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Kochmesser gesucht

Daß du sowas brauchst:
Schönes Beilchen, ist das ein richtig Chinesisches?

Auch auch da gibt es Unterschiede.
Mit dem Oberen würde ich keine Knochen hacken, mit dem Mittleren nur kleine und mit dem Unteren alles was kommt.
Dafür kann das Obere auch richtig gut Kräuter, Knoblauch Gemüse, das hat halt eine sehr dünne Geometrie und das Untere hat eine Geometrie wie eine Axt.
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Was Carbo gesagt hat. Jedes Messer ist immer ein Kompromiss. Entweder es schneidet schlecht oder es ist empfindlich, wenn man es mal brutal vereinfachen will. Wenn man einen sinnvollen Kompromiss trifft, kann man mit dem Messer zügig und sehr gut arbeiten - ich halte mich an ein paar Grundregeln und Verhaltensweisen und erledige ungefähr 95% meiner Schneidarbeiten mit dem großen Kochmesser, ohne mich merklich einzuschränken oder zu stark aufpassen zu müssen. Ein ordentliches großes Kochmesser ist eine ausgezeichnete Investition; wer das in Abrede stellt, hat ehrlich gesagt schlicht keine Ahnung oder erfreut sich an dem Ärger anderer.
 
Was Carbo gesagt hat. Jedes Messer ist immer ein Kompromiss. Entweder es schneidet schlecht oder es ist empfindlich, wenn man es mal brutal vereinfachen will. Wenn man einen sinnvollen Kompromiss trifft, kann man mit dem Messer zügig und sehr gut arbeiten - ich halte mich an ein paar Grundregeln und Verhaltensweisen und erledige ungefähr 95% meiner Schneidarbeiten mit dem großen Kochmesser, ohne mich merklich einzuschränken oder zu stark aufpassen zu müssen. Ein ordentliches großes Kochmesser ist eine ausgezeichnete Investition; wer das in Abrede stellt, hat ehrlich gesagt schlicht keine Ahnung oder erfreut sich an dem Ärger anderer.

Danke Dir, das ist für mich eine Aussage mit der ich leben kann und mir auch als sinnvoll erscheint.
Gruß Cooky
 
Auch auch da gibt es Unterschiede.
Mit dem Oberen würde ich keine Knochen hacken, mit dem Mittleren nur kleine und mit dem Unteren alles was kommt.
Dafür kann das Obere auch richtig gut Kräuter, Knoblauch Gemüse, das hat halt eine sehr dünne Geometrie und das Untere hat eine Geometrie wie eine Axt.
Knochen hacke ich nicht, ich suche immer den Weg durch die Gelenke. Egal mit welchem Messer. Trotzdem, mit einem guten Cleaver bist du in der Küche gut aufgestellt, und das weiß ich nicht erst seit ein paar Jahren. Der vordere Teil ist immer sehr scharf gehalten, der hintere Teil ist mehr für's Grobe, härtere Stengel, Kürbisschalen oder Fischgräten, etc.

Given the complexity of the art of cutting, you might expect the Chinese chef to have a whole armoury of fancy knives at his disposal. Nothing, however, could be further from the truth. The instrument of almost all this artistry is the simple cleaver, a hammered blade of carbon steel with a wooden handle and a well-honed edge. At breaktimes, the corridors of the cooking school were filled with young men bearing lethally sharp cleavers, dangling from their hands in the most nonchalant manner. For me, this took some getting used to. In the beginning, I retained my European view of the cleaver as a bloody, murderous knife, the kind of thing a psychopath or a triad hitman might use on a drunken rampage. It was only later that I began to appreciate it as the subtle, versatile instrument that it really is. Soon I, too, had a cleaver by my side at all times. During breaks, I sharpened it on the giant whetstone in the school yard like my classmates, keeping it keen. The Chinese kitchen cleaver is not a butcher’s knife. There are, it’s true, heavy cleavers for chopping through pork ribs or the carcasses of fowl. But the everyday cleaver, the cai dao or ‘vegetable knife’, is unexpectedly light and dextrous, as suitable for slicing a small shallot as a great hunk of meat, and used by everyone from the most macho chef to the frailest old lady. A single cleaver can be used to perform almost every task, from chopping a lotus root to peeling a tiny piece of ginger, and it’s often the only knife in a Chinese kitchen. The cleaver is not just for cutting. Invert it and its blunt spine can be used to pound meat to a paste for meatballs: a time-consuming method, but the purée it produces is perfectly smooth and voluptuous. The nub of the handle can stand in for a pestle, to crush a few peppercorns in a pot. The flat of the blade, slammed down on the board, can be used to smash unpeeled ginger, so that its juices permeate a soup or marinade. Best of all, the flat blade can be used to scoop up whatever is on your chopping board, and transfer it to the pot or wok.

