@DarkRoast
Hier die Antwort auf deine Frage (meine persönliche Geschmackseinschätzung erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit).
- Zuerst trat der Malteco 20 G gegen den Malteco 25 P an.
Der 25er aus Panama ist für sich gesehen wirklich nicht schlecht, aber im direkten Vergleich kommt er nicht im mindesten an die hohe Kunst des Guatemaltekischen 20er heran. Hier merkt man mMn ganz deutlich das unterschiedliche Ausgangsmaterial, die Reifung unter anderen Bedingungen und der unterschiedlichen Philosophie.
- Im zweiten Teil "duellierten" sich die Brüder von Zacapa.
Ist der "Normale" geschmacklich schon eine Offenbarung, kann der "Schwarze" alles noch einen kleinen Ticken besser.
- das Spiel um Platz 3 bestritten nun also
der normale Zacapa gegen den panamaischen Malteco 25.
Obwohl der Zaca "nur" ein Solera mit max. 23 Jahren ist, weist er den "Neu-Malteco" deutlich in die Schranken.
- Wer gewinnt nun das "Battle" um meinen persönlichen Sieger des heutigen Abends?
Die Entscheidung fällt sehr schwer.
Beide sind sehr ausgewogen, haben einen etwas differenten Charakter.
Hier einen eindeutigen Sieger zu küren ist mir, auch nach dem zweiten Glas, nicht möglich.
Ich gebe zu, dass ich im Bereich Rum ein Faible für die Guatemalteken habe.
Selbst der preiswerte, vor ein paar Tagen vorgestellte, Tierra Madre wusste mich zu überzeugen.
Wer noch die Chance hat, einen "alten" Malteco aus Guatemala zu erwerben, kann bedenkenlos zugreifen.
Durch den Verkauf des Namens an eine italienische Company in Panama ging leider der ursprüngliche Geschmack verloren.
(B.t.w. der Tripple11 aus Panama ist eine sichere Bank was den Geschmack betrifft.)
Einen genussvollen Abend allen Connaisseuren.