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Herder Windmühlen-Messer Thread

Hier mal 4 Hechtsäbels, das BBQ und das in Apfelholz war kaum nagelgehend, das in dunklen Pflaumenholz war leider verzogen, das unterste Hechtsäbels mit dem zweifarbigen Pflaumenholz habe ich behalten:
hecht1.jpg
 
Mein erstes Herder Messer, vor einem Monat gekauft. Sehr sauber verarbeitet und blaugepließtet, mit relativ starrer Klinge.
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Prinzipiell von der Form her ein wunderschônes und elegantes Messer. Es war von der Ergonomie her allerdings niemals meines. Daher habe ich es an den Junior vererbt…
Zum Parieren/Entsehnen hatte es bei mir eine gewisse Berechtigung. Wofür setzt du den Yatagan ein?
 
Prinzipiell von der Form her ein wunderschônes und elegantes Messer. Es war von der Ergonomie her allerdings niemals meines. Daher habe ich es an den Junior vererbt…
Zum Parieren/Entsehnen hatte es bei mir eine gewisse Berechtigung. Wofür setzt du den Yatagan ein?
geht mir exakt genauso. Letztens mal feinst angeschliffen, war rattenscharf. Und dann Hühnchen zerlegt, leider mit einigen Knochenkontakten..... Viel zu weich das Teil dafür, habs wieder in den hinteren Teil des Blocks gestellt.
 
ich weiss;-))) Auch wenn ich so ein schönes BR nicht habe... (neid...) bin aber gut mit allen Stahlsorten versorgt. War halt überrascht WIE weich der Herder Carbon letztlich ist/war. Das bin ich nicht mehr gewöhnt (dank guter Stähle)
 
Für Knochenkontakt sind andere Stähle besser geeignet, wie der rostträge und leicht schärfbare schnitthaltige 3V.
Vor allem ist für Knochenkontakt die Geometrie wichtiger, als der Stahl. Dünn ausgeschliffen und Knochenkontakt ist mMn unabhängig vom Stahl immer eine schlechte Idee.
Ich halte übrigens den "weichen Karbonstahl" von Herder keineswegs für schlecht. Ich arbeite sehr viel damit. Wenn man umsichtig damit umgeht hält der die Schärfe überraschend lang und ist vor allem ruck zuck wieder parat gemacht.
 
Vor allem ist für Knochenkontakt die Geometrie wichtiger, als der Stahl. Dünn ausgeschliffen und Knochenkontakt ist mMn unabhängig vom Stahl immer eine schlechte Idee.
Ich halte übrigens den "weichen Karbonstahl" von Herder keineswegs für schlecht. Ich arbeite sehr viel damit. Wenn man umsichtig damit umgeht hält der die Schärfe überraschend lang und ist vor allem ruck zuck wieder parat gemacht.
ja, schlecht ist relativ. Wer gerne wetzt, da funzt das super. Ich bin halt meine harten Stähle gewöhnt und das Leder. Das lange Schärfehalten derr Herrder ist aber auch dem Dünnschliff geschuldet. Wie oben schon geschrieben: zum parieren eignet es sich sehr gut, evtl. auch für Fisch (hab ich noch nicht probiert), alles andere ist aus verschiedenen Gründen nicht für jeden optimal....
 
Eher für feines und weiches Schnittgut. Auch für Serrano- oder Parmaschinken gut geeignet. Die Schneide war allerdings nicht besonders nagelgehend im Vergleich zum Hechtsäbels – vielleicht, um ihr mehr Stabilität zu verleihen? In jedem Fall ein interessanter Herder-Klassiker, der in Carbon leider nicht mehr produziert wird.
 
