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Bienenhaltung

Ich vermute mal Staubzucker.
Dieser soll den Putzreflex der Bienen auslösen, die damit auch die Milbe mit abputzen.
Kann aber auch was anderes gemeint sein.
 
... und nichts gegen die Milben in der Brut hilft ;)
 
Ooch, das hängt doch von der Betriebsweise ab.
Wenn es denn im Frühjahr nötig ist die Milbe direkt zu bekämpfen hilft es die Bienen zwischen den Brutwaben mit Puderzucker zu bestäuben.
Es fallen aber niemals alle Milben. Also öftter wiederholen.
Mit zeitiger Ablegerbildung holt man ja auch Milben aus dem Muttervolk.
Totale Brutentnahme/Bauerneuerung im Juli. Überschüssige Völker können am Ende der Saison wieder vereinigt werden.
Aber das Thema ist so komplex, da reichen ein paar Zeilen im Grillsportverein wohl kaum aus.
 
wenn, aber auch nur wenn ein paar Gramm Puderzucker auf 20 Kg Honig kommen, ist das m.E vertretbar.
LG Bienenkiste

Naja, vertretbar ist relativ, in den Verkehr gebracht werden darf der Honig dann nicht mehr. Bliebe immer noch dass (vielleicht) gerettete Volk und jede Menge Futter, dazu taugt der Honig dann sicher immer noch. Auch gegen den eigenen verzehr ist nichts einzuwenden.
 
Naja, vertretbar ist relativ, in den Verkehr gebracht werden darf der Honig dann nicht mehr. Bliebe immer noch dass (vielleicht) gerettete Volk und jede Menge Futter, dazu taugt der Honig dann sicher immer noch. Auch gegen den eigenen verzehr ist nichts einzuwenden.
Im Grunde alles richtig.
Mit was fütterst du im Herbst ein? Wenn du keinen Honig rückfütterst, entmimmst du dann im Frühjahr alle Futerwaben samt Brutwaben mit Futterresten?
LG bienenkiste
 
Hallo,

Varroa geht "erstmal" an die "dicksten" Bienen, vulgo Drohnen, in deren Brutzelle.
Wenn man den Experten glaubt, hat dies nichts mit den dicksten Bienen zu tun !
Sondern es ist die Entwicklungszeit der Biene:
Königin 16Tage, Arbeiterin 21T., Dohne 24T.

Nach 5-5,5 Tagen (also kurz vor der Verdeckelung) geht die Milbe in die Zelle.
Die Milbe legt nach ca. 60-70 Std. (4-4,5 Tage) Ihr erstes, ein männliches, Ei.
Dann ca. alle 30 St. ein weibliches Ei.
Das mänliche Ei ist über die Stadien Protonymphe und Deutonymphe nach ca. 150 Std. zum geschlechtsreifen Imagio herangereift.
Nach 133 Std. hat dies auch das erste weibliche Varroamilbe geschafft.
Dann kommt es alle 30 Std. zu einem begatteten Varroa Weibchen.
Also je nach dem wie es past kommen so aus einer Drohnenzelle 1-2 mehr vermehrungsfähige Varroa beim Schlupf heraus,
das sind doppelt so viele wie bei einer Arbeiterin.

Bei angenommen vier Brutzyklen, sind dies das 16fache an Milben in Drohnenbrut wie in Arbeiterinnenbrut !
Deshalb Drohnenschnitt !


Wie sonst sollte die Prinzessesin sonst befruchtet werden bei den Hochzeitsflügen.
Belegstelle - und da bleiben alle Drohnen am Leben, denn dort will ich den Varroadruck, denn nur die stärksten kommen zur Begattung !


GrillGruß


PS: Vielleicht sollte man die Themen jetzt da es geht ein wenig entzerren.
 
Hallo,


Für mich gehöhren die Drohnen trotzdem zum Volk. Sonst hätten sich das Volk nicht die Mühe gemacht, die vorhandene Anzahl zu erbrüten.
Die Varroa kann man auch mit anderen Mitteln bekämpfen. ( auch im Frühling /Sommer kurz vor der Ernte)
Wie erfüllst Du die diesbezüglichen Auflagen der Bienenseuchenverordnung ?