Fuchsia Dunlop; Shark's Fin and Sichuan Pepper: A sweet-sour memoir of eating in China (S.85-86). Ebury Publishing. Kindle-Version.
 
Man weiß im Internet eben nicht mit wem man redet, wenn jemand ein neues Messer sucht und er nicht schon bekannt in der Messerabteilung des Forums ist. Manche Leute misshandeln ihre Messer böse. Deshalb ist es schon angebracht darauf hinzuweisen, dass alles zwei Seiten hat. Ist ein Messer dünn, muss man sich drauf einstellen und kann es nicht wie ein Fleischerbeil benutzen. Tut man es doch, ärgert man sich irgendwann. Weiß man aber was geht und was nicht geht, dann empfindet man die relative Empfindlichkeit nicht mehr als Einschränkung, sondern nimmt für eine robuste Aufgabe einfach ein robustes Messer her.
 
Danke für die sehr interessante Diskussion, mich hat das alles weiter gebracht, in den nächsten Tagen wird das 1922 bei mir eintrudeln. Ich bin gespannt, es ist auch mein erstes Messer mit Kropf.

Bisher habe ich meine Messer mit Steinen scharf gehalten. Ich denke aber beim 1922 würde noch ein tauglicher Wetzstahl zum scharf halten Sinn machen. Auch hier habe ich gelesen, aber welcher passt denn für dieses Messer am besten? Habe da jetzt die Sieger long live im Auge (lange Version), wobei ich lieber einen langen ovalen hätte. Habt ihr da vllt. einen Tipp für mich?

Vielen Dank für eure Hilfe
 
Dickoron classic und/oder micro - ich würde beide nehmen.
Auch eine Investition für‘s Leben, wenngleich es günstigere Alternativen gibt.

Mit dem 1922 hast du eine sehr gute Wahl getroffen, wirst eine Menge Freude daran haben !!!
 
Also es werden dann wohl der Dickoron Classic und Micro, wenn das eure Empfehlung ist.

Aber bitte kurz für mich zur Erklärung, wann nehme ich welchen und ich lese immer wieder Grat aufrichten, machen die beiden das?

Bei der Beschreibung der beiden wird auch von Abtrag gesprochen, wie viel muss man sich da vorstellen?
 
Der Classic ist gröber und trägt minimal Material ab. Mit ihm kann man ein bereits etwas abgestumpftes Messer wieder "zurückholen".

Der Micro ist sehr fein. Mit ihm ist eine höhere Schärfe möglich. Er trägt kein spürbares Material ab.

Den Grat ggf. aufrichten tun beide.

Wenn also das Messer nur minimal an Schärfe verloren hat: Nur den Micro nehmen. Wenn ein Messer schon etwas stumpfer ist und/oder der Micro alleine nicht mehr ausreicht: Zuerst Classic, dann Micro. Wenn beides nicht mehr ausreicht: Messer auf den Stein.

Viele Grüße, :)

Jo
 
Also nein. Zwei Stähle braucht man nicht unbedingt. Das ist was für Schärfefetischisten. In Fleischzerlegebetrieben wird erst mit dem normalen Wetzstab gewetzt und dann mit einem polierten hinterher um Topschärfe zu erhalten. Eine solche Schärfe braucht man im Haushalt aber nicht. Schon der Dickeron klassik ist ein Feinzug, der sehr hohe Schärfe bringt. Der Microfeinzug und der polierte bringen noch etwas mehr an Schärfe. Die Dinger sind ja nicht gerade billig und mit einem Dickeron Classic bzw. Saphirzug ist man gut bedient.