Nun habe ich bei Claudia Rudi vom Messerkontor ein akzeptables 1922er 23-cm-Kochmesser gefunden. Bei der Windmühle muss man immer die Erwartungen etwas zurückschrauben. Vielleicht sind die Gesenke ausgeleiert, jedenfalls ist in der Mitte am Kropf immer ein "Knick", und die Klinge weicht nach rechts ab, d.h. der Klingenrücken bildet keine gerade Linie mit dem Erl – zumindest bei allen Exemplaren, die ich bisher gesehen habe. Ansonsten ist die Klinge bei diesem Messer viel feiner ausgeschliffen, ohne Verzug, leicht nagelgehend, ein wahrer Laser und viel leichter als mein erstes Kochmesser mit dem asymmetrischen und verdrehten Kropf und der verdrehten Klinge.

Kochmesser2.jpg
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Kochmesser1.JPG
 
Nun habe ich bei Claudia Rudi vom Messerkontor ein akzeptables 1922er 23-cm-Kochmesser gefunden. Bei der Windmühle muss man immer die Erwartungen etwas zurückschrauben. Vielleicht sind die Gesenke ausgeleiert, jedenfalls ist in der Mitte am Kropf immer ein "Knick", und die Klinge weicht nach rechts ab – zumindest bei allen Exemplaren, die ich bisher gesehen habe. Ansonsten ist die Klinge bei diesem Messer viel feiner ausgeschliffen, ohne Verzug, leicht nagelgehend, ein wahrer Laser und viel leichter als mein erstes Kochmesser mit dem asymmetrischen und verdrehten Kropf und der verdrehten Klinge.

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Schönes Messer als Unikat 👍
 
Nun habe ich bei Claudia Rudi vom Messerkontor ein akzeptables 1922er 23-cm-Kochmesser gefunden. Bei der Windmühle muss man immer die Erwartungen etwas zurückschrauben. Vielleicht sind die Gesenke ausgeleiert, jedenfalls ist in der Mitte am Kropf immer ein "Knick", und die Klinge weicht nach rechts ab, bildet keine gerade Linie mit dem Erl – zumindest bei allen Exemplaren, die ich bisher gesehen habe. Ansonsten ist die Klinge bei diesem Messer viel feiner ausgeschliffen, ohne Verzug, leicht nagelgehend, ein wahrer Laser und viel leichter als mein erstes Kochmesser mit dem asymmetrischen und verdrehten Kropf und der verdrehten Klinge.

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Très chic! Schön, dass deine Odyssee endlich ein versöhnliches Ende gefunden hat!
 
Wenn man genau hinschaut, liegt die Klingenspitze bei den meisten 23-cm-Kochmessern nicht auf der Mittelachse des Erls, die Klinge an sich bei diesem Exemplar kerzengerade; dafür gibt es noch den relativ schmalen “Schmalkropf” :-) .
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schmalkropf.JPG


Bei den Jubiläumsmessern in Walnuss stimmt die Qualität. Das Buckels unbehandelt, das Gemüsemesser mit einer Mischung aus Leinöl-Standöl/Lemon-Schellack/Ethanol und 0000 Stahlwolle behandelt.
jubilaeumsmesser.jpg
 
Vorherige Versuche: Das K5 war auf einer Seite fast flach und nicht ballig geschliffen und lag mir auch nicht gut in der Hand. Ein 1922er in 18 cm war verzogen, ein anderes in Ordnung, aber es war mir dann doch zu grifflastig, sodass ich mich entschied, das 23 cm Messer zu probieren. Das Tranchelard und das K6 hatten eine verzogene Klinge. Und noch ein 1922er in Pflaume, dass der Erl und der Klingenrücken bei den 23 cm Messer keine Gerade bilden, muss man akzeptieren, aber dieses war nicht so dünn ausgeschliffen. Die Messer stammten von verschiedenen Onlinehändlern.

windmuehle.jpg

pflaume.jpg


Einige meiner derzeitigen neuen Koch- und Küchenmesser, mit einfachen Mitteln leicht rasiermesserscharf zu halten:
scharf2.JPG
 
Vorherige Versuche: Das K5 war auf einer Seite fast flach und nicht ballig geschliffen und lag mir auch nicht gut in der Hand. Ein 1922er in 18 cm war verzogen, ein anderes in Ordnung, aber es war mir dann doch zu grifflastig, sodass ich mich entschied, das 23 cm Messer zu probieren. Das Tranchlard und das K6 hatten eine verzogene Klinge. Und noch ein 1922er in Pflaume, dass der Erl und der Klingenrücken bei den 23 cm Messer keine Gerade bilden, muss man akzeptieren, aber dieses war nicht so dünn ausgeschliffen. Die Messer stammten von verschiedenen Onlinehändlern.