Das Mangemet mit den kleinen 4,9er Zellen hat zumindest in Deutschland alleine kaum/wenig Auswirkungen auf die Varroa. Ich bin dann bei 5,1mm hängengeblieben. Ich mache das aber nicht wegen der Milbe, sonder weil ich meine, die sitzen etwas kompakter.
Alleinstehende Bienenstände ohne flugkontakt zum Nachbarn gibt es in Deutschlan M.E nicht. Zumindest höchst selten.
Füllt Ihr den Kleinzellenpropheten ruhig die Taschen ....
... sorgt lieber für einen eigenen Wachskreislauf ....
das ist Wichtiger !


Das Hauptproblem unserer Bienen sind die landwirtschaflichen Pflanzenschutzmittel und die Monokultur.
Ohne Zweifel, mit der Varroa kann man als Imker umgehen, da gibt es genug Erfahrung und Möglichkeiten.

Gegen Pestizide und ausgeräumte Landschaften kann der einzelne Imker wenig tun ....
.... und die Bienen leiden !


GrillGruß
 
Hallo,
Bei angenommen vier Brutzyklen, sind dies das 16fache an Milben in Drohnenbrut wie in Arbeiterinnenbrut !
Deshalb Drohnenschnitt !
Belegstelle - und da bleiben alle Drohnen am Leben, denn dort will ich den Varroadruck, denn nur die stärksten kommen zur Begattung !
GrillGruß
Hab jetzt zwar nicht nachgerechnet, was ich auch nicht will. wird aber wohl so oder so ähnlich in der Theorie passen wenn alles passt.
Da bei mir nur starke gesunde Völker Wirtschaftsvölker werden und nach Möglichkeit einen hohen Varroadruck aushalten, dürfen sich gerne alle Drohen bei der jagt zur Begattung im Umfeld beteiligen.
In der Praxis bezweifel ich stark, dass durch Drohnenrut schneiden, die Milbenbelastung bis Juli/August auf das 16 fache steigt. Kann ich aber nicht beweisen.
Das die Belegstelle keine Drohnen schneidet, erlärt sich doch von selbst. Wer sollte denn sonst die Königinnen begatten.:-?
Und ja, die Bieneninstitute empfehlen immer noch das schneiden von Drohnenbrut und Pflanzenschutzmittel schaden unseren Bienen auch nicht.:bash:

LG bienenkiste
 
Hallo @ LahntalGriller,

Wie erfüllst Du die diesbezüglichen Auflagen der Bienenseuchenverordnung ?
Ich verstehe den zusammenhang jetzt nicht.

Füllt Ihr den Kleinzellenpropheten ruhig die Taschen ....
Mach ich nicht, wie kommst du darauf.

... sorgt lieber für einen eigenen Wachskreislauf ....
das ist Wichtiger

jepp, eine eigene Wachstrecke ist wichtiger denn je.

LG bienenkiste
 
Wie denn die Bienchen die Plörre nur in den Honigraum bringen....der steht da ja noch ein paar Wochen im Keller! :respekt:
 
Hallo @Wuidl,

habe am Sonntag auch einen Bienenschwarm an einem Baum zum ersten Mal gesehen.
Mann, brummt das! Leider zu weit weg. :(

BytheWay: Hihi und wenn kein anderer Imker hinterher rennt,
ist der Schwarm herrenlos. Wenn er aus meinem Stock käme (Beweis das Gegenteil. ;) )
und laut BGB
§ 962
Verfolgungsrecht des Eigentümers

1 Der Eigentümer des Bienenschwarms darf bei der Verfolgung fremde Grundstücke betreten.
(begehe ich keinen Hausfriedensbruch; mal so am Rande gesagt)
und wenn ich ihn eingefangen hätte,
bräuchte ich jetzt keinen zusätzlichen Ableger erzeugen.


Nichtsdestotrotz: Zwei Honigrähmchen aus einer Honigzarge entnommen,
entdeckelt, geschleudert und meinen ersten Bienenhonig 2017 abgefüllt.

Sieht auf dem Bild zwar etwas dunkel aus, aber hell:
h517.jpg


Mal ein anderes Glas
h517-1.jpg


Schmeckt würzig lecker und ich vermute Rapshonig.
Pollenuntersuchung '?' ..., egal schmeckt.

Gruß
Peter

PS:
Das Glas ist innen sauber.
Etwaige Krümel und Haare im Photo sind außen am Glas. ;)
Ist so. Klebrig, klebrig...
 

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