In Italien darf grundsätzlich jeder bei vorhandenem Einverständnis des jeweiligen Grundbesitzers überall hin ... DAS ist das Problem. Es ist ja nicht so dass bei der Sache die Süditaliener die "Bösen" wären ... im Gegenteil, das sind Klein und Kleinst-Imker mit meist 10 bis 20 Völkern die ganzjährige Standplätze haben. Es ist in diesem Fall die "GIER des Nordens" (Norditalien) mit seinen umgebauten Tier-Transportern die im Spätherbst ( Zitrus-Blüte) nach Apulien und Kalabrien fahren um dann über Sardinien (Myrthe), Umbrien, Toskana (Macchia mediterranea) und übern Gardasee (Steinobst-Blüte) pünktlich zur Kirsch und Apfelblüte wieder in Südtirol ankommen ...
Genau diese Imker, meist mit 4-5 "Ost-Angestellten" ... mit ihren meist 2-3 Trucks bringen den Ärger ... Klar sie produzieren im Verhältnis mehr/Volk und somit bei weitem günstiger, aber sie bringen auch all jene Parasiten mit die ansonsten hier nicht vorkommen würden. Zu unserem Leidwesen sichert das vom Tourismus so geschätzte "mild-mediterrane Klima" des Südtiroler Wein und Apfel-Anbaugebietes diesen MISTVIECHERN ein "gutes Auskommen".
Das erkennt man auch am Beispiel der Tieger-Mücke ... diese gnadenlosen Biester sind bereits seit 10 Tagen wieder aktiv ... und es wird schon wieder gegen sie vorgegangen .... des bevorstehenden Oster-Tourismus wegen ... Leider suchen die Bienen dann in Ortsnähe meist die selben Tümpel zum trinken auf ... dann wird wieder über ein "mysteröses Bienensterben" in der Presse berichtet ... und die öff Hand weist mal wieder jede Verantwortung von sich ... SO läuft das bei uns ab.
Aber für die V.-J.-Behandlung hat die öff. Hand natürlich kein Geld über ... für die nimmersatte Touri-Branche hingegen schon und der Hobby-Imker bleibt auf dem "Mysteriösen Schaden" sitzen ...
Darum sind unsere Völker auch im Mischwald und nicht direkt in der Apfelblüte im Tal ... klar fliegen sie auch dort hin, aber solange sie in der Nähe fündig werden, geschieht das nur vereinzelt ... und dann ziehen wir ja eh in höhere Lagen um ... schrittweise ...
Somit vergiften weder Gemeinde-Arbeiter (Mücken-Gift) noch "schlaue" Apfel-Scheichs mit längst verbotenen Spritzmitteln (die haben vor dem jeweiligen Verbot so viel wie einmal möglich davon gekauft und nennen das jetzt "Restbestände verbrauchen") unsere Völker.
Somit "erwischt" es in dem Fall vorzugsweise die Groß-Imker ... = ausgleichende Gerechtigkeit
