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Drehspieß oder Hähnchensitz?

Mal ernstlich: Schön gemacht.
Auf den Bildern kann ich es nicht genau erkennen: ist die rechte Ablage nutzbar? Auf den oberen Fotos siehts aus, als ob die beiden Schrauben in der Ablage stecken. Auf dem untersten Bild passt das perspektivisch nicht... Ich nehme an, da ist noch Platz zum hochklappen, oder?
 
Zum Thema Temperaturfühler für den Gockel am Drehspiess.
Ich hab mal gerechnet, hoffentlich richtig: bei einem Broiler von 1,3 kg Rohgewicht braucht man rund 1,2 km Draht bis er eine KT von 82 Grad (Celsius) erreicht hat.
Natürlich muss man darauf achten, dass der Draht sich gleichmässig um das Gargut legt und eine Verlängerung der Verweildauer über der Glut einkalkulieren. Ab der halben Grillzeit kann wegen der Umfangszunahme bei vielen Grills nur noch mit offenem Deckel gearbeitet werden.
Ein passendes Grillthermometer habe ich im Handel allerdings nicht gefunden.
Durch Verwendung einer Roti mit Vorwärts- und Rückwärtsgang liesse sich die Drahtlänge theoretisch halbieren.

Selten so gelacht!
Dass da aber auch noch nie einer drauf gekommen ist ;)
 
Die rechte Ablage kann man ganz normal hoch klappen und bis auf das bischen wo der Motor drüber steht auch ganz normal nutzen. Für was die Schrauben in dem Befestigungswinkel sind weiß ich selbst nicht :cool: Ich werde sie einfach mal entfernen da sie eh keiner braucht.
Am Sonntag ist (endlich) die Erstvergrillung angesetzt. Da wird es sicherlich auch noch das ein oder andere Bild geben. Ebenfalls die geforderten von Eisenfaust.
Hoffentlich klappt das Grillen dann besser als das Fotografieren :D
 
Das Ergebnis interessiert mich auch. Ich werde mir zum Sommer einen Spirit 320 zulegen und gerade beim Spiess muss es nicht unbedingt der Weber sein... €$£
 
Ich denke mal daß der Spirit 210 und der 320 von der Form her ähnlich sind. Nur daß der Kleine eben ein bischen schmäler ist. Der Grillspieß selbst ist ja breit genug daß er für den 320er locker passen würde. Der "Umbau" wäre also im Prinzip der gleiche. Das Blech dranschrauben um die Bohrungen "tiefer zu legen" und am Spieß 2 Einstiche an den Auflagen damit der 6kant rund wird.
Ich freu mich jedenfalls schon auf den ersten Testlauf :-)
 
Der Hardare-Aufwand hält sich in Grenzen.
Sehe ich das richtig: am Grill selber ist kein Eingriff nötig. Du hast die Motoraufnahme des BBQ an einen Block geschraubt und die "Originallöcher" des Grills benutzt?
Damit stünde einem Nachbau nichts im Wege... ideal!
 
Richtig, am Grill selbst wurde nichts verändert. Es ist ein 5mm Alublech an das die Motoraufnahme geschraubt wurde. Das einzige "Problem" ist, den 6kant an der Auflage rund zu bekommen. Ebenso wäre es zu überlegen ob man den ganzen Spieß aus Edelstahl nimmt damit er an den bearbeiteten Stellen nicht rostet, da das verchromte weg ist. Auf diese Idee bin ich aber auch erst nach dem Kauf gekommen. Aber deshalb sind wir ja hier im Forum und können solche "Probleme" besprechen damit es der nächste noch besser macht :thumb2:
Erst wenn mal eine Auflage mit Kabeldurchführung genommen wird muß der Schlitz wo der 6kant drinnen läuft verbreitert werden. Aber da bin ich auch noch am überlegen ob das nicht irgendwie anders zu machen ist.
 
