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Euer Lieblings Wein

Das ist ein sehr komplexes Thema.
Ich habe mich nach annähernd 5 Jahrzehnten semiprofessioneller Weinerfahrung damit arrangiert, dass ich die Bodenbeschaffenheit als beeinflussende Rahmenbedingung für die Nahrungsaufnahme der Rebe sehe.
Wer sich näher mit der Thematik befassen möchte:
https://www.schluck-magazin.de/artikel/der-stein-im-wein-mineralitaet

P.S. im o.a. Artikel habe ich gelesen, dass nicht der nasse Kieselstein an sich schmeckt und riecht, sondern die mikroskopisch kleine Pflanzenansammlung auf dem Stein. :hmmmm:
 
Ich assoziiere die (für mich) schmeckbare mineralik nicht mit der Lage oder dem tatsächlichen Gestein. (Schiefer o.ä.)
es ist für mich eine geschmacksnuance, wie sauerkirsche oder tabak. Hier ja auch ohne dass eines von beidem he Kontakt zum wein hatte.
Ich habe auch viel zum Thema gelesen und gehört und glaube inzwischen nicht mehr, dass man vom Geschmack des Weines auf die bodenbeschaffenheit kommt.
.. Ich halte aber auch ein herausschmecken einer Lage für eher Glück als belastbares "können" 🤷‍♂️ (evtl abgesehen vom Halenberg...)
 
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Eine auf 395 Flaschen limitierte Exklusivauflage aus @Coppercouch - City 😉
Holz, Pfirsich, ein wenig Petrol, aber auch leichte Honignoten schmecke ich.
Ein solider Riesling, ich lasse die restlichen Flaschen aber sicher noch ein paar Jahre liegen.

Ich möchte an dieser Stelle @Goldi59 für den Hinweis zu den Josephinenhütte Gläser herzlich danken.
Ich finde sie optisch nach wie vor schwierig, aber sie schlagen tatsächlich blind meine bisherigen Favoriten

Danke 👍🏼

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Wieder ein Wein von meiner Weinhändlerin des Vertrauens:

Eigentlich ein Ripasso, aber mit "verbotenen" Rebsorten, darum ein IGT Rosso di Verona!

Rebsorte: 85% Corvina und Rondinella, 15% Merlot

Ausbau: 12 Monate im Barrique-Fass

Farbe: Brillantes, tiefes und lebhaftes Rot

Duft- und Geschmacksnoten: Der Rosso duftet herrlich nach dunklen Kirschen und den würzigen Noten von wilden Kräutern. Am Gaumen herrlich schmelzig und kraftvoll.
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Der war echt eine schöne Überraschung, kannte ich gar nicht, @Rentatank hat den mitgebracht, habe aber direkt eine Kiste bestellt😜

Selbst der Beryll ist schon richtig fein und hat mit dem typischen Rebsortenvertreter nix am Hut. Wurde mir von Jahren mal im Winhaus Tante Anna in Düsseldorf empfohlen, war schon ein paar Jahre gereift und ist positiv in Erinnerung geblieben!
 
Selbst der Beryll ist schon richtig fein und hat mit dem typischen Rebsortenvertreter nix am Hut. Wurde mir von Jahren mal im Winhaus Tante Anna in Düsseldorf empfohlen, war schon ein paar Jahre gereift und ist positiv in Erinnerung geblieben!
Ist heute übrigens schon angekommen 👍
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Auch einer der immer wieder bei mir im Keller landet.

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Die Farbe ist ein tiefes Rubinrot. Es entstehen Anklänge von roten Früchten und Gewürzen, schwarzem Pfeffer und Nelke, im Hintergrund erdige Noten und salzige Anklänge. Der Schluck ist voluminös, ausgewogen, voll, mit einem guten Beitrag der frischen, herzhaften Komponente. Das Tannin ist umschmeichelnd und die Nachhaltigkeit verlängert sich.
Beschreibung ist nicht von mir, sondern von der Weinhändlerin meines Vertrauens :D
 
Hallo liebe Trinker,
früher, so vor 30 Jahren habe ich gerne Bordeaux getrunken irgendwann wurden erst die Preise unangenehm und dann hat jeder nur noch Bordeaux-Style gemacht.
Ich habe mich dann umgewöhnt. :D
Spanien, in letzter Zeit viel Italien und da am liebsten Primitivo oder Salice Salentino.
Voluminös, wuchtig, fruchtig, darf gerne an Fruchtbonbons erinnern oder gar ein bissi Restsüße haben...
Jetzt dachte ich mir, könnte ja mal wieder in Frankreich rumtrinken. :glucker:

Bordeaux-Style ist nicht mehr mein Ding: Geschmack nach Unterholz, nassem Wildschwein, toter Katze...:D
Pinot Noir war noch nie mein Ding, der hat vor lauter Eleganz meist gar keinen Geschmack mehr, durchsichtige, geschmacksarme Plörre.
Hospiz de Baune Versteigerungswein haben wir damals auch mal getrunken, der war allerdings sehr sehr gut, aber ich erinnere mich an 40DM. :lolaway:

Was wollte ich sagen? :hmmmm:
Ah, ich wollte fragen
Ich will was fruchtiges, voluminöses, fast süßes, wenig Tanine, kaum Säure, was ich nicht 10 Jahre lagern muss aus Frankreich
Preisniveau: sagen wir mal 20-30€

Hat da jemand Tipps für mich?
Rhone?
Gigondas?
Merlot? der war mir früher zu "pelzig" hatte aber letztens sehr feine Merlots aus BRD im Glas

Der hier ist z.B. hervorragend für mich geeignet, obwohl er doch recht viele Tanine hat aber die passen schön rein, sehr fruchtig, Beeren, Pflaume, Gewürze, Frischeton nach Minze.
Allerdings aus Spanien.
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Bordeaux getrunken irgendwann wurden erst die Preise unangenehm und dann hat jeder nur noch Bordeaux-Style gemacht
Finde ich schade, dass Du so denkst. Man muss sich nur von den Spekulationsobjekten etwas entfernen und findet in dieser fantastischen Weinregion einen sehr guten Wein am anderen. Die roten Cru Bourgeois, Lalande de Pomerol, Cadillac (bei Süssweinen) , weisse Graves usw. stehen in starker Konkurrenz, da erlaubt es gar keine exorbitanten Preise. Gehen wir zu den Grand Cru Classé findet man immer noch z.B. den Chateau Batailley, der grossartig ist, aber nie abgehoben hat und da gibt es noch einige andere. Kann Dir nur empfehlen, Dich da weiter umzusehen. Ich habe z.B. gerade den Chateau Reysson bei uns in CH für knapp 15 Franken gekauft, eine Cabernet Franc, Merlot Assemblage vom feinsten. Also zurück zum Original ist immer noch ein guter Weg. 😀
 
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