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Kaufberatung Kochmesser

Deftknot

Dauergriller
10+ Jahre im GSV
Hi zusammen,

ich bin auf der Suche nach meinem ersten Kochmesser sein.
Es sollte eine gute Klinge haben und nicht teurer als 50 Euro sein.
Habe folgende mal rausgesucht. Was meint ihr dazu?:

http://amazon.de/ZWILLING-30721-201-TWIN-Pollux-Kochmesser/dp/B0000E0ZLK

http://amazon.de/Zwilling-31071-201-ZWILLING-Sterne-Kochmesser/dp/B00008S0T3

http://amazon.de/Miyabi-600S-34473-211-0-Gyutoh-Kochmesser/dp/B0043RSYVI

Ich hatte die ersten beiden bereits in der Hand und die lagen gut!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zwilling macht einigermaßen gute messer.

Besser aber, da GESCHMIEDET und nicht wie zwilling GESTANZT das hier zb.

http://amazon.de/Solicut-812021-First-Class-Kochmesser/dp/B002FAO5FO
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nimm das Messer in die Hand... es muss dir passen... es kann 100te Euro kosten und es ist nutzlos wenn es nicht zu dir passt! Suchst du was zum ARBEITEN oder ANGEBEN?
 
Dann teste ein paar und das was dir liegt kauf und arbeite mit...
Gut sind auch dick mit farbigen Griffen ... die nutzen Profis die Messer zum Arbeiten brauchen..
 
Zwilling 4 Sterne reicht da. .. von pullox würde ich bei deiner Auswahl abraten. Den dritten kenne ich nicht.
Den vier Sterne kenne ich aus eigener Nutzung. Die sind schon ordentlich. Man muss sich an die scharfe klinge erstmal etwas gewöhnen. Beim Sohlen habe ich mal ausversehen mein spühlschwamm filetiert.
Noch schärfer bekommt man bei der 5 Sterne Edition aber das ist vllt to much...

Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk 2
 
IMHO ist das wichtigste dass die Klinge geschmiedet ist und durch den Griff durchgeht.
Bei manchen Herstellern sieht man hinten einen Gnubbel aus Stahl.
Die o. g. Dick haben das z. B. auch.
Ich habe mir zum Beginn meiner Kochlehre 1987 einen Satz von Dreizack gekauft.
Mit dem arbeite ich noch immer.
Zwar seit 1992 nur noch Privat, aber immerhin.

Inkl. Spülmaschine.

Ein weiter relativ günstiger Hersteller wäre auch Güde.

Lieber dreifuffzich mehr ausgeben und nach und nach kaufen.
LG

Joe
 
Güde ist zwar gut, aber nicht wirklich günstig. Ob geschmiedet oder nicht halte ich für ein zweitrangiges Argument. Das allerwichtigste ist die Klingengeometrie. Dünn ausgeschliffen sollte ein Messer sein, am besten mit Solinger Dünnschliff. Dann schneidet es leicht. Grundausstattung besteht aus Schälmesser und großem Kochmesser bzw. Santoku nach eigenen Vorlieben. Für 50€ empfehle ich das dünngeschliffene Standardsantoku von Herder. Von deiner Auswahl ist eindeutig das Zwilling Miyabi 600S das beste. Die Klingengeometrie dürfte bei diesem gut sein. Jedenfalls besser als bei den anderen beiden. Von 4 Sternen würde ich wegen dem Kropf/Bart/Fingerschutz abraten, das Twin Pollux hat mir persönlich einen zu dicken Griff.

Das Burgvogel Santoku Natura line wäre noch eine Alternative. Wie sieht es aus mit rostfrei und rostend, wie mit japanischen Messern?
 
Ich kann die Messer von Victorinox sehr empfehlen. Ich koche seit Jahren damit und bin sehr zufriedne. Die Firma pflegt ausserdem eine sehr soziale Firmenpolitik. z.B. wurde soviel ich weiss in Wirtschaftlich schlechten Zeiten nie ein Arbeiter entlassen.

Gruss Chrigi
 
Meine Ideen für die erste Messerwahl:

lang ~20cm , scharf, muß gut in deiner Hand liegen, immer scharf

Hatte die Tage das SLITBAR Kochmesser - IKEA in der Hand, war ganz gut. Mein erstes Kochmesser habe ich auch von Ikea und habe es immer noch. Viel wichtiger ist imho die Pflege des Messers, damit es auch scharf bleibt. Von der Spülmaschine würde ich abraten, immer mit der Hand waschen und wenn möglich, direkt nach der Benutzung.
Kommen wir zum scharf bleiben. Da wäre meine Empfehlung ein Schleifstein.
http://amazon.de/Cerax%C2%AE-Kombistein-K%C3%B6rnung-1000-3000/dp/B000CNRMFQ
Einen solcher Schleifstein hält sehr, sehr lange und macht dein Messer auch nach dem ersten Monat zu einem scharfen Werkzeug, mit dem es Spaß macht, zu schneiden. Jedes Messer wird stumpf. Es gibt viele gute Videos, wie man ein Messer auf einem Stein richtig schleift.

hope it helps
 
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also in Sachen Messer bin ich seit Längerem auf einem ganz einfachen Tripp. Sowohl zum Kochen als auch auf der Jagd (aufbrechen und zerwirken).

Einfache Metzgermesser + einem glatten Abziehstahl.

So etwas z.B.

