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Der Jungjägerblog...

Dann wünsch ich Dir ganz viel Spass mit der Waffe! Hab noch einen Steyr Männlicher Stutzen aus den 60er Jahren geerbt. Super kurz, super führig, aber leider in einem für Zeiten mit Schwarzwild untauglichen Kaliber, weshalb er zu Hause bleibt. Schon lange liebäugle ich immer wieder mit einer SM.

Hast Du was über den Schaft geschrieben? Kunststoff oder Holz?

Um ein wenig Wasser in den Wein zu kippen: Waffenkäufe sind fies. Weil man im Lauf der Jahre immer wieder an eine anläuft, die einem dann eben doch so gut gefällt, dass man schwach werden kann. Weil sie vielleicht hie und da ein wenig besser ist. Oder einfach dieses "Haben-Wollen" Gefühl auslöst. Aber jetzt erstmal viel Waidmannsheil mit Deiner neuen Braut!
 
Vielen lieben Dank :-)
Ein schöner Stutzen ist auf alle Fälle was schönes für die Augen.
Irgendwann werde ich mir auch mal so einen schmeichler holen. Schade das deiner kein Schwarzwild taugliches Kaliber hat.
Denke mal du wirst bestimmt auch auf Rehwild waidwerken? Nimm ihn hal da einfach mal mit.

Ich hab mir die SM12 in Holz geholt. Bin einfach bei der schönen Maserung hängen geblieben.
Hier war das HABEN-WOLLEN Gefühl einfach viel höher als bei Kunststoff. Obwohl sie mir in Kunststoff auch wirklich sehr gut gefällt.
Danke, das werde ich hoffentlich haben.

Händler hat mich heute angerufen - Kannst dein Gewehr am WE abholen. :sun:
Freu mich schon total darauf!
 
Habe ihn schon auf Rehwild genutzt. Aber Sauen können nunmal immer kommen.

Gerade auf der Webseite von Steyer-Mannlicher gewesen und zwei Neuigkeiten entdeckt, die Monobloc und Carbonschäfte. Bin völlig geplättet, von beiden. Gut, die Monoblock erscheint auf dem Papier ein wenig schwer, aber mit Carbon, einer Länge von 1060mm und 2,8 kg Gewicht - mei, muss die führig sein! Da kommt der Haben-wollen-Trieb aber sowas von knallhart durch. Mal im Original ansehen und standhaft bleiben. Hoffentlich sind die so teuer, dass einem der Spaß vergeht!
 
Gefährlich :-D
zu der Carbon kann ich leider nichts sagen, die hatte ich noch nicht in der Hand.
Die Monobloc liegt sehr gut in der Hand. Sehr schönes System komplett aus dem Vollen.

Jedoch ist mir das ganze Leder und Farben klimbims etwas zu viel des Guten.
Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und so wird die Monobloc gewiss auch ihre Anhänger finden. ;-)

Jedoch die Carbon wäre in der Tat der Hammer! Preislich wird die aber warscheinlich relativ weit "oben" angesiedelt sein.

Ich erfreu mich an meiner in Holz :-D
 
Die Monobloc scheint tatsächlich gewöhnungsbedürftig, so man einen traditionellen Geschmack vertritt. Ich kann mich mit Plastik auch nicht wirklich anfreunden, auch wenn die Vorteile auf der Hand liegen: Wasserfest, verzieht sich nicht, unverwüstlich. Meine letzte Waffe hat aus diesem Grund einen Schichtholzschaft (Wasserresistent, aber kein Plastik). Erzeugt bei manchen auch Zucken im Auge, ist mir aber egal, mir gefällt's.

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Dann wünsch ich Dir ganz viel Spass mit der Waffe! Hab noch einen Steyr Männlicher Stutzen aus den 60er Jahren geerbt. Super kurz, super führig, aber leider in einem für Zeiten mit Schwarzwild untauglichen Kaliber, weshalb er zu Hause bleibt. Schon lange liebäugle ich immer wieder mit einer SM.

Hast Du was über den Schaft geschrieben? Kunststoff oder Holz?

Um ein wenig Wasser in den Wein zu kippen: Waffenkäufe sind fies. Weil man im Lauf der Jahre immer wieder an eine anläuft, die einem dann eben doch so gut gefällt, dass man schwach werden kann. Weil sie vielleicht hie und da ein wenig besser ist. Oder einfach dieses "Haben-Wollen" Gefühl auslöst. Aber jetzt erstmal viel Waidmannsheil mit Deiner neuen Braut!

Moin,
welches Kaliber hat Dein Stutzen denn?

Horrido
 
So nun ist es endlich soweit. BGS ist da, nun werd ich mir die nächsten drei Wochen nochmal einprägen dürfen wo unsere Grenzen sind, wo welcher Sitz steht und welcher Sitz und Ort gemein ist wenn man von der Liebeslaube spricht, von der Grenzkrüppelkanzel, vom langen Wildacker, alten Wildacker, neuen Wildacker, der Bienenwiese und was weiß ich noch alles.
Die mitgelieferte Karte ist sehr bunt und für mich kryptisch mit allen möglichen Zahlen versehen.