Also dass du den Spieß gekauft hast, zeigt dass du dich hier schon eigelebt hast. Willkommen im Club!
Den Spieß habe ich auch und bin sehr zufrieden- allerdings wird das Hähnchen
noch Viel viel besser. wenn du es als Coque au Vin im Dutch-Oven machst. du kennst den Dutch Oven ( DO ) ?
Ob Mann ihn haben muss ?
Ich würde sagen, dass du mal deine Frau mit den Vorzügen eines DO vertraut machst- Hier gibt es
das was GöGa wissen muss: ;)
http://www.grillsportverein.de/forum/forums/dutch-oven.33/
 
Zum Thema Temperaturfühler für den Gockel am Drehspiess.
Ich hab mal gerechnet, hoffentlich richtig: bei einem Broiler von 1,3 kg Rohgewicht braucht man rund 1,2 km Draht bis er eine KT von 82 Grad (Celsius) erreicht hat.
Natürlich muss man darauf achten, dass der Draht sich gleichmässig um das Gargut legt und eine Verlängerung der Verweildauer über der Glut einkalkulieren. Ab der halben Grillzeit kann wegen der Umfangszunahme bei vielen Grills nur noch mit offenem Deckel gearbeitet werden.
Ein passendes Grillthermometer habe ich im Handel allerdings nicht gefunden.
Durch Verwendung einer Roti mit Vorwärts- und Rückwärtsgang liesse sich die Drahtlänge theoretisch halbieren.

1,2 km... bzw. 600 m bei vor-und zurück ist doch fast akzeptabel.
:respekt:
Alternativen sehe ich aber auch nicht
 
Zum Thema Temperaturfühler für den Gockel am Drehspiess.
Hmm... Funkthermoter mit hitzefesten Sender gibt's wohl nicht? :o:sorcerer:

Aber mal ernsthaft. Das hier hat mir zu Denken gegeben:
Durch Verwendung einer Roti mit Vorwärts- und Rückwärtsgang liesse sich die Drahtlänge theoretisch halbieren.
Ich glaube mich zu erinnern, dass bei meinem PRO500 der Motor zwischen Aus-Rechtslauf-Aus-Linkslauf-Aus-...etc... wechselt. Vielleicht kann man durch einen Schalter am Roti das Giggerln hin- und herrotieren?
 
Man könnt einen Scheibenwischermotor modifizieren, dann kriegt der Gockel ordentlich Drehmoment und wird auch nicht so fettig. Allerdings sollte man ihn ordentlich festzurren, sonst startet er zu einem letzten Flug und im Vorfeld Schnick-Schnack-Schnuck machen, wer die Sauerei weg putzt.
 
Richtig, am Grill selbst wurde nichts verändert. Es ist ein 5mm Alublech an das die Motoraufnahme geschraubt wurde. Das einzige "Problem" ist, den 6kant an der Auflage rund zu bekommen. Ebenso wäre es zu überlegen ob man den ganzen Spieß aus Edelstahl nimmt damit er an den bearbeiteten Stellen nicht rostet, da das verchromte weg ist. Auf diese Idee bin ich aber auch erst nach dem Kauf gekommen. Aber deshalb sind wir ja hier im Forum und können solche "Probleme" besprechen damit es der nächste noch besser macht :thumb2:
Erst wenn mal eine Auflage mit Kabeldurchführung genommen wird muß der Schlitz wo der 6kant drinnen läuft verbreitert werden. Aber da bin ich auch noch am überlegen ob das nicht irgendwie anders zu machen ist.
Edelstahl kling gut. Wenn es auch nicht viel gibt hier in der Gegend, so sind doch gleich mehrere Metallbuden ansässig. Da werd ich mal anfragen dieser Tage. Die werden das Stäbchen sicher auch an den entsprechenden Stellen rund kriegen.
 
