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Marcopolos Schaschlik-Himmel oder doch nicht?

Hallo Zusammen,
es war soweit... nach meinem Hilferuf an Euch und die daraus resultierende Vergrillung mit Schaschlik ala @marcu, bzw. @OnKiNiO ist vorbei.
Aber beginnen wir am Anfang...
Das Rezept mitsamt Zutatenliste erspare ich mir hier, da dies hier im Forum x-mal beschrieben wird.
@Frank
Ja, wieder alles gut., aber siehe meinen ersten Post... Stand alles drin. Dort wurde von 60 min. geschrieben. Ich habs gerade wegen dieser Säure-Sache verdoppelt. Hat nicht viel gebracht. Und mir fehlt ja auch der Vergleich. Vielleicht war sie ja auch in 1000000 anderen Mündern suupi. Vielleicht liegts ja auch an unseren Geschmäckern.
 
Jetzt bin ich aber neugierig, wie kann ich die Säure rausbringen wenn ich noch mehr Flüssigkeit verdunste?
Das musst du mir mal erklären. Bin sehr gespannt.

Essigsäure ist flüchtig.
Verfliegt also durch längeres Kochen und wenn Du nicht lüftest, wird die Nase auch noch frei.

Zucker ist übrigens nicht das Gegenteil von Säure. Durch Süße wird die Soße halt nur süßer.

Natron neutralisiert zwar, gibt aber einen "dumpfen" Beigeschmack.
 
@Frank mich würde interessieren wie es zustandekommt , das man nach längerem kochen die essigsäure nicht mehr schmeckbar oder auch weniger schmeckbar ist. Siedepunkt irgendwo um die 120 grad wenn ich mich nicht irre. Klär mich mal auf.

Edith: grrrr. habs, flüchtige Säuren verdrängt
 
wenn man sich stur an irgendwelche Vorgaben hält, die vollkommen fremde Menschen für gut halten, dann braucht man sich nicht wundern, wenn es dem eigenen Gusto nicht entspricht.

Was muss man da besonderes können, als ein wenig abschmecken?
Peter, wie und mit was (Natron, mehr Zucker, verdünnen) schmeckt man eine zu essiglastige Sauce in dieser Konstellation (Bräter, voll mit Schaschlik und Soße) direkt vor dem Essen vor Zuschauern ab? Günstig wäre ein Blitzdings à la Men in Black....Ich kann sehr wohl abschmecken, aber in dieser Situation habe ich keinen adäquaten Weg gefunden.
 
Essigsäure ist flüchtig.
Verfliegt also durch längeres Kochen und wenn Du nicht lüftest, wird die Nase auch noch frei.
Horst, ohne Dir mangels Wissens widersprechen zu mögen: ich habe während des Garvorganges über die 2 Std. keine Verbesserung gespürt. Darauf hatte ich mich ja verlassen (wie schon weiter oben geschrieben) und dann war das Kind schon in den Brunnen gefallen.
 
@Frank mich würde interessieren wie es zustandekommt , das man nach längerem kochen die essigsäure nicht mehr schmeckbar oder auch weniger schmeckbar ist. Siedepunkt irgendwo um die 120 grad wenn ich mich nicht irre. Klär mich mal auf.

@Horst04
Hat es erklärt.

Ich verstehe Dein Problem mit den 120° nicht ?
 
@Frank, hatte es noch editiert, hatte die flüchtigen nicht mehr aufm schirm.
 
Peter, wie und mit was (Natron, mehr Zucker, verdünnen) schmeckt man eine zu essiglastige Sauce in dieser Konstellation (Bräter, voll mit Schaschlik und Soße) direkt vor dem Essen vor Zuschauern ab? Günstig wäre ein Blitzdings à la Men in Black....Ich kann sehr wohl abschmecken, aber in dieser Situation habe ich keinen adäquaten Weg gefunden.
oh Mann, ist es denn so schwer? Warum kippst Du denn den im Rezept angegeben Mengenanteil Essig (oder anderer Gewürze) auf einmal rein?