Nun gut, Einfahrgenemigung ist da, sollte sich doch machen lassen! :)
 
Vielen Dank an @Wuidl das ich hier mit meinen Erlebnissen aktiv mitwirken darf. :sun:

Die Vorfreude hat endlich ein Ende und ich kann mich als frisch gebackener Jungjäger hier in deinem Blog verewigen :D

Jagdschein hab ich letzte Woche am Tag nach der Prüfung gleich gelöst.
Obligatorisch die Voreinträge für Kurzwaffe und Antrag für den Schalldämpfer gleich mit erledigt!

Nun steh ich vor der Qual der Wahl..
Was soll die erste Waffe werden?
Repetierer oder doch lieber ganz klassisch eine Bockbüchsflinte? Gar doch ein Drilling?

Am Wochenende noch ein paar Läden und Büchsner abgeklappert, alles mal befingert und einen Eindruck verschafft.

Nicht überall fand ich mich gut beraten bzw. in einem Laden bin ich nach unter10 min wieder raus.
Nachdem ich sein "wundertolles" Angebot - Blaser R8 mit allem für 7500€ ausgeschlagen habe, kam nur ein kurzer kommentar "was willst dir dann für einen Scheiß kaufen?! Alles andere ist nur Müll".
Hab ich mir einfach nur gedacht, nicht mit mir mein Freund und bin gegangen.

In dem letzten Geschäft wo ich war, fühlte ich mich wirklich wohl und vor allem sehr gut beraten.
Der Chef persönlich hat sich ausgiebig Zeit genommen, mir alles erklärt, die Waffen in die Hand gegeben und alle Vor und Nachteile der jewiligen Gewehre erklärt.

Die Wahl ist auf eine Steyr Mannlicher SM12 kal. .30-06 in Holz gefallen.
Lauflänge 56cm, keine Visierung, dafür mit Mündungsgewinde.

Sie liegt mir sehr gut in der Hand und optisch finde ich sie wirklich sehr gelungen.
Sehr weicher Schlossgang, Handspannung und allgmein sehr wertig.

Kaliber kann man sich totstreiten... Im meinem Umfeld (Jagdherr und Bekannte) haben einige eine .30-06 und diese sind durchweg damit zufrieden.
Montage wird eine Recknagel Schwenkmontage werden.
Lediglich beim Glas bin ich noch etwas unentschlossen was es hier genau werden soll.
Auf alle Fälle ist ein 56er gesetzt. Zwecks Dämmerung-Nachtjag usw.

Morgen Nachmittag nach der Arbeit will ich noch einmal hin und alles final mit ihm bereden.

Jagdgelegenheit ist auch geklärt :-D
Ich bekomme bei meinem Lehrherren einen Begehungsschein (freie Büchse)
Er ist ein alter Schulfreund der gmeinsam mit seinem Bruder und Vater eine Pacht hat.
Ca. 800 ha. großes Revier mit Hauptsächlich Wald und ein wenig Feld und Wiese.
Mit reichlich Reh, Sau, Hasen, und Raubwild.


Ich bin wikrlich sehr froh das alles auf Anhieb geklappt hat und ich nun der Leidenschaft Jagd nachgehen kann :-)

Waidmannsheil euch allen.
Das Kaliber 30/06 ist ein Klasse Kaliber, aber da du Mündungsgewinde hast, kommt schnell der Schalldämpfer dazu, da wäre die .308 die bessere Wahl.
 
@Wuidl
Ich hab mir die App „Jagdbegleiter“ um mein Revier, die Abschüsse und sonstiges zu erfassen.
Ist für Dich evtl. ebenfalls ne Option.

Vor allem die Jagderlebnisse ein paar Jahre später lesen sich immer wieder nett ...
 
So nun ist es endlich soweit. BGS ist da, nun werd ich mir die nächsten drei Wochen nochmal einprägen dürfen wo unsere Grenzen sind, wo welcher Sitz steht und welcher Sitz und Ort gemein ist wenn man von der Liebeslaube spricht, von der Grenzkrüppelkanzel, vom langen Wildacker, alten Wildacker, neuen Wildacker, der Bienenwiese und was weiß ich noch alles.
Die mitgelieferte Karte ist sehr bunt und für mich kryptisch mit allen möglichen Zahlen versehen.

Nun gut, Einfahrgenemigung ist da, sollte sich doch machen lassen! :)

dauert erfahrungsgemäß 2 Jahre, bis du ein Revier halbewegs kennst. Es sei denn, es ist der Wald, in dem du als Kind gespielt hast.
 
dauert erfahrungsgemäß 2 Jahre, bis du ein Revier halbewegs kennst. Es sei denn, es ist der Wald, in dem du als Kind gespielt hast.
Da der Pirschbezirk so groß ist dass er von zwei Pirschgruppen bejagt wird ist er nochmal in zwei Hälften geteilt.

Ich werde mir einfach systematisch an einer Ecke den ersten Sitz aussuchen und mich nach und nach vorarbeiten.
 
