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Der Effeuno Thread

Hallo, ich habe seit 2 Wochen einen Effeuno mit dem neuen Biscotto. Ich hatte mir das Video von Thomas angeschaut und komme mit dem Stein soweit auch ganz gut zurecht, aber Potential gibt es ja immer. Geht ihr beim einschießen der Pizza mit der Oberhitze mit voller Power auf über 500 grad hoch, oder lasst ihr die Temperatur der Oberhitze bei ~420 grad? Die Art der Pizzen sind neapolitanische.
Danke euch!
Ich drehe, sofern die Spirale aus ist, vor dem Einschießen immer nur soweit hoch, dass die Spirale wieder anspringt.
Da ich selten mehr als zehn Pizzen mache, erhöht sich die eingestellte Temperatur dadurch nicht besonders stark.
 
350°C unten, 450°C oben bei mir, Neapolitanische mit meistens 67% Hydration.
Beim Aufheizen stelle ich 350°C unten und 370°C oben ein, damit der Stein an der Oberfläche nicht zu sehr aufheizt. Wenn der Stein dann 350°C hat, stelle ich oben auf die 450°C - das dauert dann nur mehr 5min.
Und mit dieser Einstellung mache ich 3 oder 15 Pizzen - völlig egal. Wenn die Oberhitze zwischendurch zu weit abfällt kurz den Boost aktivieren (gibt es glaube ich nur beim Pro-Modell).

500°C oben wäre mir wohl zu viel.
Ist das deine Einstellung beim neuen Biscotto......oder beim alten?
 
ist das ein Unterschied vom Material? Ich würde gleich vorgehen
Der neue Biscotto 2024 von Effeuno, ist ein industriell gefertigter Stein, der eher einem verbesserten Cordierit entspricht.
Er verträgt nicht die hohen Temperaturen eines echten, aus Lehm handgefertigten Biscottos.
Er war als Zwischending von Biscotto und Cordierit geplant, um die Steine beim Backen nicht wechseln zu müssen.
Früher waren beim Effeuno Ofen ein Biscotto und ein Cordieritstein standardmäßig dabei.
Mit dem neuen Stein wollte man sich den Aufwand ersparen.
Das Problem ist, wie sich dann herausgestellt hat, dass er bei Temperaturen über 450 Grad, den Boden genauso verbrennt wie ein Cordieritstein und sich deshalb viele Effeuno Besitzer den echten Biscotto dazukaufen.
Darüber gibts hier im Forum genügend zu lesen.
 
Danke für eure Antworten. Ich überlege mir noch zusätzlich einen von den beiden Biscotto Steinen zu holen. Machen die Steine im Vergleich einen Unterschied? Mir geht es v.a. mit einer hohen Unterhitze arbeiten zu können.

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Der neue Biscotto 2024 von Effeuno, ist ein industriell gefertigter Stein, der eher einem verbesserten Cordierit entspricht.
Er verträgt nicht die hohen Temperaturen eines echten, aus Lehm handgefertigten Biscottos.
Er war als Zwischending von Biscotto und Cordierit geplant, um die Steine beim Backen nicht wechseln zu müssen.
Früher waren beim Effeuno Ofen ein Biscotto und ein Cordieritstein standardmäßig dabei.
Mit dem neuen Stein wollte man sich den Aufwand ersparen.
Das Problem ist, wie sich dann herausgestellt hat, dass er bei Temperaturen über 450 Grad, den Boden genauso verbrennt wie ein Cordieritstein und sich deshalb viele Effeuno Besitzer den echten Biscotto dazukaufen.
Darüber gibts hier im Forum genügend zu lesen.
So ist es.
Bei der Beschreibung von einigen, was sie für Temperaturen fahren wird das oft nicht erwähnt.
Was das nachvollziehen schwierig macht. Und dann sind die Leute frustriert.
 
Danke für eure Antworten. Ich überlege mir noch zusätzlich einen von den beiden Biscotto Steinen zu holen. Machen die Steine im Vergleich einen Unterschied? Mir geht es v.a. mit einer hohen Unterhitze arbeiten zu können.
Den Unterschied macht immer nur die Dicke des Biscottos aus, egal ob er auf Sorrent oder in Casapulla gebrannt wurde.
Ich habe z.B. einen Biscotto di Sorrento mit 2,5 cm Dicke und bin sehr zufrieden damit.
https://www.biscottodisorrento.it/p...5-con-spessore-di-2-cm?variant=48641950318922

Je dicker, desto besser hält er die Hitze.
Ich denke Dicken zwischen 2,5 und 3 cm sind optimal.
Hier wird manchmal von Biscottos gesprochen die nur eine Dicke von 1,5 cm haben, davon würde ich abraten, da sie zuwenig Energie speichern können
 
Je dicker, desto besser hält er die Hitze.
Ich denke Dicken zwischen 2,5 und 3 cm sind optimal.
Hier wird manchmal von Biscottos gesprochen die nur eine Dicke von 1,5 cm haben, davon würde ich abraten, da sie zuwenig Energie speichern können
Und desto länger die Aufheizzeit.

