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Amerik. Beef

Hast recht - sorry für's OT.

Ist schon ok.



Stimmt. Aber was soll man noch schreiben. Alles wissenswerte ist für jeden zu jeder Zeit zigfach verfügbar...

...nur noch Lebensmittel zu konsumieren, die diesen Namen auch vertragen, ist sicherlich ein Anfang...


Den ersten Satz schlucke ich so nicht. Hast Du gewusst wieviel Erdöl man für die Produktion von 1kg Lebensmittel benötigt.
Nur noch ökologisch und ökonomische wertvolle (ist keine Widerspruch) Lebensmittel zu konsumieren wäre ein starker Anfang.


:bbq4you_drinks:


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Ist schon ok.






Den ersten Satz schlucke ich so nicht. Hast Du gewusst wieviel Erdöl man für die Produktion von 1kg Lebensmittel benötigt.
Nur noch ökologisch und ökonomische wertvolle (ist keine Widerspruch) Lebensmittel zu konsumieren wäre ein starker Anfang.


:bbq4you_drinks:


Stimmt, das wusste ich tatsächlich nicht. Aber was sind das denn für "Lebensmittel", die den Schnitt so hoch treiben!?
Dieser Wert entsteht doch erst durch Convenience, Transport,...

Alles Plunder, den kein Mensch braucht.
Frisch, bäuerlich, regional. Warum kann das nicht wieder zur MAXIME unserer Ernährung werden? Notfalls als "light"-Version, um den Übergang in diese Richtung etwas sanfter zu gestalten.
1kg Lebensmittel, das 10 ltr Öl verschlingt, darf auch gerne den reellen Preis kosten. Das wird dann eben zur Luxusware.

Warum wird nicht die gesamte Bevölkerung darüber eingehend aufgeklärt. Wir sollten raus aus dieser Sackgasse.

Was hat es uns gebracht? Der BMI steigt, das Grundwasser ist voll mit Nitraten. Man lebt fröhlich über die Verhältnisse (und läuft satt und grinsend in die Kreissäge).

Das Thema scheint noch nicht genug zu interessieren. Irgendwann müssen wir uns damit auseinandersetzen. Gezwungenermaßen.

Die Ernährung ist Teil eines Lebensstils, der so dekadent und verschwenderisch geworden ist, dass diese Blase platzen MUSS.

Und ganz ehrlich kann ich die Verstehen, die aus ihrer Ohnmacht heraus, die sich bei ihnen einstellt, wenn sie unseren westlich-freiheitlichen Alles-da-in-Hülle-und-Fülle- und Wen-interessiert-der-Rest-der-Welt-Lebensstil sehen, beschließt, irgendetwas irrsinniges zu unternhehmen, um uns hier mal wach zu rütteln. Das die Terror als einziges Mittel dafür kennen, hat sich "der Westen" wohl selbst zuzuschreiben.
 
So nun gebe ich mal meinen Senf auch dazu...

Ich muss ganz ehrlich zugeben, mir schmeckt das US Roastbeef nicht sonderlich, mags eher wilder, argentinisches bzw irisches Beef oder das Roastbeef vom Boeuf de Hohenlohe...

Ich mag auch Schweinefleisch vom Schwäbisch Hällischen Landschwein oder Eichelmastschwein lieber...Beim Schweinefleisch aus der Metro da muss ich fast :puke2:, schmeckt einfach scheisse, anders kann ich es nicht sagen, auch wenns nur nen Drittel davon kostet.

So nun zu den Preisen, in der Metro kostet US Beef(Roastbeef) zwischen 20-25Euro, das argentinische Beef um die 16-18Euro und für das Boeuf de Hohenlohe zahl ich um die 30Euro fürs Kilo. Jedoch muss ich in der Metro dann auch um die 5kg Fleisch kaufen, beim Boeuf de Hohenlohe kann ich auch nur ein 400g Steak nehmen.

Ähnlich ist es beim Geflügel, Label Rouge kostet eben mehr, schmeckt aber eben auch wesentlich besser und wenn ich die Grippe hab, dann geh ich eben nicht in die Apotheke sondern zum Aldi und kauf mir ne Putenbrust. ;-)

Der Verbraucher bestimmt eindeutig den Preis...

Ich esse eben weniger Fleisch, aber dafür intensiver :-D
 
sag ich doch: Die Menschheit gehört abgewrackt. Das nimmt sie sogar selbst in die Hand - ganz ohne Prämie.

Was mir der heutige Tag an Erkenntnisgewinn gebracht hat:

Ein gewisser Herr Wesjohann (Wiesenhof) hat auf Betreiben unseres jetzigen Bundespräsidenten das Bundesverdienstkruez verliehen bekommen.

