... oder Der kleine Porti Gans groß!
Die traditionelle Martinsgans gibt es dieses Jahr bei uns zu Hause ... und aus dem kleinen Porti!
Probeliegen. Das Setup hat mich sehr lange beschäftigt: Die Roste des Porti sind für die 5044g doch etwas schwach, eine modifizierte GN1/2-Schale habe ich nicht, alle vorhandenen Bräter und Backbleche passen nicht. Als nächstes dachte ich an "Gyros-Style" also auf einem Hühnersitz, und zusätzlich ein Spieß, oben angebunden, um das Vögelchen am umkippen zu hindern. Da immer viel Fett aus einer Gans austritt muss auf jeden Fall eine Schale drunter. Ob und wie eine Füllung möglich wäre war dann die nächste Frage. Zum Glück hatte ich bei einem Discounter im Sommer ein "Gemüse-Blech" mitgenommen, als Einsatz für in die mittelgroße Schwedenschale. und Siehe da, HURRA! ES PASST!
Die Schale im Porti. Sie muss diagonal eingesetzt werden, dann der Vogel auf dem Lochblech aufgesetzt werden.
Das Gemüse- / Lochblech mit Schale
Nachdem das also klar war, ging es an die Vorbereitung:
Für Geflügel nehme ich selbst gemischten Poultry Perfect Rub nach M. McLaughlin. Das besondere an dem Rub ist getrocknete und gemahlene Zitronenschale, die wirklich perfekt zu Geflügel passt. Da beim Geflügel würzen der Rub fast mehr an den Händen haftet als am Vogel, bin ich dazu übergegangen, die benötigte Menge Rub zu einer Paste zu verwandeln: Entweder mit einigen Esslöffeln Naturjoghurt gemischt, das gibt nochmal eine interessante Säure am Fleisch, oder wie hier einfach einige EL kochendes Wasser. Nach dem Mischen sollte das ganze Breiig sein und eine viertel Stunde quellen, so dass man es gut verteilen kann, ohne die eigenen Finger zu panieren.
Als nächstes die Füllung nach dem Semmelknödelrezept von meiner Oma: 2 Eier und 150g Mehl mit 250ml Milch verrühren, gekörnte Gemüsebrühe, getrocknete Petersilie, Salz und Pfeffer.
Dann trockene Brotwürfel. Die gibt es auch zu kaufen, aber ich mache sie selbst aus allem was an Brötchen, Brezeln, Baguette oder Brot übrig bleibt. In Würfel schneiden und dann 45min bei 100°C im Backofen trocknen.
Verrühren ... fertig! Jetzt kann man daraus Knödel formen, in dem man kräftig drückt, der Teig hält die Brocken dann zusammen,
oder eben eine Gans füllen
Zumachen mit dem Schnürschuh-Trick: Der Faden ist um die Enden der Zahnstocher gelegt wie bei einem Wanderschuh.
Und startbereit! Ich habe nochmal nachgestäubt mit Rub, und das Walzmetall sorgt (hoffentlich) dafür, dass austretende Fett in die Schwedenschale geleitet wird, und nicht an den Wänden des Porti runterläuft.
Das Setup ist vorbereitet, die Gasflasche ist gewechselt, das Bluetooth-Thermometer ist vorbereitet, ein Sensor steckt im Vogel, der andere ist im Garraum platziert, Empfang getestet, und die Alarme programmiert.
Etwa um Mitternacht geht's dann los, später mehr.
Die traditionelle Martinsgans gibt es dieses Jahr bei uns zu Hause ... und aus dem kleinen Porti!
Probeliegen. Das Setup hat mich sehr lange beschäftigt: Die Roste des Porti sind für die 5044g doch etwas schwach, eine modifizierte GN1/2-Schale habe ich nicht, alle vorhandenen Bräter und Backbleche passen nicht. Als nächstes dachte ich an "Gyros-Style" also auf einem Hühnersitz, und zusätzlich ein Spieß, oben angebunden, um das Vögelchen am umkippen zu hindern. Da immer viel Fett aus einer Gans austritt muss auf jeden Fall eine Schale drunter. Ob und wie eine Füllung möglich wäre war dann die nächste Frage. Zum Glück hatte ich bei einem Discounter im Sommer ein "Gemüse-Blech" mitgenommen, als Einsatz für in die mittelgroße Schwedenschale. und Siehe da, HURRA! ES PASST!
Die Schale im Porti. Sie muss diagonal eingesetzt werden, dann der Vogel auf dem Lochblech aufgesetzt werden.
Das Gemüse- / Lochblech mit Schale
Nachdem das also klar war, ging es an die Vorbereitung:
Für Geflügel nehme ich selbst gemischten Poultry Perfect Rub nach M. McLaughlin. Das besondere an dem Rub ist getrocknete und gemahlene Zitronenschale, die wirklich perfekt zu Geflügel passt. Da beim Geflügel würzen der Rub fast mehr an den Händen haftet als am Vogel, bin ich dazu übergegangen, die benötigte Menge Rub zu einer Paste zu verwandeln: Entweder mit einigen Esslöffeln Naturjoghurt gemischt, das gibt nochmal eine interessante Säure am Fleisch, oder wie hier einfach einige EL kochendes Wasser. Nach dem Mischen sollte das ganze Breiig sein und eine viertel Stunde quellen, so dass man es gut verteilen kann, ohne die eigenen Finger zu panieren.
Als nächstes die Füllung nach dem Semmelknödelrezept von meiner Oma: 2 Eier und 150g Mehl mit 250ml Milch verrühren, gekörnte Gemüsebrühe, getrocknete Petersilie, Salz und Pfeffer.
Dann trockene Brotwürfel. Die gibt es auch zu kaufen, aber ich mache sie selbst aus allem was an Brötchen, Brezeln, Baguette oder Brot übrig bleibt. In Würfel schneiden und dann 45min bei 100°C im Backofen trocknen.
Verrühren ... fertig! Jetzt kann man daraus Knödel formen, in dem man kräftig drückt, der Teig hält die Brocken dann zusammen,
oder eben eine Gans füllen
Zumachen mit dem Schnürschuh-Trick: Der Faden ist um die Enden der Zahnstocher gelegt wie bei einem Wanderschuh.
Und startbereit! Ich habe nochmal nachgestäubt mit Rub, und das Walzmetall sorgt (hoffentlich) dafür, dass austretende Fett in die Schwedenschale geleitet wird, und nicht an den Wänden des Porti runterläuft.
Das Setup ist vorbereitet, die Gasflasche ist gewechselt, das Bluetooth-Thermometer ist vorbereitet, ein Sensor steckt im Vogel, der andere ist im Garraum platziert, Empfang getestet, und die Alarme programmiert.
Etwa um Mitternacht geht's dann los, später mehr.
