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[Kopiert] Corned Beef im Glas

Markus

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15+ Jahre im GSV
★ GSV-Award ★
Gestern habe ich mein vor einer Woche gepökeltes Rindfleisch zu Corned Beef weiterverarbeitet.

Auf die Idee kam ich, als ich den Thread von @felli007 Anfang November gesehen hatte. Also habe ich das auch mal probiert und ein wenig geändert.
Vorne weg: Es hat leider so nicht zu 100% geklappt aber ich versuche es wieder :)

Ist auch mein erster Versuch mit Wurst aus dem Glas.

Das gepökelte Rindfleisch (Bug) zusammen mit Suppengemüse und Zwiebeln gekocht. ICh gab noch zwei Lorbeerblätter dazu und keine Nelken wie im org. Rezept.


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Nach gut 1,5 Stunden war das Fleisch gar. Die 2 Lorbeerblätter rausgesucht und überlegt, ob ich das Gemüse drin lassen soll oder raussuche. Ich habe mich dann für drinnen lassen entschieden. Ich mag ja auch Gemüse in Aspik oder Hühnchen mit Gemüse in Aspik.

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Die Hälfte vom Fleisch mit der Gabel zerrupfet und den Rest Fleisch mit Gemüse durch den Wolf gelassen.

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Mit dem Beeketal macht das richtig Spass. Kein Vergleich zur Küchenmaschine mit Wolfaufsatz.

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Das gerupfte Fleisch dazu gegeben und gut untergemischt. Abgewogen waren es 1,5 kg Masse.

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Locker in Gläser gefüllt und den Rest in ein Plastikschälchen.

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Dann ging es an den Sud. Unter anderem hatte ich mir auch das Aspik Gold beim @Spiccy bestellt.
Das war auch das erste Mal, das ich mit Aspikpulver gearbeitet habe.
Der Hinweis: "Nicht über 80°C erhitzen" hat mich ein wenig verunsichert. Ich möchte die Wurst doch einkochen. Klappt das, wird die fest? :hmmmm:


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Den Rest habe ich auf jeden Fall wieder verschweißt fürs nächste Mal.

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Als den Sud dann ordentlich mit Pfeffer, Salz und Zucker gewürzt und das Pulver (90gr. pro Kilo) drin aufgelöst.

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Den Sud immer wieder gerührt und so dann in ein Gefäß zum Ausschütten umgefüllt. Dann direkt in die Gläser gefüllt.


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Deckel drauf und in den Einkochautomat für 1,5 Stunden gegeben. Das Schälchen mit dem Rest kam in den Kühlschrank zum auskühlen.

Beim Spülen fiel mir dann auf, dass in dem Topf, wo ich den Sud gekocht habe, sich einiges von dem Aspik abgesetzt hatte. Leider auch ein Großteil des frisch gemahlenen Pfeffers :(

Heute morgen dann mal die Resteportion probiert: Leider überhaupt nicht schnittfest, was aber gar nicht so schlimm ist. So kann man die Wurst halt aufs Brot schmieren :). Allerdings stört so das gerupfte Fleisch und es wäre besser alles zu Wolfen.
Schlimmer ist, dass leider auch alles ein wenig fad schmeckt. Gut kann man auf dem Brot immer noch nachwürzen. Das kann man leicht abstellen.
Die Gläser habe ich noch nicht probiert, augenscheinlich sind sie aber auch fest (wohl auch zum Schmieren) geworden.

Meine Frage dazu: Wie verarbeitet ihr die Gelatine?
Den Sud nur bis ca. 80°C erhitzen? Beim Einkochen auch nur 80°C?


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Also ich lasse sie gelantine immer kalt vorquellen, und dann Feuer unter dem Topf. Bis es sich aufgelöst hat. Vielleicht hast du auch nicht richtig gerührt?
 
So kenne ich das von Blattgelatine her auch. Wird das Pulver vielleicht auch kalt angesetzt?
Oder vielleicht wirklich nur mehr Rühren.
 
Ich rühre das Aspikpulver in der Brühe gut um.
Wenn ich Eisbein in Dosen mache wird einfach das Aspikpulver über das Fleisch gestreut und ein paar Esslöffeln Wasser drüber. Dose verschließen und kochen.

:prost:
 
Sieht absolut gschmackig aus Markus!!!

Steht auch noch auf meiner ToDo Liste...
 
Hallo,
Das sieht gut aus. Schade dass das Corned Beef nicht schnittfest ist und zu lasch.
Ich nehme auf 1 Liter Flüssigkeit 135 g Aspik Bloom 200.
Das Fleisch wird durch die 12er Scheibe gewolft.
Und es muss vor dem einkochen richtig würzig und salzig schmecken. Denn es ist erstaunlich wieviel Würze verloren geht. Ich habe bei 90 Grad das Corned Beef eingekocht, das hat funktioniert.
 
