber auch nicht. Das Geld kommt nicht dort an wo es ankommen sollte. Der eigentlich Sinn und Zweck ist damit verfehlt.
 
Also, damals als die Umsatzsteuer von 16% auf 19% erhöht worden ist, hatten wir als Wiederverkäufer gar keine Handhabe.

Der Großhändler hat die Preise bestimmt.

Beispiel, wenn wir vorher eine Ware für 35,- EUR brutto verkauft haben, hatten wir diese für 15,- EUR netto eingekauft.
15,- x 2 + 16% MwSt. = 34,80 aufgerundet auf 35,- Verkaufspreis

Nach der Erhöhung der Umsatzsteuer auf 19% hätten wir die Ware für ca. 36,- verkaufen müssen damit wir die gleiche Marge haben

15,- x 2 + 19% MwSt. = 35,70 aufgerundet 36,-

Wir, als Einzelhändler hätten die Ware dann trotzdem für 35,- verkauft, somit hätten wir eine geringere Marge und der Verbraucher hätte von der MwSt. Erhöhung nichts mitbekommen.

Der Großhandel ging aber einen anderen Weg.
Der End-Verkaufspreis für den gleichen Artikel ist auf 40,- angehoben worden, indem der Großhändler den Einkaufspreis über Nacht auf 16,80 EUR netto erhöht hat.

16,80 x 2 + 19% MwSt. = 39,98 EUR aufgerundet 40,-

Jetzt hatten wir zwar ungewollt 1,80 EUR mehr Marge, aber selten wollte einer die gleiche Ware für 40,- kaufen.

Das nur mal, wie es für den kleinen Einzelhandel läuft.

Nun heute, wie soll es der Einzelhandel machen?
Soll er nun eine Ware, die er sonst für 25,- Euro verkauft ab dem 01.07. für 24,37 verkaufen?

Ihr spricht alle nur über der Problematik mit der Kasse. Soll der Händler nun tausende Produkte umetikettieren? Und ein halbes Jahr später wieder?
Soll er nun lauter unglatte Verkaufspreise haben?
Soll er noch mehr Mühe haben sich um Wechselgeld zu kümmern?

Für diejenigen, die es nicht wissen, Kleingeld von der Bank zu bekommen kostet Gebühren.
Und es gibt kaum noch Bank-Filialen mit einer Kasse. Und die Kasse in einer Bank hat meist verkürzte Öffnungszeiten.

Ist es nun ein Kaufanreiz für den Kunden, dass er nun anstelle von 25,- eur für das Produkt 24,37 bezahlt?
 
Diese Frage habe ich mir auch gestellt.

Wo ist denn das Problem, die alten Preise auf den Etiketten stehen zu lassen? Das Kassensystem bzw. die Software wird kurzerhand umprogrammiert, sodass tatsächlich nur 16% Steuer bzw. 5% berechnet werden, und ja dann zahle ich einen krummen Betrag, genau wie vorher auch, ich kennen keinen Supermarkt, der nur glatte Euros hat!

Aber der 1. Juli wird es zeigen
 
Aber sonst? Lebenshaltung/Essen, Miete oder Versicherungen (inkl. Krankenversicherung) dürfen davon nicht bezahlt werden. Da heißt es, Harz 4 beantragen.

Ich denke nicht, dass das funktioniert.
Ich denke, dass jeder Selbstständiger eine Lebens- bzw. Rentenversicherung besitzt, sollte er zumindest.
Weil er ja keine Rente bekommt.

Harz 4 Amt wird dann sagen Versicherung mit dem Rückkaufswert verkaufen, gehe ich mal von aus.

Vielleicht hat aber der Selbstständige in einer kleinen Eigentumswohnung als Altersvorsorge investiert. Die Raten zahlt er mit ach und Krach und ist noch verschuldet.

Spätestens bei diesem Beispiel sagt das Amt verkaufen.
 
@Tloewen
wenn wir mal eine Rabattaktion gemacht haben mit 10% auf alles, ist mir aufgefallen wieviele Menschen es gibt, die nicht 10% abziehen können.
Wenn wir mal 15% oder 20% gemacht haben, war das Personal nur noch damit beschäftigt, dem Kunden mitzuteilen, was er im Endeffekt bezahlen muss, vor allem wenn der Kunde mehrere Teile kaufen wollte.

Nun, bei 2,52% vom Endpreis wird wohl fast jeder Schwierigkeiten haben es im Kopf auszurechnen.
Viele werden selbst mit einem Taschenrechner damit Probleme haben.
 
Mal abgesehen von der Steuer....
Da wir ja Marktwirtschaft haben wird wohl alles teurer, das stark nachgefragt wird...
und was wird wohl stark nachgefragt in Corona Zeiten...?
Vermutlich alles, was den Urlaub zu Hause schöner macht... z.B. auch ein neuer Grill...
 
