Nunja, wenn Du die Messer in die Spühlmaschine packst, ist es auch egal ob es gestanzt oder geschmiedet ist.
Ich glaube nicht dass ein gestanztes das 25 Jahre ausgehalten hätte....
LG
Joe
Folge dem Video unten, um zu sehen, wie du unsere Seite als Web-App auf deinem Startbildschirm installieren kannst.
Anmerkung: Diese Funktion ist möglicherweise in einigen Browsern nicht verfügbar.
Nunja, wenn Du die Messer in die Spühlmaschine packst, ist es auch egal ob es gestanzt oder geschmiedet ist.
Ich glaube nicht dass ein gestanztes das 25 Jahre ausgehalten hätte....
"Wobei ich ein großer Fan des Wiegeschnittes bin," Wenn du das schon weißt, bist du schon einen Schritt weiter. Je nach Klingenform geht das zwar auch mit einem Santoku, aber wegen der Länge und dem Klingenschwung lange nicht so gut wie mit einem großen Kochmesser. Ich muss sagen, dass das Miyabi Gyuto, das um die Hälfte reduziert ist, schon ein sehr gutes Angebot ist in der Preisklasse unter 50€. Alternativ fällt mir bloß noch das Eden Classic ein.
Zum Scharfhalten empfehle ich einen Wetzstahl z.B. den Keramikstahl von Ikea und einen 1000/3000er Stein.
1. Auf deinen Artikel zum Messerkauf habe ich oben schon verwiesen. 2. "Der meistens verwandte solinger Stahl (CrMoV15) bekommt zwar keine Löcher" - Doch bekommt er. Zwar nicht bei jedem Messer, aber das kann schon vorkommen. 3. Verstehe ich nicht warum du die Zwilling Messer in Bausch und Bogen ablehnst. Da gibt es große Unterschiede. Es gibt welche, die nicht so prickelnd sind, welche die teilweise gut sind, aber auch richtig gute Teile. Die in Seki gefertigten Miyabi-Messer gehören eindeutig zu den besseren. Ich hatte die 5000S mal in der Hand und die waren für Industriemesser exzellent. 1. Wunderschön 2. leicht trotz Edelstahlzwinge 3. mit einer sehr dünnen nagelgängigen Klinge (Welches Industriemesser hat eine nagelgängige Klinge?) Die hier diskutierten 600S sind sehr vergleichbar vom Stahl und vom Preis, einziger Unterschied ist die europäische Anmutung.
Das altmodische schwere Victorinox halte ich nicht für vergleichbar mit dem Zwilling Miyabi 600S. Das Burgvogel natura hätte ich als Alternative empfohlen, wenn es nicht 65€ kosten würde. Die Vorgabe war 50€. Ergänzung: Man lese auch mal die Bewertungen bei Amazon. Keine Einzige wirklich schlechte. Selbst wenn da wie üblich gefälschte darunter sind, lässt sich doch der Eindruck gewinnen, dass man mit diesem Messer mit das beste (Industriemesser) kauft was mit "german steel" d.h. Sonderschmelze X50crmov 15, 1.4116 angeboten wird.
Hallo zusammen,
ich schließe mich den Vorrednern an und verweise zusätzlich auf unseren 50€-Messer-Thread:
http://www.grillsportverein.de/forum/threads/empfehlenswerte-messer-bis-50-a.186239/
Wenn der Themenersteller seine Herkunft preisgeben bzw. ins Profil eintragen würde, gäbe es sicherlich einige unter uns, die ihn zum Probeschneiden einlüden.
Liebe Grüße
Schlichi
Wieso benötigt man Schleifstein und Wetzstahl? Reicht nicht eins von beiden aus?
"Da ich noch nie ein Messer geschliffen habe wäre es gut eine Klinge zu nehmen, die robust ist und mir auch mal etwas verzeiht!" Diese Logik ist nicht gut. Das Lied, das ich hier eigentlich fast in jedem Beitrag singe, ist "das Lied der dünnen Klinge" d.h. mit dünngeschliffener Klingengeometrie und das aus gutem Grund. 1. Du kaufst ein Messer zum Schneiden und nicht damit die Klinge beim Schleifen etwas verzeiht. Dazu kaufst du lieber für 4 € ein Supermarktmesser, wenn du kein altes hast zum üben. Das Schneiden geht mit dünner Klinge um Klassen leichter von statten (Schneidfähigkeit) und das Schärfeempfinden ist höher. Erst mit dünngeschliffener Klinge kann überhaupt von sowas wie einem Schneiderlebnis gesprochen werden. 2. Gerade das Schärfen ist mit dünner Klinge viel schneller erledigt als mit robuster, weil weniger Material abgetragen werden muss. Sowohl das Scharfhalten mit dem Wetzstahl funktioniert viel länger, d.h. die eigentlichen Schärfintervalle liegen weiter auseinander, als auch das Schärfen selbst ist viel schneller erledigt, weil weniger Material abgetragen werden muss.
Für grobe Dinge z.B. hartes Brot nimmt man ein grobes Messer, kauft sich aber kein von Haus aus grobes mit dem man sich dann mit jedem Schnittgut rumplagen muss. Das gehört einfach mit zum Lernprozess, dass man lernt welches Messer man für welchen Zweck hernimmt. Ein gutes Messer ist nicht eines, das man für jeden Zweck missbrauchen kann. Nicht falsch verstehen. Man darf Messer auch missbrauchen, der Messergott streckt niemand mit Blitzen nieder, aber man muss wissen welches. Nämlich ein möglichst billiges grobes.
