Hi,
für mich klingt das so, als sei die ohnehin eher kräftige Soße zu stark einreduziert worden.
Die Bilder deuten ebenfalls darauf hin. Auf Bild 8 ist der Höhenstand der Soße höher als auf Bild 11, obwohl bei Bild 8 die Spieße noch nicht drin liegen, bei Bild 11 jedoch schon.
Auch die Farbe der Soße auf Bild 11 ist schon kräftig dunkel.
Wenn die Soße anfänglich gut gewesen ist, dann würde ich zuerst mal die Soßenmenge mit Wasser wieder auf die ursprüngliche Menge bringen und dann nochmal abschmecken.
Wenn die dann noch zu kräftig ist, noch weiter verdünnen.
Oder man nimmt ein kleines Schüsselchen mit Soße und verdünnt nacheinander immer ein bisschen bis es gefällt und ermittelt so die nötige Wassermenge für die gesamte Soße.
Zucker zum Neutralisieren der Säure ist eher kontraproduktiv, weil sich süß und sauer nicht ausgleichen, sondern den Geschmack eher verbreitern.
Irgendwann wird es dann einfach nur noch unangenehm pappig - vor allem wenn die Soße ohnehin schon zu kräftig ist.
Eine sehr starke einreduzierte Soße ist ja ähnlich wie eine Jus. In eine Jus haut man ja auch nicht einfach nur Zucker rein um daraus eine Soße zu machen, sondern erstmal Wasser.
Also erstmal verdünnen um die Soße wieder auf einen erträglichen Grad zu bringen und dann feinabschmecken.
Ansonsten finde ich die Spießchen richtig gut gelungen. Auch ich mag es gerne, wenn sie schön mürbe geköchelt wurden.
Da fällt mir gerade ein: Wenn ich Schaschlik in der Pfanne köcheln lasse, habe ich immer einen Deckel auf der Pfanne damit die Soße nicht zu stark einreduziert ...
Viele Grüße
Onkelchen