Wenn man unbedingt beides will, würde ich den Dickeron Vierkant Combi nehmen. 2 Seiten Spahirzug, wie der Classic und und 2 Seiten poliert. Das hat mehrere Vorteile. 1. Billiger als 2 Stähle 2. weniger Platzverbrauch 3. Man muss beim Wetzen den Stahl nicht wechseln, sondern wetzt erst mit der Saphirzugseite und glättet dann mit der polierten Seite hinterher. Und hier die günstige Variante des Combiwetzstahls von Eicker - preisleistungsmäßig unschlagbar. Den gleichen Stab mit etwas anderem Griffende gibt es auch in 25cm.
 
Die Wetzstähle sind schon angekommen, schon ein leichter Unterschied zu meinem bisherigen 5 Mark Wetzstahl, der wurde jetzt in die Schublade verbannt.

Das Messer lässt scheinbar noch auf sich warten .... :cry:

Dank euch für die Hilfe
 
Das 1922 Kochmesser lässt immer noch auf sich warten ... scheinbar hat der Hersteller Lieferprobleme

Ich bräuchte noch mal eure Hilfe, ich suche ein Filetiermesser besonders für Fisch. Ich bin öfter am Wasser unterwegs, ca. einmal die Woche wäre das Messer im Einsatz. Aktuell verwende ich eines der günstigeren von Martini. Die finnische Form gefällt mir gut, nur verliert es die Schärfe sehr schnell. Eigentlich müsste man das Messer nach jedem Fisch neu abziehen - scharf ist es dann zwar richtig aber nur kurz.

Jetzt suche ich eins, das die Schärfe besser hält, es sollte rostfrei sein und nach Möglichkeit nicht teurer als 80 Euro. Griff würde ich in dem Fall sogar Plastik bevorzugen. Gibt es da evtl. Ideen?

Viele Grüße
Roman
 
Bei Markus Heucher gibt es dieses Dick Filetiermesser noch ein bisschen günstiger. Außerdem kann man sich die Länge aussuchen 15, 18, 21 cm.
Dort gibt es auch Fischfiltiermesser von Frost aus Sandvikstahl mit 58HRC, also etwas schnitthaltiger.
 
Das 1922 habe ich hier bestellt:
https://www.knivesandtools.de/de/pt/-robert-herder-1922-kochmesser-23-cm-carbon-walnuss.htm
Bei der Bestellung stand 3 Tage Lieferzeit. Aber es scheint generell bei Herder ein Lieferzeitproblem zu geben. In einem anderen Shop steht zb "Die Liefersituation bei Herder ist momentan sehr unbefriedigend. Es kann deshalb bei ausverkauften Produkten zu langen Lieferzeiten kommen!". Ich habe bei meiner Bestellung noch mal nachgefragt, als Antwort kam "warten oder stornieren, kein genauer Termin vom Hersteller" ...

Dank euch für die Tips bei den Filetiermessern.
 
Ich bräuchte noch mal eure Hilfe, ich suche ein Filetiermesser besonders für Fisch. Ich bin öfter am Wasser unterwegs, ca. einmal die Woche wäre das Messer im Einsatz. Aktuell verwende ich eines der günstigeren von Martini. Die finnische Form gefällt mir gut, nur verliert es die Schärfe sehr schnell. Eigentlich müsste man das Messer nach jedem Fisch neu abziehen - scharf ist es dann zwar richtig aber nur kurz.
Welches hast du denn da? Ich habe seit Ewigkeiten einen Finnendolch von Martiini (im Bild ganz unten rechts), der hält die Schärfe recht gut. Bei dem o.a. Dick Fischfiliermesser hätte ich Bedenken wegen der doch recht starken Krümmung. Für meine Arbeitstechnik wär das nix. Da würde ich eher so ein Ausbeinmesser bevorzugen...
 
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