So, die Erstvergrillung ist beendet und alle bis auf die Hähnchen waren sehr zufrieden :camouflage:
Ich muß sagen, der Motor läuft sehr ruhig. Das Ausgleichsgewicht kann man natürlich nicht 100%ig einstellen, aber es hilft. Wen das Ergebnis interessiert kann gerne unter

http://www.grillsportverein.de/forum/threads/bbq-bull-roti-auf-spirit-mit-erstvergrillung.231227/

schauen. Raus gekommen ist ein sehr saftiges Hähnchen. Mit der Haut war ich noch nicht so zufrieden, aber da muß man eben nacharbeiten. Hier ging es ja erstmal mehr oder weniger um den Spieß.
Und hier noch die geforderten Bilder vom Umbau:

Gesamtansicht. Wenn man links das Aushleichsgwicht etwas kürzer eingestellt hätte, hätte man den linken Tisch auch noch ausklappen können. Waren wirklich nur wenige Millimeter wo es geschliffen hätte.

huhn6.JPG

Die rechte Seite. Diesmal besser zu erkennen wieviel Platz zwischen Tisch und Motorhalterung ist.

huhn4.JPG

Die linke Seite mit Griff und Ausgleichsgewicht. Hier täuscht die Perspektive wieder etwas. In diesem Stand hätte ich den Tisch aufklappen können, allerdings wweiß ich nicht ob sich dann der Spieß frei gedreht hätte. Und ich wollte das Teil nicht beim ersten Einsatz schon zu sehr beanspruchen :-)

huhn5.JPG
 

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So, nachdem ich mittlerweile meinen Drehspieß zweimal für Hähnchen im Einsatz hatte kann ich hier von meinen "Erfahrungen" sprechen, speziell auf das Thema von diesem Fred bezogen.
Beides mal waren die Hähnchen auf dem Spieß schön saftig. Mit der Haut war ich beim 1. mal nicht ganz zufrieden, dafür aber beim 2. mal einigermaßen. Den Aufwand beim Hähnchensitz finde ich geringer. Da setzt man das Teil auf die Dose, pudert es ein und stellt es danach auf den Grill bis es fertig ist. Da war ich mit der Saftigkeit und der Haut soweit auch zufrieden. Ich finde zumindest daß sie auf dem Sitz nicht viel anders im Geschmack waren.
Beim Spieß muß man halt erstmal schauen wie man die Teile ordentlich drauf befestigt daß sie nicht rum fallen. Hierzu braucht man (ich zumindest) wohl auch etwas Schnur. Jetzt hat mein Grill natürlich noch das Problem daß er keinen Backburner hat und ich den Spieß nach einer Stunde anhalten musste und zusätzlich die Temperatur erhöht habe. Dann wurden die Hähnchen immer ein bischen weiter gedreht. Wenn man es so sieht, hat man also mit dem Drehspieß "mehr Arbeit". Aber ich wollte eben eine knusprige Haut, die durch ein ständiges rotieren nicht zu erreichen war.
Mal sehen wie ich meine nächsten Hähnchen mache. Das gute ist aber daß ich den Spieß auch noch für andere Sachen verwenden kann, die so sicherlich einfacher und im Geschmack deutlich besser sind. Da muß ich halt auch mal etwas versuchen...
Bis dahin, frohes Grillen :essen::
 
Moin,

so habe die Adapterplatte für BBQ-Bull von Thomaes nachgebastelt (nochmal vielen Dank für die Unterstützung @Thomas). Meine Lösung ist nicht so elegant, funktioniert aber super. Da ich kein Metallbauer bin, konnte ich den BBQ Bull Spieß nicht abdrehen, sondern ich musste die original Drehlager verwenden. Dafür musste ich die Öffnungen am Spirit E210 auffeilen. Kleine Rundfeile, mittlere Flachfeile und 30 Minuten Arbeit.

Bilders:
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Gruß
Eisenfaust
 

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Hast du doch sauber hin gekriegt @Eisenfaust :thumb2: War nicht ganz so einfach das Hähnchen auf den Spieß zu bringen, oder? :-) Berichte doch mal von deinem Ergebnis und wie du zufrieden bist.
 
Update:
Hähnchen nach 1,5 Stunden, Brenner links voll, Brenner rechts auf minimum. Die letzten 10 Minuten, Brenner links auf halb und Brenner rechts voll auf.
Das Teil war innen saftig und die Haut schön knusprig.
Alles gut!
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Gruß
Eisenfaust
 

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jo hab ich. Beim nächsten mal verkürze ich die Grillzeit mal 15 Minuten. Mal schauen, wie es dann wird.....

Gruß
Eisenfaust
 
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