Toast Louis Armstrong

 


Zutaten

200 g Schweinefilet,

1 Zwiebel (40 g),

3 Esslöffel Öl (30 g),

Salz, weißer Pfeffer,

1 Messerspitze Paprika rosenscharf,

1 Päckchen Champignon-Fertigsoße,

knapp 1/4 l Wasser,

2 Esslöffel Weißwein (30 g),

2 Tomaten (140 g),

30 g Margarine,

Selleriesalz, weißer Pfeffer, Knoblauchsalz,

4 Scheiben Toastbrot (80 g),

20 g Butter,

1/2 Bund Petersilie.

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Leicht
4

Anweisungen

Vorbereitung: 15 Minuten. Zubereitung: 20 Minuten. Etwa: 335 Kalorien/1400 Joule.

Der Trompeter, Sänger und Arrangeur Louis Armstrong war einer der ganz großen Jazz-Musiker dieses Jahrhunderts. Als er 1972 starb, trauerten die Jazzfreunde rund um die Welt. Ein unbekannter Schweizer Küchenmeister widmete ihm diesen Toast.

Schweinefilet abspülen und trocken tupfen. In dünne, schmale Streifen schnetzeln. Zwiebel schälen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel darin 3 Minuten anbraten. Fleisch dazugeben. 5 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Champignonsoßenpulver mit dem Wasser anrühren und zum Fleisch geben. Unter Rühren aufkochen und 10 Minuten kochen lassen. Mit Wein abschmecken. Während die Soße kocht, die Tomaten häuten, halbieren, entkernen. Fruchtfleisch fein würfeln. Margarine in einer Pfanne erhitzen. Tomatenwürfel darin 4 Minuten unter Wenden braten. Mit Selleriesalz, Pfeffer und Knoblauchsalz abschmecken. Brot toasten. Eine Seite mit Butter bestreichen. Zuerst das Fleisch, dann die Tomaten darauf verteilen. Petersilie abspülen, trocken tupfen und hacken. Toasts damit bestreuen. Sofort servieren.

Kommentare

schaut guat aus,what a wonderfull world !

Bei diesem unbekannten Küchenmeister handelt es sich um meinen Vater, Dagobert Fellmann. Er war der erste Küchenchef des 1948 eröffneten Mövenpicks (Claridenhof) in Zürich (und war auch bis zu seiner Pensionierung bei Mövenpick). Den Toast hatte er bereits im Jahre 1958 kreiert. Der Anlass war ein Konzert von Louis Armstrong im Kongresshaus Zürich, welches mein älterer Bruder besuchte und danach meinen Vater zu diesem Namen inspirierte. Zu dieser Zeit war der Jazz in unserer Familie sehr aktuell. Er hatte übrigens noch eine andere Jazzkreation, sie hiess Toast Sidney Bechet, wurde aber nicht so bekannt, wie der erwähnte Toast Louis Armstrong. Josef Fellmann, Zürich