Moin Markus
Abgesehen von dem "nicht fest genug werden" werden gefällt mir das Aussehen sehr gut.
Immer wenn ich mit Gelatine, Aspik oder gekutterten Schwarten arbeite, überwürze ich die Mischung immer. So kräftig, das ich fast das Gefühl habe: Ohhh Schiet viel zu scharf". Aspik mildert den Geschmack sehr ab.
Nachdem ich auch zu flüssige Sülzen gebaut hatte, bekam ich folgenden Tipp. Einen kleinen Teller * nehmen und in den Kühlschrank stellen. Kann man vorher erledigen. Wenn die Mischung angerührt ist, ein bisschen davon auf den Teller füllen. 5 bis 10 mm hoch reichen.
Ab in den Kühlschrank und etwas abwarten, nach ca. 10 Min. testen, wie die Konsistenz ist und evt. etwas Aspik nachstreuen. Außerdem kannst du bei dem kalten Sulz gleich probieren und nachwürzen. Das brauchst du nur ein paar mal ausprobieren, denn schnell hast du den Bogen raus. Ich nehme auch gern sehr fein geschredderte Schweineschwarten für sulzige Produkte.
Grobe Gewürze hänge ich in einem Teeei aus Draht in die Brühe. Habe ich mal beim schwedischen Einrichter für schmales Geld gekauft.
So brauche ich nix durch ein Sieb gießen.
Mit dem Kochen mach ich das wie Burn out geschrieben hat. Sülzwurst haben wir gerade erst wieder beim Hausschlachten zwei Std. in der Dose gekocht, volle Pulle.und das Ganze ohne Aspik, nur mit Schwartenbrei. Und die war fest, da würde sich manch ein Kerl nei.......
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen.
Andreas

* Am besten Metall Untertasse, da wird die Brühe schneller kalt.
 
@calenberger Danke Andreas für den Tip mit dem kaltstellen und probieren :top2:.
Bei der Bratwurst mache ich es ja ähnlich :).

Werde ich beim nächsten Mal so machen.
 
Markus ich glaub´s ja nicht....:o

Machst du zur Zeit eigentlich noch etwas anderes außer Wursten und Räuchern.
Du bringst ja eine Aktion nach der anderen raus. Klasse! :respekt:
Das mit dem Geschmack wirst du auch noch hin bekommen.
 
Markus ich glaub´s ja nicht....:o

Machst du zur Zeit eigentlich noch etwas anderes außer Wursten und Räuchern.
Du bringst ja eine Aktion nach der anderen raus. Klasse! :respekt:
Das mit dem Geschmack wirst du auch noch hin bekommen.

Samstags ein paar Stunden investieren, dann geht das schon. Gläser, Darm und Gewürze sind unterwegs :)
 
Ich hatte letzte Woche das geleiche Problem. (Nicht schnittfest, aber vom Geschmack gut)
Mit den ganzen Tipps die sich hier sammeln, werde ich es noch einmal probieren.

Danke für den sehr schönen Bericht
Gruß
Andreas
 
Hallo Markus,



Den Sud nur bis ca. 80°C erhitzen? Beim Einkochen auch nur 80°C?

Da ich das mit den 80 Grad nicht wusste habe ich wie immer volle Kanne eingekocht...man muss beim einrühren aufpassen dass es nicht zu heiß ist....beim ersten Mal hatte ich den Sud zum Kochen gebracht und dann eingerührt....ganz gut angesetzt.... Sud aufkochen und etwas abkühlen lassen....dann einrühren....

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Heute morgen dann mal die Resteportion probiert: Leider überhaupt nicht schnittfest, was aber gar nicht so schlimm ist. So kann man die Wurst halt aufs Brot schmieren :). Allerdings stört so das gerupfte Fleisch und es wäre besser alles zu Wolfen.

Hmm....das ist komisch, bei 90Gramm je Kilo hätte es auf jeden Fall fest sein müssen.

Hier hatte ich auch 90 Gramm genommen....

Und nein, nicht alles wolfen, beim nexten Mal wirds doch fester^^

Schlimmer ist, dass leider auch alles ein wenig fad schmeckt. Gut kann man auf dem Brot immer noch nachwürzen. Das kann man leicht abstellen.

Das Aspik nimmt schon ganz Würze aus der Geschichte, deshalb mache ich alles in einen Topf, schmecke erst ab und fülle dann die Gläser.


Gruß Daniel
 
Also, ich hatte auch das Bloom 200 - 90g/kg in die kochende Flüssigkeit eingerührt und dann in den Einkochautomat auf "kochen" und dann 120 min. Auf meinem Aspik stand aber auch nix von 80 Grad. Stell doch die Gläser noch mal rein. Richtig fest geworden sind die Gläser bei mir auch erst nach 2 Tagen
 
Hallo Markus,

für welchen Fleischwolf von Beeketal hast du dich entschieden?

Gruß
Ariba
 
Bei meiner Bratensülze tu ich noch einen kräftigen Schuss Apfelessig in die Brühe, macht das pikanter.
Einkochen tu ich bei 80 bis 90° 2 Stunden im Wasserbad.
 
@Markus
Meine Frage bezüglich dem Wolf hat sich erledigt.
Hab deinen Beitrag mit der Vorstellung gefunden.
Besten Dank
 
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