Da der Pirschbezirk so groß ist dass er von zwei Pirschgruppen bejagt wird ist er nochmal in zwei Hälften geteilt.

Ich werde mir einfach systematisch an einer Ecke den ersten Sitz aussuchen und mich nach und nach vorarbeiten.

sehr gern genommen und immer ungemein hilfreich sind auch Beschreibungen wie:

"hinter den großen Tannen", oder "am Bunker" oder "unten am Bach".

In dem Revier besteht der Wald zur Hälfte aus "großen Tannen", Bunker gibt es etwa 20 und 4 Bäche.
 
Das Kaliber 30/06 ist ein Klasse Kaliber, aber da du Mündungsgewinde hast, kommt schnell der Schalldämpfer dazu, da wäre die .308 die bessere Wahl.
Schalldämpfer habe ich mir gleich mit gekauft ;-)

Im Bekanntenkreis führen viele die .30-06 und sind sehr zufrieden.
Und die Steyr welche der Händler da hatte, hat mir bei der .30-06 das Holz besser gefallen als bei der .308 :-D

Kaliberdiskussionen kann man bis ins Unendliche führen... Jeder schwört auf was Anderes... o_O

sehr gern genommen und immer ungemein hilfreich sind auch Beschreibungen wie:

"hinter den großen Tannen", oder "am Bunker" oder "unten am Bach".

In dem Revier besteht der Wald zur Hälfte aus "großen Tannen", Bunker gibt es etwa 20 und 4 Bäche.
Ja diese Art der Beschreibung ist immer mehr als Hilfreich :hmmmm:

Ich habe zum Glück eine saubere Karte bekommen, wo alles detaliert aufgelistet ist.
Grenzen schön eingezeichnet und die Wichtigsten Punkte markiert und mit Namen benannt - Macht das Ganze gleich um ein etliches einfacher :-D
 
Inzwischen hab ich vom Kollegen nochmal genau gezeigt bekommen wo bis zum Herbst unsere Grenze verläuft. AB Herbst steht dann eh der komplette Pirschbezirk offen und die Unterteilung ist augehoben.

Ganz versteh ich es nicht, aber dafür bin ich ja Jungjäger :P
 
Schalldämpfer habe ich mir gleich mit gekauft ;-)

Im Bekanntenkreis führen viele die .30-06 und sind sehr zufrieden.
Und die Steyr welche der Händler da hatte, hat mir bei der .30-06 das Holz besser gefallen als bei der .308 :-D

Kaliberdiskussionen kann man bis ins Unendliche führen... Jeder schwört auf was Anderes... o_O


Ja diese Art der Beschreibung ist immer mehr als Hilfreich :hmmmm:

Ich habe zum Glück eine saubere Karte bekommen, wo alles detaliert aufgelistet ist.
Grenzen schön eingezeichnet und die Wichtigsten Punkte markiert und mit Namen benannt - Macht das Ganze gleich um ein etliches einfacher :-D
Mit der 30/06 sind ja auch die meisten zufrieden, ging nur um den Neukauf. Aus der .308 kann man noch etwas mehr Dämpfung in Verbindung mit kürzerem Lauf raus kitzeln als bei der 30/06.
 
Kanzeln irgendwelche Namen zu geben macht durchaus Sinn. So können sich die am Revier beteiligten Jäger konkreter unterhalten.
Bei der Namensfindung kann man jedoch durchaus kreativ sein, so heißt einer Kanzel bei mir z.B. Viagrakanzel (weil sie so schön stramm steht) - eine andere Absch(l)usskanzel, da dort am Jahresende an ner Kirrung immer der Rehwildabschuss komplettiert wird, eine andere ist die Windschiefkanzel weil sie eher entsorgt gehört :-) dann noch die Xaverkanzel (dem Bauern zur Ehre dem die Parzelle gehört) ....

Im alten Revier hatten wir noch ne Alimentekanzel da dort was während nem Ansitz mitbeobachtet werden musste.
Der verheiratete männliche Beteiligte musste 9 Monate später dann regelmäßige Zahlungen an eine mit ihm nicht verheiratete weibliche Person leisten. ...
 
Man könnte Kanzeln natürlich ganz profan durchnummerieren. Aber wer den Aufwand und die Mühe kennt, die mit dem Kanzelbau einhergehen, wird ihnen lieber einen Namen geben. Hat auch was mit Kultur zu tun...
 
Ich bitte Dich, Kanzelnamen sind klasse.

Wenn sich Jäger aus benachbarten Revieren unterhalten ...
"Weißt - dann hab ich den braven Bock doch noch anblatten können - im letzen Büchsenlicht stand er dann noch passend - die Hochvogelkanzel ist halt immer für ne Überraschung gut - weißt schon - die eine Kanzel an der Fichtendickung gegenüber der Erlengruppe am Reiherteich ......"

Wenn man ne Kanzel gestellt hat und zusammen überlegt wie sie nun heißen soll und sie dann noch standesgemäß tauft :-) :-) :-)
 
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