Altes Thema, aber nach Titel hier am besten passend.
2 Jahre habe ich mit einem vertikalen Zelsius 3L gearbeitet, nun habe ich auf einen Beeketal 5L horizontal gewechselt.
Beide Versionen verfahre ich mit einem Elektromotor und Fußpedal, weil ich einfach 2 Hände frei haben möchte und meine Frau vor meinen Wutausbrüchen schonen möchte 
Warum?
Meine Brätmengen lagen teilweise grenzwertig im Bereich, wo die im Bogen hängenbleibende Frikadelle, gut 1/4 der Gesamtmenge ausmachte.
Bei größeren Mengen störte mich das erneute Zurückfahren des Brätstempels (Motor ist halt langsamer als Handkurbel), um eine weitere Portion einzufüllen. Beim 5L sollte beides Geschichte sein.
Hier mal ein optischer Vergleich.
Was mir am liegenden Design gefällt
- Läßt sich super easy und besser vom Dachboden (da ist meine Geräteecke) runtertragen, viel besser.
- passt bei mir nun flexibler auf die Arbeitsplatte. Beim stehenden waren die Grundmaße der Fußplatte zu groß
5L ist vom Volumen nun ideal für mich, nachfüllen entfällt.
Die Restmenge beschränkt sich auf 50g am Gewindeanschluß plus Füllrohr.
Für die Füllrohre, habe ich mir jeweils aus POM Stempel gedreht, damit schiebe ich das Brät aus der Tülle komplett in den Darm
Den Motor habe ich nun so gesetzt, dass dieser per Knopfdruck (Edelstahlkupplung RBE03 als Drehmomentaufnahmepunkt) auf die schnelle Antriebswelle umgesteckt werden kann. Insofern bin ich 100% glücklich mit dem Umstieg. Das ist komplett ein DIY Projekt, Drehbank ist erforderlich etc., kein Bausatz!
Etwas Probleme habe ich mit Luft, keine Ahnung warum, mir schoss schon 2x der Saitling kaputt weil sich so eine fette Luftblase komprimiert und dann irgendwann das Brät rausgeschossen hat. Das Entlüftungsventil hat weniger Spiel, evtl. liegt es daran oder es liegt am Brät was anders liegt.
Keine Ahnung.
Eigentlich dachte ich, Zelsius, Vevor und Beeketal wären identisch und nahezu baugleich.
In Bezug auf den Stempelteller wurde ich eines Besseren belehrt, der Zelsius ist aus Aluminium und der Beeketal aus Edelstahlguss.