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24" Reverse flow Smoker - Eigenbau - 12mm

So Leute, es wurde mal wieder ein wenig weiter gebaut.
'
Die Zeit ist leider gerade sehr knapp bei mir weshalb es langsamer vorran geht als mir lieb ist.

Ich habe nun den unteren Teil der Kamine angeschweißt sowie die Platte auf den Rohren mit welcher die oberen Kaminrohre verschraubt werden.
Dann ging es weiter den Rand aus Flachstahl am Deckel weiter zu machen. Hier fehlen allerdings noch ein paar cm Schweißnähte.
Als Griff für den Deckel habe ich eine Alte geschmiedete Axt meines Großvaters verwendet. Auf dem Achstkopf ist schön das logo von "Ochsenkopf" (Hersteller) sowie der Name zu erkennen.
Diese wurde neu bestielt, geschliffen und schließlich am Axtkopf mit dem Deckel verschweißt und am Stielende verschraubt.
Zu guter letzt wurde ein Rahmen aus L-Profil vorne am Smoker und seitlich angeschweißt welcher als Ablage dient.
In den Rahmen werden zwei gehobelte Eichenbretter gelegt.

Ich hoffe ich komme die nächsten Wochenenden mehr dazu.
Wie immer für Tipps und Tricks offen:P Grüßle.

 
Sehr, sehr ansprechendes Projekt, gefällt mir.

Leider hat es einen "Haken" ... bei der Wandstärke und Größe wirst du um ein Gegengewicht an der GK-Luke nicht herum kommen ... das wirst du brauchen ... es sei denn bei dir bedeutet BBQ auch in physischer Hinsicht "Leistungssport" ;-)
 
Da muß ich dem Hannes Recht geben.
Das wird wirklich Kraftsport wenn du den Deckel ständig auf und zu machen mußt.
Der wenn dir auf die Finger fällt... Da ist sicher nichts mehr zu machen!

Andi
 
Erst danke und schön, wenn es euch gefällt.
Zum Gewicht: Da geb ich euch beiden auch recht. Der Deckel wiegt knappe 60kg, was wirklich sehr schwer ist!!!
Gegengewicht ist auch geplant. An den Scharnieren ist eine Fläche vorgesehen an die Flachstahl geschweißt wird, welcher im 90° Winkel vom Smoker absteht und das Gegengewicht trägt.
Aktuell bin ich nur noch nicht schlüssig ob ich Rundstahl oder ein Stück Eisenbahnschiene nehmen soll, sprich welches von der Optik besser passt.
 
Nim doch 100mm-Rohre ... die kannst du dann nach Bedarf "befüllen" ... und wenn es dann von der "Waage" her gut passt, das "Innenleben" Punkt-Schweißen damit's nicht "rumpelt" und danach einfach zu-schweißen ;-)
 
Das Projekt sieht sehr gut aus! Wenn ihr noch ein bißchen rückt - ich nehme gerne Platz.
Die Idee mit den Rohren als Gegengewicht ist klasse, damit kann man sich genau an "seine" Grenze heran tasten ... bin am Samstag auch mal wieder in eurer "Ecke" auf Besuch bei meinem WuKi
 
Ja hab auch über ein Rohr nachgedacht aber 100 mm reichen bei einem Gewicht des Deckels von 60 kg nicht aus um es mit Sachen zu füllen. Ich bräuchte ein deutlich größeres, je nachdem natürlich mit was man es füllt. Aber ein 100 mm Vollmaterial kommt ungefähr da hin was ich als Gegengewicht benötige.
Natürlich kostet das etwas und nun bin ich noch auf der Suche nach geeignetem Material ;)
 
@hauke8590:
Je länger der "Hebel" desto geringer das notwendige Gewicht. Das ist Physik. ;-) Ich denke, dass du mit 60mm Voll-Stahl in einem 100mm-Rohr und etwas Schrott für's "Fein-Tuning" klar kommen müsstest. Oder du baust dir eine coole "Seilrolle/Flaschenzug" als Gegengewicht-Anlage ... so wie bei Aufzügen oder im Fitness-Center an den "Kraft-Maschinen" ... wär mal was anderes ... und du brächtest weniger an Gewicht bzw könntest kl. Hantelgewichte-Scheiben verwenden.
 
Und diese sprachlich und fachlichen "Besonderheiten" machen auch nicht vor Grenzen halt ... das reicht quer durch Österreich bis zu uns nach Südtirol.
Hier hat eine Berufsschulklasse (Schlosser) als Projekt einen gigantischen Offset-Smoker gebaut ... dessen Dimensionen dürften etwa einem 40-Zoller entsprechen ... Das Teil wird bei Events und Großveranstaltungen (Biathlon-Center Antholz / oder z.B. der "W.E.S.T-2016 " KCBS-Grillmeisterschaft) eingesetzt.