Sei doch behutsam und schmecke bei der Zubereitung immer wieder nach Deinem Gusto ab. Direkt vor dem Essen ist’s natürlich viel zu spät.
 
.........sagt mal....... ich komm da grad auf was...........
kann ein lang geöffneter Essig an Säure zunehmen? Wird der Säuerlicher?

Wenn ja, und auch eklatant, dann bin ich auf die Lösung gekommen.
Der Aceto steht seit einem guten Jahr im Schrank. Der frisch geöffnete daneben.....
 
Nur mal so ein Gedanke dazu.
Soll jetzt keine Kritik sein.
Sondern nur ein Denkanstoss.

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Ich mag gerne Spisse.
Ich mag gerne Pommes.
Und ich mag Soßen dazu.
Diese aber nur in meinem erforderlichen ermessen und Mengen.


Probier mal das Ganze mit extra beigestellter Sosse.
Ich weiss, gehört nicht zum speziellen Gericht.
Aber somit kannst du ausloten, wie deine wiederkehrenden Gäste darauf reagieren und es mögen.

lg
 
Mal wieder eine sehr interessante Thread Entwicklung
Die "Leichtigkeit" des Grillens kommt nicht wirklich zu tragen.
Das ist ein Gericht ohne besondere Grill technische
Anforderungen.
Es geht doch viel mehr darum: serviere ich einer Gruppe ein mir unbekanntes Kochrezept. Ich sage: Nein.
Um das Gericht vorab zu testen genügen drei Spieße. Ein Bräter (oder Pfanne und Konics) Herd und Backofen und 4h später ist man schlauer.
Wenn ich das dann anderen servieren will kann man das skalieren.
 
Essigsäure ist flüchtig.
Verfliegt also durch längeres Kochen und wenn Du nicht lüftest, wird die Nase auch noch frei.

Zucker ist übrigens nicht das Gegenteil von Säure. Durch Süße wird die Soße halt nur süßer.

Natron neutralisiert zwar, gibt aber einen "dumpfen" Beigeschmack.
Er schreibt aber viel zu sauer. Das ist aber meiner Meinung nach zu salzig. Und Salz verkocht sich nicht.
 
Es geht doch viel mehr darum: serviere ich einer Gruppe ein mir unbekanntes Kochrezept. Ich sage: Nein.
...kommt doch auf die Gruppe an, oder? Im Familienkreis mache ich das auch öfter, dann lade ich die Truppe auch gleich als "Versuchskaninchen" ein. Da hat bei mir keiner was gegen - und meistens schmeckt´s ja auch...
Wenn ich ein neues Rezept finde versuche ich auch erst einmal mich an das Originalrezept zu halten und DANN nach Geschmack zu variieren...
Von daher sehe ich das alles nicht so dramatisch...
:prost:

Gruß,
Michael
 
Anmerkung zur Säure. Tomatenmark gehört zu den säurehaltigsten Zutaten die man verwenden kann. 2 Tuben davon und noch 100ml Essig in eine Soße zu geben ist keine gute Idee.

Zuerst ist es wichtig ein hochwertiges Tomatenmark zu kaufen und nicht die übliche Supermarktware zu verwenden. Eine Qualität wie Mutti oder besser ist angeraten. 1 Tube Tomatenmark in etwas Öl anrösten damit die Säure verfliegt und Süße rauskommt. Wenn man nicht auf den Essig verzichten will, das geröstet Tomatenmark damit ablöschen. Besser ist jedoch ein Weißwein oder Apfelsaft. Wenn die Soße noch mehr Tomate verlangt, dann die zweite Tube gleich verarbeiten und der Soße zugeben. Dann klappt es auch mit der Säure.

Rezepte in öffentlichen Foren bedeuten nicht auch gute Küchenleistung und Geschmack. Um das beurteilen zu können müsste man den Koch und sein Geschmacksprofil kennen. Ansonsten etwas kritischer sein und sich an die Empfehlungen erfahrener Köche wie Dodge, Frank, Burnout usw. halten.

Cheers
.
 
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