Diese hierbei zum Einsatz kommenden Verschlüsselungsalgorithmen sind alle bekannt. Man benötigt zum Knacken eine Datei unverschlüsselt und dieselbe verschlüsselt. Mit guter Rechenleistung und etwas Zeit kann dann mittels so genanntem Reverse Engineering die ach so sichere Verschlüsselung geknackt werden.
Bei vollverschlüsselten Platten ist das Betriebssystem auch verschlüsselt, das heißt im Umkehrschluss, es gibt mehr als genug Referenzdateien zum Reverse Engineering...
Selten so einen Blödsinn gelesen. Sorry für die Wortwahl, aber bitte erzähle deine Märchen wo anders. Auch über dein Argument, dass Festplatten nach 30-maligem (richtigem) überschreiben noch Wiederherstellbar sind, kann man nur müde lächeln. Bei SSDs sieht das ein bißchen anders aus, denn da hat man dank der Elektronik das Problem, dass man an defekt-markierte Blöcke nicht mehr kommt. Es gibt zwar via ATA Kommando "Secure Erase", was die Blöcke wieder zugänglich macht, aber ob man dem traut sei mal dahin gestellt. Daher SSDs von Beginn an richtig verschlüsseln, mit vernünftiger Passphrase. Und damit meine ich nicht die Built-In Methoden von SSDs, auch wenn die natürlich am bequemsten sind. Diese sind nämlich unbrauchbar und tatsächlich reversibel. Falls du das gemeint hast, hast du recht, solltest da aber unbedingt dazuschreiben. "Richtige" Verschlüsselung, wie z.B. via LUKS ist davon nicht(!!!) betroffen. Bei Bitlocker z.B. muss man aufpassen, diese greift gerne auf die Firmware Built-In Encrytion von SSDs zurück. Da hat man dann natürlich den Salat.
Ich empfehle jedem, der behauptet, man könne per Reverse-Engineering zusammen mit den Original Dateien den Schlüssel rausbekommen, einen Grundkurs im Thema Verschlüsselung.
Und wenn du mit "guter Rechenleistung" Quantencomputer meinst, nehme ich meine Argumente teilweise zurück. Teilweise deshalb, weil man dann nicht "Reverse Engineering" betreibt, sondern schlicht Bruteforce. Dann haben wir aber ein Grundsätzliches Problem mit jeglicher aktuell eingesetzter Verschlüsselung.
Hier noch ein Beispiel von Salting, bei dem du siehst, dass ein Hash eines Wortes (GRILLSPORTVEREIN) jedesmal anders aussieht, und somit auch nicht umkehrbar ist, somit auch nur sehr stark erschwert mit Rainbow Tables zurückzuführen ist.
$ openssl passwd -1 -salt $(openssl rand -base64 6) GRILLSPORTVEREIN
$1$r8Ga0B0I$kBb0BEqVb4/VaUFMnjoNs0
$ openssl passwd -1 -salt $(openssl rand -base64 6) GRILLSPORTVEREIN
$1$68lbNHo/$NjrZPQVYXmp2Yui/u5JGE.
$ openssl passwd -1 -salt $(openssl rand -base64 6) GRILLSPORTVEREIN
$1$cajXaBiG$hvE4Z4qSoUZ33gbxZVDp7.
Aber wir können ja eine Challenge machen: Du bekommst 2 Platten: eine WD Red 4TB, die vorher gefüllt mit Daten war, dann 2x mit Random komplett überschrieben wurde. Ich gebe sogar Details, welches Filesystem verwendet wurde etc mit.
Dazu dann noch eine 250GB Samsung EVO, die mit LUKS und guter Passphrase (30 Zeichen) verschlüsselt wurde.
Du bekommst 6 Monate Zeit. Wenn du nur 1% davon wiederherstellen kannst, kannst du zukünftig sehr sehr viel Geld verdienen

Vorher würde ich dir aber folgende Links zu magnetischen Platten empfehlen:
https://books.google.de/books?id=qj...hAhXIYlAKHQ35B4gQ6AEIKDAA#v=onepage&q&f=false
http://www.nber.org/sys-admin/overwritten-data-guttman.html
Zum Thema Encryption via LUKS liegt der Source Code hier:
https://gitlab.com/cryptsetup/cryptsetup/
Darin kannst du lesen, welche Alogrithmen wie zum einsatz kommen, und weshalb Bitrotting nur bedingt ein Problem ist, wenn man das richtige Dateisystem einsetzt.