Bei uns kann man sowas also sogar in der Fachschule als Projekt erlernen ;-)
 
So Hallo Leute,

es ging in den letzten Wochen mal wieder ein bisschen weiter und ich möchte den aktuellen Stand mal wieder in diesem Beitrag teilen.
Einige werden mich jetzt vermutlich rügen aber habe ihn mal unlackiert angeschmissen und getestet: ging prima!!! Temperatur absolut konstant, und die Ribs wurden mit Kirschholz auch richtig richtig gut!!

@Kingfisherteam: M=F*l usw ist mir bewusst, brauche dank dem schweren Deckel aber auch ein ausreichen schweres Gewicht und möchte aus optischen Gründen nicht zu "weit" weg von der GK. Deswegen mehr F und weniger l ;)

Hab mir jetzt Eisenbahnschienen von einem Freund besorgt, der solche bei einer Gleisbaufirma demontiert. Diese werden als Gewicht für den Deckel der Gk benutzt. Mein Cousin pflegte bei der Idee in der Werkstatt zu sagen: Redneck Style! :mosh:
Hab diese auf Länge geschnitten und in den kommenden Tagen werden sie ebenfalls gesandstrahlt, lackiert und an den Streben am Deckel montiert.

Naja habe den Smoker in der Scheune in einem Pavillion gesandstrahlt und dann mit der Pistole lackiert:

Dann gabs noch einen Auslaufhahn mit Halter für Blecheimer:
Falls sich einer fragt für was die Bohrungen in der Seitenwand der GK sind: Dort kommen Gasbrenner rein. Nachdem das Fleisch genug gesmoked wurde, wird das Feuer ausgemacht und man kann weiter mit Gas heizen. Beispielweise bei Beef Brisket wenn man die Nacht nicht durchmachen will ;)

Einen Edelstahlschließmechanismus. Hier muss allerdings noch der "Einraster" montiert werden.

Die Grillröste habe ich mir mit Namen lasern lassen, um dem ganzen noch eine weitere persönliche Note zu geben:
Liegen aktuell nur im Smoker drin. Hier werden rechts und links noch L-Profile verschweißt um die Röste sauber aufzulegen.

Und aktuell sieht das gute Stück so aus:
Wer sich fragt was das schwarze an Griff und Brett ist: Gerbsäureflecken! Entsteht wenn Eisenstaub und die Gerbsäure im Eichenholz aufeinander treffen. Bekommt man mit Öxalsäure allerdings super weg und nach dem Ölen sieht das Holz wieder frisch aus! =)


Noch zu machen sind:

Gewicht sandstrahlen, lackieren, montieren
Felgen lackieren
Kamin sandstrahlen, lackiere, montieren
Bretter bleichen und einölen
Bretter für die Ablage unter GK zusägen, bleichen, ölen
Griffe der Äxte bleichen und einölen
L-Profile in der GK verschweißen
Schließer an SFB montieren
Gasleitung in GK

und dann SMOKEN SMOKEN SMOKEN und das Frühjahr/Sommer mit Bier, Smoke und Freunden genießen!:steckerlfloisch::steckerlfloisch:


Resümee, egal wie viel Zeit man für den Bau eines Smokers plant: man braucht länger! Die Kleinarbeit und Details fressen Zeit ohne Ende.

Über Tipps und Kritik bin ich wie immer sehr Dankbar!
 
wiso rügen weil du vor dem lakieren probegeheitzt hast? ist dich beser als nach dem lakieren noch was ändern zu müsen .
 
Das sehe ich genauso.:thumb1:
 
Weil einige meiner "Schlosserfreunde" und "Smokerprofis" gesagt haben, auf gar keinen Fall ansmoken ohne Lack, der Ruß setzt sich fest und dann hält der Lack nicht etc.
Aber wollte ihn einfach testen um eventuelle Fehler korrigieren zu können und ich hatte ja eh vor in zu Sandstrahlen, deswegen war mir die Meinung der Semiprofis nicht so wichtig :t㳳chel:
Der Lack hält im übrigen prima :thumb1:
 
Hättest ihn ja auch nur "Ölen" können ... hat auch was ;-) Ich wüsste keinen Grund warum Smoker immer schwarz sein sollten ... Hauptsache voll funktionsfähig
 
Sieht schon mal klasse aus. Bin total auf das Endergebnis gespannt
:respekt:
 
:D Wer hot, der tuat. :D
 
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