Der mit dem Friedensnobelpreis beehrte Präsident der USA lässt mittels Drohnen nun ganz offiziell in Pakistan morden.

Griechenland wird uns noch über viele Jahrzehnte Geld kosten, nur weil sie sich in die Währungsunion gemogelt haben.

Ganz ehrlich: Wohin soll die Reise denn noch gehen?

Heute ist nur ein Tag wie jeder andere.

...

Oh happy day...

Die Fleischproduktion passt doch astrein zur allgemeinen Entwicklung in "unserer" Welt.

All die Mohammed Attas da draußen, so langsam beginne ich, sie zu verstehen.

so, genug aufgeregt. Heute Abend wird die Welt dank Sofa und Bordeaux wieder rosarot. Dann ist der ganze Scheiß so schön weit weg.
Oder wie sagt der Geländewagenfahrer? Wie Welt ist nur noch im SUV zu ertragen.

Sonst geht´s Dir aber gut?

Irgendwie befürchte ich ja schon lange daß das was die US-Fleisch Threads antreibt was mit Antiamerikanismus zu tun hat. Aber So schön wie Du hat das noch niemand gesagt.

Gerhard
 
Ein gewisser Herr Wesjohann (Wiesenhof) hat auf Betreiben unseres jetzigen Bundespräsidenten das Bundesverdienstkruez verliehen bekommen.

....da kann ich durchaus verstehen, warum manch einrer das Bundesverdienstkreuz ablehnt.
Man möchte halt nicht mit so "ehrenwerten Personen" gleich gestellt werden.
Saludos
Monscho
 
Danke das Du das geschrieben hast, sonst hätte ich es getan.



:bbq4you_drinks:


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Ich schliesse mich an. Der Spruch mit dem Atta war wirklich voll daneben.
Dafür fehlt mir jedes Verständnis. Aber es ist einfacher heutzutage so einen Spruch zu bringen als anders herum ohne direkt in eine bestimmte Ecke geschoben zu werden.
 
Der ein oder andere lebt halt echt nicht schlecht in seiner realitätfreien Welt :roll:

Kuckt euch mal den Food Inc. Film an, gibts sicher in eurer Liebslingsvideothek oder sicher auch im Netz bzw. bei Amazon gebraucht schon für ein paar Euronen.


Und der nächste sehenswerte Film zu dem Thema kommt in wenigen Wochen (Termin noch unbekannt)!!

http://www.raising-resistance.info/

Da geht es um die Sojabauern und die Gen-Samen Mafia.


Ganz weite weg - drüben in Ami-Land ??? ... denkt mal drüber nach wenn ihr das nächste Mal in der Metro zum US Beef greift!!!

Grüße
Siggi
 
Ich kauf und mag es trotzdem :)

Wenn es nicht so bekloppt wäre, würde ich mich selbst zitieren ;-)

Es geht nicht darum ob du es magst, sondern was du denkst was du da auf dem Teller hast. Und wem du die Kohle in den Rachen wirfst und was deine Kaufentscheidung für eine Bedeutung bzw. Auswirkung hat.

Aber ... ich will dir den Appetit nicht verderben ... bleib in deiner Welt!
 
Na ja, also Kritik an Wiesenhof hat nix mit Antiamerikanismus zu tun. Gehört einem Holländischen Konzern.
Und zu sagen das US Beef von Tyson qualitativ Mist ist, auch wenn er manchen schmeckt :blinky: (McDonnalds schmeckt auch vielen, TK Pizza schmeckt auch vielen etcetc) ist nur legitim und bei weitem nicht antiamerikanisch oder sonst was!


Sent from my super mega mobile device
 
Geb Dir recht Micha - da rutschen viele ganz ungewollt in eine Doppelmoral. Man muss sich mit dem unbequemen Thema recht intensiv befassen um alle Facetten zu begreifen.
Man darf niemanden einen Vorwurf machen. Edit: "Ich schließe mich nicht aus und bin auch nur oberflächlich informiert."

Habe mal, angeregt von einer Sendung auf Arte, einen Urlaub lang keine Lebensmittel, die in Einwegverpackungen angeboten werden gekauft.
Da landet man automatisch bei Gemüsehändler, Metzgereifachgeschäften und dem Bioladen. Supermärkte fallen fast komplett raus. Das für mich größte AHA-Erlebnis: in Summe war die Woche zwar aufwendiger, aber nur marginal teurer. Die Alltagstauglichkeit ist nicht wirklich gegeben.
Aber das ist eigentlich ein ganz anderes Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schliesse mich an. Der Spruch mit dem Atta war wirklich voll daneben.
Dafür fehlt mir jedes Verständnis. Aber es ist einfacher heutzutage so einen Spruch zu bringen als anders herum ohne direkt in eine bestimmte Ecke geschoben zu werden.

