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Experimentalgrillen - Der Holzrost

bbq4you

…..
15+ Jahre im GSV
Angeregt von den Diskussionen http://www.grillsportverein.de/forum/threads/sizzle-zone-und-gussrost.219281/
auf was man am besten grillt, beschäftige ich mich mit auf was man sonst noch grillen kann.

Die Fahrradspeiche hat funktioniert http://www.grillsportverein.de/forum/threads/experimentalgrillen-die-fahrradspeiche.219856/ ,
doch was ist mit dem Holzrost?
Wird es ein “Branding” im wahrsten Sinne des Wortes geben und wird aus dem Fleisch ein schwarzer Proteinklumpen?

Nach Erzählungen haben die San ihr erlegtes Wild direkt an der Stelle der Jagd verarbeitet. Ein Teil wurde sofort
getrocknet und andere Teile direkt am Feuer zubereitet. Da sie Töpfe, Pfannen und Metalroste nicht kannten, wurde
das Fleisch auf Holz gelegt und das Feuer darunter reguliert. Es ist nicht überliefert welches Holz verwendet wurde.
Vermutlich war es Namibian Hardwood oder ein ähnliches Holz, dessen Rinde sehr feuerresistent ist. Da diese
Hölzer nicht verfügbar war, habe ich einige Äste von Haselnuss etc. verwendet.

Ein Endstück vom flachen Roastbeef kräftig gesalzen und ab auf den Holzrost damit.

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Ein dezenter Rauschgeschmack an einem auf den Punkt gegarten Steak ohne Thermometer oder ziehen im geschlossenen Grill oder Backofen,

:prost:


P.S. Bratwurst ging auch.

11 Die Wurst.jpg
 

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Servus!

Die Bilder sind qualitativ richtig gut geworden :flash: und die Motive sehen verdammt lecker aus.

Coole Idee, gut gemacht und dafür bist Du ja auch lecker belohnt worden!
 
Das ist man back to the roots - fast sprichwörtlich.

Super Idee!

Viele Grüße
Markus
 
Hallo,

ich finde Deine Test und Versuche wirklich außergewöhnlich gut !! :thumb1: Dein Speichen-Griillen und auch dieser Beitrag hier bestätigt genau das was Du(so habe ich Deine Beiträge bisher verstanden ) und auch viele ander hier im Verein vertreten: Die Qualität des Ausgangsmaterials und vor allem derjenige der es verarbeitet hat sicher den Löwenanteil am Ergebnis.

Deine Bilder und das Ergebnis finde ich hervorragend.
Danke
 
Na also, geht doch!

Schönes Experiment, wäre gern dabei gewesen.

:prost:
 
Ah, endlich mal ein rostfreies Rost mit geringem Reinigungsaufwand!
Sowas hab ich schon ewig gesucht :D

Das Fleisch sieht auch ganz gut aus.... :)
 
Hast du spezielles Salz verwendet um die Rinde der Haselnuss nicht allzusehr anzugreifen? ;)

Wieso hattest du mir das nicht schon in Rückstetten gezeigt?
Seinerzeit hatt ich mich mit dem schweren Eisenrost rumgeärgert ...

Klasse Fleisch, klasse Beitrag!

:prost:
 
Sehr schön, ich soll bei uns an der Gartenmauer einen Haselnussstrauch radikal kürzen!
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jeztat kann ich mir von den Abschnitten einen Griller bauen!
Pirschstecken hab ich schon genug!

Noch eine Frage zum Holz: War das Grillrost-Holz abgetrocknet oder frisch?
 

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Sehr cool, wenn Dir der Grill nicht mehr gefällt, wird er einfach verfeuert :D
Es kommt halt darauf an, was man auf dem Grill hat (Qualität der Produkte) und wer vor dem Grill steht!

Sehr cool! :thumb2:

Glück Auf
 
Sehr schön! Der Test ist dir gut gelungen. Ich bezweifele, dass die San solche Leckerbissen hatten.

Authentischer wäre es jetzt aber noch ohne die Fertig-Holzkohle gewesen. :grin:
 
Ah, endlich mal ein rostfreies Rost mit geringem Reinigungsaufwand!
Sowas hab ich schon ewig gesucht :D

Rostfreier Biorost, naturfeucht mit Rinde in der Geschmacksnote "Hazelnut".
Demnächst auch als "Sweet Cherry" und "Green Apple". :D


Hast du spezielles Salz verwendet um die Rinde der Haselnuss nicht allzusehr anzugreifen? ;)

Wieso hattest du mir das nicht schon in Rückstetten gezeigt?

Hier rate ich zu hellbraunem Tatrasalz, das auch farblich gut zum Holz passt.

Wenn man als Preusse zum ersten mal nach Bayern geladen wird, ist es klug
nicht auch noch mit afrikanischen Grillmethoden unangenehm aufzufallen. :D
:prost:

.
 
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