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Der Jungjägerblog...

OP
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Wuidl

Wuidl

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Also nicht dass mich jemand falsch versteht, ich finde die Namensgebung auch gut, nur eben auch verwirrend für den anfänger. :)

Langsam nimmt dass drumrum dahrt auf. Gestern beim Lehrgang kundige Person und Trichinenprobenentnahme gewesen, Dienstag war Schießen üben dran, morgen Versammlung der Kreislodenjockelgruppemit anschließender Hegeschau.

In 18 tagen wird es dann so richtig spannend! ;)
 

erwinelch

Bundesgrillminister
5+ Jahre im GSV
Also nicht dass mich jemand falsch versteht, ich finde die Namensgebung auch gut, nur eben auch verwirrend für den anfänger. :)

Langsam nimmt dass drumrum dahrt auf. Gestern beim Lehrgang kundige Person und Trichinenprobenentnahme gewesen, Dienstag war Schießen üben dran, morgen Versammlung der Kreislodenjockelgruppemit anschließender Hegeschau.

In 18 tagen wird es dann so richtig spannend! ;)

laß den ganzen Hokuspokus und geh einfach jagen. Trichinenkram is okeh, mach um die Jockel einen Bogen. Je größer, desto besser. Geh in den Wald und schau, ob du einen Überläufer bekommst. Und bevor mich nu jemand steinigt - die Sauen scheinen inzwischen ganzjährig zu führen, poppen, setzen und was auch immer. ENtweder stellt man deswegen die Sauenjagd ein, oder schaut einfach ein bissi genauer hin.....
 
OP
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Wuidl

Wuidl

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
mach um die Jockel einen Bogen. Je größer, desto besser.
Erstmal greife ich mein Begrüßungspaket ab, dann schaue ich mir die Geschichte mal an. Unser eigener Jägerschlag war ja am Tag der Hubertusmesse, da hab ich schon mal den ersten Blick darauf geworfen. Der Lodenfaktor erschien mir überschaubar.

Und wenn er sich doch als zu hoch herausstellt kann ich immer noch den ein oder anderen Lehrgang oder Kurs abgreifen. Nicht das allerschlechteste denke ich!
 

Fitsch

Militanter Veganer
Trichinenentnahmelehrgang steht bei mir auch noch auf der Agenda, wird aber in der Nähe z.Zt. nicht angeboten. Da SW hier nur seltenes Wechselwild ist (hab noch nie ne Wutz gesehen, nur die Schäden in den Wiesen) hab ich auch nicht so den Druck. Sollte mir trotzdem mal eins vor die Büchse laufen Karre ich die Sau halt komplett zum Veterinär.

Ach ja, meine 1. Mai (Morgenansitz) Kanzel wird die Viagrakanzel, am Abend dann die Bogenkanzel.
Es gilt den Schmalen, Anfang Mai sind sie noch leichter Anzusprechen wenn die Gaißen kugelrund laufen.
 

McFred

Hobbygriller
10+ Jahre im GSV
Hab mal keine Angst vor den "Lodenjockeln", von alten Jägern kann man viel lernen, was in keinem Buch steht. Bleib eher weg von denjenigen, die dich als Schädlingsbekämpfer im Dienst der Bretterproduzenten sehen und selbst "ökologisch" nennen.

Tiefer, ehrlicher Respekt vor dem Leben und der Kreatur steht jedem Jäger gut. Und im Zweifelsfall kann mal den Finger auch gerade sein lassen.
 
OP
OP
Wuidl

Wuidl

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
@McFred ich habe keine Angst vor "Lodenjockeln", dafür bin ich auch etwas zu Traditionsbewusst ;), wenngleich ich schon den ein oder anderen den ich misstrauisch beäuge.

Da wird dann äußerlich der Fokus auf eben dieses Erscheinungsbild gelegt, wenn man sie dann reden hört stellt es einem jedoch die Haare auf. Mein Traditionsbewusstsein, wage ich zu behaupten, bezieht sich in erster Linie auf den sinn und zweck der dahinter steht oder einst stand. Bei der Jagd also eher der Weidmännische Schuss vor den anderen Traditionen. Der schönste Bruch und dass schönste verblasen ist nichts Wert wenn ich vorher dass Stück mit drei schlechten treffern zu Brei geschossen habe.
Lässt sich der saubere Schuss damit vereinen dann ist es gut, in der Blattzeit bei über 30°C wage ich zu behaupten dass es möglicherweise Waidmännischer ist sich diese Zeit zu sparen und schnell in die Kühlung zu kommen.

Ich finde Traditionen wichtig und schön, aber dass Fundament gehört da einfach dazu, wenn dies verloren geht ist die Tradition nichts wert.
 

McFred

Hobbygriller
10+ Jahre im GSV
Wie heisst es so schön? "Tradition ist die Weitergabe des Feuers, und nicht die Anbetung der Asche". So sehe ich es jedenfalls.

Ein guter Schuss, bzw. im Zweifel mal den Finger gerade zu lassen ist in diesem Zusammenhang Pflicht, nicht Kür.
Die "drei schlechten Treffer" sehe ich in meinem Umfeld wenn, dann bei den grossen Drückjagden vom Staat, bei denen Rehwild freigegeben ist (und auf das hoch flüchtig - ich schreibe bewusst - geballert wird).

Für den klassischen Lodenjockel verbietet sich die Freigabe von Rehwild auf Drückjagden von vornherein.

Und so gibt es viele Dinge, die man von den "Traditionalisten" mitnehmen kann.

Und wo wird denn verblasen? Meist auf den Drückjagden in Herbst und Winter. Da sind 30° kein Thema (und ja: vernünftige Wildbrethygiene geht vor Tradition). Den Bock, den ich in der Blattzeit vom Ansitz erlege verblase ich nie - warum auch? Aber einen Letzten Bissen bekommt er, wie jedes Wild. Die zwei Minuten Zeit richten keinen Schaden an und bezeugen den Respekt für die Kreatur, deren Leben man genommen hat.

Auch die Umrahmung aller möglicher Veranstaltungen bis zum Letzten Gruß halte ich für kulturelles Kulturgut, das die Jagd positiv von vielen anderen Tätigkeiten abhebt.
 
OP
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Wuidl

Wuidl

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Wie heisst es so schön? "Tradition ist die Weitergabe des Feuers, und nicht die Anbetung der Asche". So sehe ich es jedenfalls.
Genau so!
 
728_90 Bratwurstultra
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