Die Reaktionen zeigen gerade das Gegenteil auf.

Es geht mir um Kritik an Teilen unserer derzeitigen "Kultur" und Lebensführung. Wenn Du diese unbedingt als amerikanisch bezeichnen willst, dann stimmt die Aussage, es sei in diesem Kontext antiamerikanisch. Ich bin hingegen der Auffassung, die Art und Weise unserer Nahrungsmittelproduktion sei in erster Linie Profit- und nicht Qualitätsorientiert. Dort setzt meine Kritik an. Das läuft in USA so, in Deutschland, und in vielen anderen Teilen der Welt.

Meine Einstellung ist nicht antiamerikanisch (der letzte Stempel von den "Customs" ist gerade mal 2 Wochen alt, und ich habe mich drüben mit vielen netten Menschen unterhalten können).

Unser Lebens- und Ernährungsstil ist ziemlich kongruent.

"Ich kauf und mag es trotzdem" beschreibt es eigentlich ganz gut:

erlaubt ist, was gefällt/schmeckt.

Das dies Blüten treibt wie inhumane Mastbedingungen, Verdienstkreuze für Geflügelmäster, Lebensmittelskandale, Degradierung von Lebewesen zu Wirtschaftsfaktoren, halte ich für völlig logisch.

Unsere, "westliche", Lebensweise geht gerade noch so gut. Früher oder später wird sich diese auch aufgrund verloren gegangener Moral als Sackgasse erweisen.

Welche erklärung gibt es denn, wie sich bei uns solche Zustände einfinden konnten? Mir fällt nur fehlende Moral und Profitgeilheit ein.

Dass andere Kulturkreise diese Lebensweise ablehnen, kann ich ein Stück weit nachvollziehen, lehne Terror aber ab.
Ist es aber nicht so, dass es zwangsläufig irgendwann zu diesem Phänomen kommen musste? (Ich sympatisiere nicht mit Terroristen, kann aber durchaus nachvollziehen, dass wir seit 10 Jahren mit diesem Phänomen umzugehen haben, weil die Außenwirkung unseres Lebensstils schon ziemlich dekadent ist, und es nur eine Frage der Zeit war, bis irgendeiner Aufsteht und Handelt, weil er das nicht hinnehmen möchte.)

Zurück zum Fleisch:
Die Vernunft sollte zurückkehren, wenn es einen an die Fleischtheke verschlägt. Vom kategorischen Imperativ ist im Alltag wenig übrig geblieben, auch wenn es in manchen Bereichen so einfach wäre.

Ich denke, unsere Ernährungsweise ist Ausdruck unserer Lebens- und Denkweise, und welche Werte wir für Relevant betrachten. Was das für die gegenwärtig reale Ernährungssituation bedeutet, ist schon sehr traurig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass andere Kulturkreise diese Lebensweise ablehnen, kann ich ein Stück weit nachvollziehen, lehne Terror aber ab.
Ist es aber nicht so, dass es zwangsläufig irgendwann zu diesem Phänomen kommen musste? (Ich sympatisiere nicht mit Terroristen, kann aber durchaus nachvollziehen, dass wir seit 10 Jahren mit diesem Phänomen umzugehen haben, weil die Außenwirkung unseres Lebensstils schon ziemlich dekadent ist, und es nur eine Frage der Zeit war, bis irgendeiner Aufsteht und Handelt, weil er das nicht hinnehmen möchte.)

Ich lehne die Kultur und Lebensweise von Islamisten ab. Kann sie in keinster Weise nachvollziehen. Außerdem bin ich kein Freund von Kulturrealtivismus irgendwelcher Art. Ich halte die westliche Kultur für objektiv besser. Ob meine Kultur und mein Lebensstil irgendwelchen Islamisten nicht gefällt ist mir sowas von scheißegal.

Und einen Terroristen als jemanden zu bezeichnen der "aufsteht und handelt" weil er nicht mehr bereit ist die Außenwirkung unseres Lebensstil hinzunehmen klingt mir nicht nach Distanzierung.

Und selbst wenn Du unbedingt den großen Bogen zur Fleischerzeugung schlagen willst. Hast Du mal gesehen wie sie in diesen anderen Kulturkreisen mit Tieren umgehen?

Gerhard
 
:bierchips:

Das Wettbüro ist ab sofort geöffnet.
Wieviele Posts sind noch nötig, bis wir endlich wieder mal beim Nazi sind?









gings hier nicht mal um Fleisch?



:wegrenn:
 
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