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Einige meiner derzeitigen neuen Koch- und Küchenmesser, mit einfachen Mitteln leicht rasiermesserscharf zu halten:
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Du bist in der Quality tätig 🤔
 
Gratuliere auch zum guten Ende. Tolle Messer mit denen man gut arbeiten kann! Ein Review des Bark River würde mich ja mal interessieren.
Danke, gerne:

Beide Bark River Modelle basieren auf amerikanischen Jagd- und Outdoormessern des 19. Jahrhunderts. Das Mountain Man orientiert sich an einem John Russell Green River 8” Bullnose, einem damals weit verbreiteten Messer, das in der Wildnis häufig von Trappern und Pionieren geführt wurde. Das kleinere Nessmuk geht auf das von George W. Sears, einem Outdoor Autor, entworfene Messer zurück. Die Klingengeometrie ist, wie bei den historischen Vorbildern, ballig geschliffen; allerdings wurde mit 2,3 mm am Erl ein etwas stärkerer Stahl verwendet als historisch. Beide Messerformen eignen sich ihrem Ursprung nach hervorragend als Skinner und für die Fleischbearbeitung. In der Küche erweist sich die Fehlschärfe bzw. die Rundung des vorderen Klingenrückens als besonders praktisch, um Schnittgut mühelos vom Brett zu schieben. Aufgrund der relativ dünnen Klinge und des balligen Schliffs gleiten beide Messer durch das Schnittgut wie durch Butter. Sie sind sehr schnitthaltig und bestehen aus rostträgen, pulvermetallurgischen Stählen, jeweils auf 60 HRC gehärtet. Mit der richtigen Technik lassen sie sich allein durch Stroppen dauerhaft scharf halten. Beim kleinen Nessmuk handelt es sich um die wenige Millimeter kürzere deutsche Version mit einer Klingenlänge von 11,8 cm. Das Nessmuk möchte man gar nicht aus der Hand legen, aber auch das große Mountain Man ist sehr führig.

Die Bark River Messer sind perfekt geschliffen und verarbeitet – man kann kaum glauben, dass es sich um Handarbeit handelt. Anders als bei Herder wird bei Bark River die Wärmebehandlung der Klingen nicht im eigenen Haus, sondern in einer spezialisierten Härterei durchgeführt. Dadurch wird praktisch ein Verzug der Klingen ausgeschlossen. Nach dem Härten werden zunächst die Griffe montiert und ausgemacht, erst am Ende erfolgt der ballige Schliff der Klinge. Der interne Arbeitsablauf bei Bark River sieht zudem vor, dass jeder Mitarbeiter ein Messer an den Kollegen im vorherigen Arbeitsschritt zurückgibt, wenn er Nachbesserungsbedarf erkennt – abgesehen von mehrfachen Zwischenkontrollen und der abschließenden Endkontrolle. Dieses sorgfältige Verfahren trägt maßgeblich zur konstant hohen Verarbeitungsqualität bei. Findet man trotzdem einen Makel, kann man die Messer zur Überarbeitung auf lebenslanger Garantiebasis einschicken.

Für die Küche interessant wären auch das Chefmesser, das Petty, das Bird & Trout und das lange 5”-Kephart; der Rest eignet sich eher zum Spalten von geschnittenem Kaminholz, wie man es in der freien Natur üblicherweise in einer Reality-Show Survival Wildnis vorfinden würde.
 
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