Metzger- und Gastronomiebedarf :: Evgedem

Stahl kostet um die 60 Euro rum, die Messer bekommst fast geschenkt. Liegen gut in der hand, rutschen nicht und halten was aus. Des Öfteren mal kurz über den Stahl gezogen, so bleibts immer schön scharf. :thumb1:

Ich bilde mir ein, dass es für mich reicht. Muss aber gestehen, habe keinen gescheiten Vergleich zu einem richtigen Kochprofimesser. Allerdings z.B. für jagdlichen Gebrauch wie oben beschrieben, gibts meiner Meinung nach nichts besseres. Und wenn es zum Zerwirken taugt, dann auch fürs Kochen, so meine Meinung :nusser:

Gruß Michel
 
Ich nutze täglich die einfachen Messer von F.Dick aus der ProDynamic Serie.
Sicherlich gewinnen die keinen Schönheitspreis, aber ich schneide damit nicht schlechter, als mit viel teureren Messern.

Habe das kurze Messer mit 160mm Klinge und das mit 210mm Klinge im Dauereinsatz.
Das lange mit 300mm Klinge benötige ich nur ganz selten.
 
Puh, ich merke - eine schwierige Entscheidung.

Ich zitiere Settler: "lang ~20cm , scharf, muß gut in deiner Hand liegen, immer scharf"

Genau das suche ich und das bis zu einem Preis von 50 Euro.
Ich kann mir ja auch bei Amazon ein paar Messer bestellen, in die Hand nehmen und mir eins aussuchen.

Schwer!:sad:
 
Für 50€ empfehle ich das dünngeschliffene Standardsantoku von Herder. Von deiner Auswahl ist eindeutig das Zwilling Miyabi 600S das beste. Die Klingengeometrie dürfte bei diesem gut sein.

Carbo hat Dir da doch gute Tipps gegeben.

Als Schälmesser nimmst Du ein Herder Windmühlenmesser rostfrei, kostet um die 8€ und beim Kochmesser musst Du einfach probieren, ob Dir die klassische oder die Santokuform besser zusagt.
Ich habe mich lange gegen ein Santoku gewehrt, möchte es jetzt aber nicht mehr missen.
 
Du musst schon auch auf die Vorschläge eingehen, die dir gemacht wurden und die Fragen beantworten, damit mit sich dein Messerwunsch konkretisieren lässt. Sonst stehst du nämlich wie der Ochs vorm Berg und kannst bloß noch feststellen: "Ist ja alles so schön bunt hier."

Ein immerscharfes Messer gibt es nicht, aber es gibt Schärfmittel mit denen man die Messer immer scharf halten kann. Lies auch nochmal in anderen Threads oder hier. So ähnliche Anfragen gab es nämlich schon öfter.
 
Güde ist zwar gut, aber nicht wirklich günstig. Ob geschmiedet oder nicht halte ich für ein zweitrangiges Argument. Das allerwichtigste ist die Klingengeometrie. Dünn ausgeschliffen sollte ein Messer sein, am besten mit Solinger Dünnschliff. Dann schneidet es leicht. Grundausstattung besteht aus Schälmesser und großem Kochmesser bzw. Santoku nach eigenen Vorlieben. Für 50€ empfehle ich das dünngeschliffene Standardsantoku von Herder. Von deiner Auswahl ist eindeutig das Zwilling Miyabi 600S das beste. Die Klingengeometrie dürfte bei diesem gut sein. Jedenfalls besser als bei den anderen beiden. Von 4 Sternen würde ich wegen dem Kropf/Bart/Fingerschutz abraten, das Twin Pollux hat mir persönlich einen zu dicken Griff.

Das Burgvogel Santoku Natura line wäre noch eine Alternative. Wie sieht es aus mit rostfrei und rostend, wie mit japanischen Messern?

Das tut mir leid,
ich habe deinen Beitrag leider überlesen.
Vielen Dank für die nette Übersicht.

Also das Messer sollte rostfrei sein. Ob japanisch oder nicht, bin ich mir selber etwas unsicher. Ich habe bisher nie mit einem japanischen arbeiten können, da niemand in meinem Freundeskreis eines besitzt. Ich denke aber, dass ich erst einmal bei europäischen bleiben werde. Ich muss aber auch sagen, dass das Santoku von Herder mir optisch sehr gut gefällt und von der Griffform auch sicher gut zu mir passt. Nur weiß ich nicht ob ein Santoku zu mir passt. Wobei, ich möchte eigentlich nur hier und da Gemüse damit schneiden und ich denke, dafür würde es auch ohne Probleme reichen. Wie bereits erwähnt bin ich da nicht anspruchsvoll, es soll nur scharf und leicht nachzuschärfen sein!

Wobei ich ein großer Fan des Wiegeschnittes bin, daher würde ich wirklich eher zu europäischer Klinge tendieren!
 
Zuletzt bearbeitet:
"Wobei ich ein großer Fan des Wiegeschnittes bin," Wenn du das schon weißt, bist du schon einen Schritt weiter. Je nach Klingenform geht das zwar auch mit einem Santoku, aber wegen der Länge und dem Klingenschwung lange nicht so gut wie mit einem großen Kochmesser. Ich muss sagen, dass das Miyabi Gyuto, das um die Hälfte reduziert ist, schon ein sehr gutes Angebot ist in der Preisklasse unter 50€. Alternativ fällt mir bloß noch das Eden Classic ein.

Zum Scharfhalten empfehle ich einen Wetzstahl z.B. den Keramikstahl von Ikea und einen 1000/3000er Stein.
 
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