Glaubt oder wisst ihr, ob es bei der MwSt. Reduktion von 19% auf 16% zu Änderungen der Preise in den diversen Shops kommen wird ?

Wird das Geld an die Kunden weitergegeben oder selbst eingesteckt ?

Ganz sicher bleibt eine UVP 1399 bei 1399 :)
Vielleicht gibt es Rabattarten, wie Vorkasse oder Überweisung 3 Prozent Abzug. Da haben die Shops nicht den Disagio von paypal oder Kreditkarte. Die Preise werden wohl oder übel gleich bleiben.
Den Shops ist is buchhaltärisch eh egal, welche Vorsteuer/Umsatzsteuer die Zahlen. Ob 16% 19% oder 175%, am Ende zahlt es der Kunde, nicht der Shop...

Damit Kunden aber auf die Seite gehen, werden Rabatte sympathisch verpackt, wie "wir verschenken die MwSt" oder "bei uns 3 Prozent Rabatt", die vorher aufgeschlagen werden, damit der Kunde diese später bekommt. Klassische Kostenkalkulation ;-)

Immer im hinterkopf behalten: keiner verschenkt was...

Am besten kann es übrigens Mediamarkt... Die haben oft bei Playstation Spielen "3 für 2". Vorher kosten die spiele 3x39=117 Euro... Kurz vor der Aktion plötzlich 3x59=177 Euro. So kosten dann 2 118 Euro aber 1 ist ja "geschenkt" :D
 
Hier sind ja viele "Ökonomen" am Werk.

Um hier mal in die Pharlanx der Beispiele einzusteigen, hier eines aus der Realität: ich arbeite in der Automobilindustrie, herstellerseitig. Am 1.7. bleiben bei uns (und ich glaube auch bei [fast] allen anderen Herstellern) die netto Preise gleich. Die brutto Preise sinken also um die besagten 2,52%. Es wird sogar eine seit langem zum 1.7. geplante Preiserhöhung nach hinten verschoben, um nicht in den Verdacht (moralisch, nicht juristisch) zu geraten, dass man die USt. Senkung zur (netto) Preiserhöhung nutzt.
 
Warum nehmt ihr es nicht einfach wie es kommt? Habt wohl nix besseres zu tun? Geht doch raus zum Grill und macht euch eine schöne Grillwurschtsemmel. Das bringt mehr als sich Gedanken darüber zu machen was die Mehrwertsteuersenkung wem bringen wird. Das wird jeder Geschäftsmann/frau machen wie sie lustig sind. Egal ob darüber diskutiert wird oder nicht.

Sollte noch jemand Fragen haben kann das etwas dauern. Ich geh jetzt zum Grill.

Gruß Dingo
 
Hier sind ja viele "Ökonomen" am Werk.

Um hier mal in die Pharlanx der Beispiele einzusteigen, hier eines aus der Realität: ich arbeite in der Automobilindustrie, herstellerseitig. Am 1.7. bleiben bei uns (und ich glaube auch bei [fast] allen anderen Herstellern) die netto Preise gleich. Die brutto Preise sinken also um die besagten 2,52%. Es wird sogar eine seit langem zum 1.7. geplante Preiserhöhung nach hinten verschoben, um nicht in den Verdacht (moralisch, nicht juristisch) zu geraten, dass man die USt. Senkung zur (netto) Preiserhöhung nutzt.
Gerade die Automobilindustrie ist da mal ein ganz schlechtes Beispiel ..... es gibt wohl kaum einen Bereich, in dem mehr mit Nachlässen und Rabatten um sich geworfen wird. Und die werden nun vielleicht etwas geringer um am Ende die selbe oder gar größere Marge in der Händlerkasse zu haben. Der Herstellerseitige Nettopreis ist da doch total banal.

Ich bin weiter der Meinung, dass sich für den Endkäufer an den Preisen nix ändern wird. Egal ob Auto oder Grill oder Stück Fleisch.
 
Gerade die Automobilindustrie ist da mal ein ganz schlechtes Beispiel ..... es gibt wohl kaum einen Bereich, in dem mehr mit Nachlässen und Rabatten um sich geworfen wird. Und die werden nun vielleicht etwas geringer um am Ende die selbe oder gar größere Marge in der Händlerkasse zu haben. Der Herstellerseitige Nettopreis ist da doch total banal.

Ich bin weiter der Meinung, dass sich für den Endkäufer an den Preisen nix ändern wird. Egal ob Auto oder Grill oder Stück Fleisch.

Na eben weil es so gut aufgeklärte Kunden wie dich gibt, wird es am Ende anders kommen.
 
Heute poppte mich bei BBQ360 eine Message an:

Ab 1. Juli "MWST2020" Code. = -10%.

Könnte mir denken, daß dafür wird dann der alte Code nicht mehr gilt. Ist halt net so richtig prickelnd, wenn es vorher 12% gab.
 
Zurück
Oben Unten