Sehr schön @Kernisch
Danke @Frank für´s Anstubsen und markieren einiger Forumsuser.
Vorspeise: Grillfackeln mit Zucchinitaler
Zucchinitaler
Zucchini
Fetakäse
Toastbrot
Getrocknete Tomaten (klein gehackt)
Öl, Salz, Pfeffer und Oregano
Mit einem Sparschäler Streifen von der Zucchini abtrennen. Pro Taler wird ca. eine knappe Handvoll Streifen benötigt. Die Streifen mit Salz, Pfeffer, Oregano, Öl und den getrockneten Tomaten vermengen.
Das Toastbrot mit einem Servierring (oder einem Glas o.ä.) ausstechen. Auf dem runden Toastbrot die marinierten Zucchinistreifen aufsetzen. Ein wenig von den Marinade darüber träufeln. Zum Schluss je nach Geschmack ein oder zwei Stückchen Fetakäse darüber zerbröseln.
Indirekt für 5 bis 10 Minuten grillen bis der Käse und die Zucchinistreifen etwas Farbe angenommen haben.
Grillfackeln
Dünne rohe Bauchscheiben (kein Bacon!) oder dünne Nackensteaks
Gewürz nach Wahl (z.B. Magicdust)
Holzspieß
Wenn dünner Bauchspeck verwendet wird, dann Knorpel und die Schwarte wegschneiden. Wenn Ihr Nackensteaks verwendet, dann diese in ca. 2 – 4 cm breite Streifen schneiden.
Egal ob Bauch oder Nacken, die Scheiben müssen zwischen 2 und maximal 5 mm dick sein. Wenn es dicker wird, dann lassen sich die Streifen nicht mehr schön um die Spieße wickeln.
Das Fleisch mit dem Gewürz je nach Geschmack würzen und um den Spieß wickeln.
Direkt für 5 – 10 Minuten je nach gewünschtem Bräunungsgrad grillen.
Ich würde pro Vorspeise zwei Grillfackeln mit einem Zucchinitaler servieren. Aber lasse Deiner Fantasie freien Lauf!
Hauptspeise: Thymianlende mit gefüllten Kartoffeln
Thymianlende
Schweinelende
Frische Thymianzweige
Bacon
Salz, Pfeffer
Die Lende nach dem Parieren in ca. 3 bis 4 cm starke Medaillons schneiden. Ich nehme als Maß immer die Breite meines Messers. Auflegen, umklappen, schneiden. So gelingen relativ gleichmäßige Stücke.
Eine halbe Scheibe Bacon zusammen mit einem Thymianzweig (wenn jung und zart, wenn es dickere Zweige sind, dann die Blätter abmachen und einzeln auf den Bacon legen) um die Seite des Medaillons wickeln und mit einem Zahnstocher fixieren.
Unter- und Oberseite salzen.
Auf großer direkter Hitze von beiden Seiten angrillen und dann indirekt bis zur gewünschten Kerntemperatur ziehen.
Vor dem Servieren nun mit Pfeffer würzen.
Gefüllte Kartoffel
Kartoffeln
Neutraler Frischkäse (d.h. keiner mit Kräutern, Tomaten oder sonstwie gearteten Geschmack)
Kräuter nach Wahl (z.b. Schnittlauch)
Geröstete Zwiebeln (die vom Hotdog)
Geriebenen Käse
Die Kartoffeln mit Schale abkochen. Die Oberseite der Kartoffel abschneiden und die Kartoffeln aushöhlen. Die Hälfte der ausgehöhlten Kartoffelmasse wird noch benötigt. Diese Masse wird mit dem Frischkäse und den Kräutern nach Wahl (Schnittlauch passt hervorragend) vermengt.
Diese Masse nun die Kartoffeln zurückfüllen. Etwas sollte von der Masse oben rausschauen. Nun die gefüllten Kartoffeln nehmen und zuerst in die gerösteten Zwiebeln und danach in den geriebenen Käse drücken.
Zuletzt die so vorbereiteten Kartoffeln indirekt ca. 15 bis 25 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze grillen.
Nachspeise: Gegrilltes Eis
Kleine Biskuitboden (~ 10 cm Durchmesser --> gekaufte, wenn Du backen kannst, dann auch gerne selbstgebacken!)
Erdbeeren
Eier
Zucker
Vanilleeis
Eiweiß vom Eigelb trennen. Das Eiweiß zusammen mit Zucker (pro Ei ca. 15g) steif schlagen. Pro Portion braucht man ca. ein ¾ Ei (je nach Größe).
Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Auf den Biskuitboden die Erdbeeren verteilen und darauf eine große Kugel Vanilleeis platzieren. Den Eischnee mit einem Schaber komplett um das Eis herum verteilen. Es darf kein Eis herausschauen.
Den Grill auf eine indirekte Mörderhitze vorbereiten. Die fertigen Biskuitböden am besten auf einen gesonderten Grillrost stellen. Nach genügend Vorheizzeit den Grillrost mit der Nachspeise schnell auf den Grill stellen. Hierbei aufpassen, dass nicht zuviel Oberhitze entweicht. Je schneller man das macht (daher auf einen separaten Grillrost!), desto schneller bräunt der Eischnee und kühler bleibt das Eis.
Nach ca. 3 Minuten müsste die Oberfläche (je nach Grill) genügend gebräunt sein. Rausnehmen und genießen.