nehmen wir mal an, ein Jäger beschießt mit dem Nachtkuck ein Reh. Wenn wir jetzt nicht über 10 Minuten in der Dämmerung streiten, sind wir uns aber schon darüber einig, daß man für die eine Stunde nach dem Sonnenuntergang noch keinen Nachtkuck braucht. Wird es dunkler und ich schieße - egal ob mit oder mitohne Nachtkuck - habe ich ggf. nicht nur ein "jagdethisches" Problem.
Beim Raubwild hab ich da eine etwas andere Einstellung. Im Wald freue ich mich über jeden Fuchs, im Feld bekommen sie - zumindest bei mir - bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine Kugel. Ich muß gestehen, ein Hase oder ein Feldhuhn freut mich mehr. In dem Revier, in dem ich nach der Prüfung die ersten Jahre unterwegs war, habe ich es so gelernt. Dort gibt´s Hasen und Fasane. Glücklicherweise wird dort auch Bio-Landwirtschaft betrieben, auch mit entsprechender Untersaat.
Der Deal war - außer an der Straße - pro Reh nach Möglichkeit einen Fuchs. Dachse hingegen sterben dort entweder an Altersschwäche oder werden überfahren.