3cm+ benötigt man meines Erachtens nur, wenn man sehr viele Pizzas am Stück backen möchte. Für die wöchentliche Pizza-Session wäre das Overkill.

Die Backraumhöhe sollte man in die Überlegungen auch einbeziehen. Bei niedrigen Backräumen (~10cm) tendiere ich klar zum 2cm-Stein.
 
Stimmt, hat halt alles seine Vor- und Nachteile
Funktioniert der Biscotto auch für Brot? Ich glaube, mal gelesen zu haben, dass Cordierit oder Schamotte besser sind, aber das letzte was man möchte ist - je nach Backgut - 2 unterschiedliche Steine ein/auszubauen. Vielleicht übersehe ich etwas, aber wenn man den Biscotto auf viel niedriger Temperatur als Neapolitana aufheizt und eventuell nach dem Einschiessen des Brotes die Unterhitze nochmals drosselt, sollte doch auch bei etwas das lange bäckt wie Brot, ein Biscotto gute Dienste leisten ohne den Boden zu verbrennen?
 
Funktioniert der Biscotto auch für Brot?
Für Brot wird im Pizzaofen dann der Cordierit genommen, da er bei den deutlich niedrigeren Temperaturen, die man zum Brotbacken nimmt, besser funktioniert.
Der Biscotto spielt seine Vorteile erst bei Temperaturen von gut über 400 Grad aus und wird eigentlich nur für neapolitanische Pizza gebraucht.

Apropos, ich bin der Meinung, wie hier auch viele andere Hobbybäcker, dass zum Brotbacken ein guter Haushaltsbackofen besser geeignet ist als ein Pizzaofen.
Viele moderne Backöfen haben ein spezielles Brotbackprogramm und die Bedampfung, ob schon integriert oder per speziellem Topf funktioniert auch besser.
 
Für Brot wird im Pizzaofen dann der Cordierit genommen, da er bei den deutlich niedrigeren Temperaturen, die man zum Brotbacken nimmt, besser funktioniert.
Der Biscotto spielt seine Vorteile erst bei Temperaturen von gut über 400 Grad aus und wird eigentlich nur für neapolitanische Pizza gebraucht.

Apropos, ich bin der Meinung, wie hier auch viele andere Hobbybäcker, dass zum Brotbacken ein guter Haushaltsbackofen besser geeignet ist als ein Pizzaofen.
Viele moderne Backöfen haben ein spezielles Brotbackprogramm und die Bedampfung, ob schon integriert oder per speziellem Topf funktioniert auch besser.
So speziell muß der Topf garnicht sein. Einfach ein Gußtopf mit Deckel. Das funktioniert immer.
 
Es gibt viele, die sich für Brot die höhere Version der Pizzaöfen kaufen.

Bloß im Endeffekt eignet sich der normale Backofen mit Backstahl oder Topf genauso gut dafür.

Viele moderne Backöfen haben ein spezielles Brotbackprogramm und die Bedampfung, ob schon integriert oder per speziellem Topf funktioniert auch besser.

Next Level (zu einem günstigen Preis) ist hier der Anova Precision Oven 2.0. Programmierbar, Einstellbare Bedampfung, interne Dampfableitung und Wechsel von Bedampfung zu Bräunung ohne Türöffnung möglich, Backraumkamera. Das sind quasi die Hauptvorteile gegenüber einem normalen Backofen beim Brotbacken.

Wir haben hier 2x APO V1.0 Öfen. Nun ist eine V2.0 hinzugekommen. Wir wollen keinen anderen Ofen mehr haben. Man kann sogar Suppe darin aufwärmen, ohne das Gewicht durch Verdunstung verloren geht. Set and forget.
Außer den Tentazione MAX mit 3000W, welcher nun für Pizza dazugekommen ist. :D
 
Mal ne Frage in die Runde: Habe mit Thomas Mild geredet und er sagt der P234 sei schwer im handling, da die mittlere Hitze den Boden aber auch die Oberseiter der unteren Pizza befeuert, man muss also aufpassen dass es nicht zu heiß für den boden wird und zu wenig für die oberhitze unten bei der pizza. Hat da wer Erfahrung? Wenn dann nur mit echtem Biscotto..
 
Kurze Rückmeldung,......die Temperatur schwankt auf meinen " alten Biscotto " 20 - 30 Grad.
Ich drehe im Effeuno einmal, so passt das für mich.
 
Frage an die Profis: ist das untere Thermostat tot?
Ich antworte mir mal selbst, vielleicht hilft es jemand anderem mal: Ja, das Thermostat war defekt.

Beim Wechseln des Thermostats bin ich anscheinend unglücklich an den Draht des Sicherheitsthermostat daneben gekommen. Daraufhin kam dort auch weiße Flüssigkeit raus. Ein Tipp: wischt das nicht mit einem angefeuchteten Tuch weg, euch fliegen Feuerbälle entgegen welche auf der Küchen-Arbeitsplatte Brandflecken hinterlassen. Ich hätte den Warnhinweis auf dem Thermostat eher lesen sollen ;-)
 
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