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Meinung US-Beef?


das würde ich auch versuchen. Muss doch mal wieder in der Gegend schauen.

Hab es überigens diese Woche schon versucht. War aber wieder typisch:
Beim unserem Metzger liegt herrliche anzuschauendes Steak, marmoriert, abgelagert, Fettrand, fast lokale Herkunft (Hohenlohe). Alles perfekt.
Fast.
Frage: habt Ihr das auch als Steakzuschnitt oder nur diese 1cm Rouladen?
Antwort: ist Ihnen das zu dünn geschnitten?? Wir haben leider alles schon so geschnitten.


Letzte Woche anderer Metzger.
Frage: Ich würde gerne das dry aged versuchen, haben Sie das auch ohne die orangerote Marinade und etwas dicker geschnitten?
Antwort: Nein, wir haben alles so geschnitten und schon fixundfertig für sie mariniert

Vielleicht liegt es doch nicht nur am Fleisch?
 
Auch Deutsch. Gleichbleibende (Top !!) Qualität.

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ich persönlich brauch nix mehr aus Übersee !

:prost:

Gruß Matthias
 

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@Pentaxian Ja das kenne ich leider. Da stand ich neulich vor herrlich marmorierten Rumpsteaks vom österreichischen Bio-Weiderind. Gewicht irgendwas um die 100 bis 150g / Stück, Dicke etwas mehr als 1cm. Ich hab schon überlegt ob ich Paillards draus mache, hab's dann aber doch bleiben lassen.

Dieses Problem ist aber unabhängig von der Herkunft. Klar gibt's im Großhandel das US-Roastbeef auch am Stück. Aber im Einzelhandel schaut's da schon schwieriger aus.
 
OK, mein Senf dazu:

Zusätzlich gespritzte Wachstumshormone sind auch irgendwie Bio.
Aber will ich das mitessen, auch wenn sie unter der Nachweissgrenze sind?

Daher mein persönliches "Nein".

Ähnlich wie beim Zusatz von "weiblichen Hormonen" um Hörner zu verhindern
bei südamerikanischen Fleisch.

Gruß
Peter
 
dieses nicht artgerechte Futter überhaupt bis zum 30. Lebensmonat überleben können, ohne dass der Verdauunstrakt kollabiert
Erkläre es mir, bitte.
Meines Wissens - und Achtung, es mag sein, dass das, was ich zu glauben wisse, nicht stimmt - haben Rinder absolut kein Problem mit Silage, also durch Milchsäuregärung konserviertem Futter, egal ob das Maissilage oder reine Grassilage ist. Wobei die Maissilage den höheren Energiegehalt hat.

Hier noch ein Link zu dem Thema.

Es ist jetzt etwas OT, passt aber in die grundsätzliche Tendenz, über die USA zu schimpfen: Hierzulande regt man sich über die TTIP auf und lehnt diese ab.

Jenseits des Atlantiks passiert genau dasselbe. Gründe dort: Man verweist auf die in vielen Bereichen in den USA wesentlich höheren Standards, die der US-Bürger fallen sieht. Und dass die USA in etlichen Bereichen höhere Standards hat, ist sicher unbestritten. Stichwort VW, um nur einen anzudeuten. Ich weiß, dass es beliebig viele andere Gründe gibt, dieses Abkommen wirklich abzulehnen, aber ich finde es dennoch interessant, dass die betroffenen Völker von den gleichen Bedenken geplagt werden.

Auch wenn ich seit Jahren hier in Deutschland kein US-Beef mehr gekauft habe: Mir schmeckt es wirklich gut, und ich würde es ggf. auch ohne schlechtes Gewissen kaufen; der Genuss ohne dieses (schlechte Gewissen) ist einfach größer. ;)
 
Ich bin kein Landwirt, Tierarzt oder sonstwie Experte auf dem Gebiet. Deshalb lehne ich mich jetzt besser nicht zu weit aus dem Fenster, bevor ich noch etwas falsches sage. Jedenfalls habe ich gelesen, dass das Rind als Grasfresser bei zu kurzkettigen Kohlehydraten (wie sie im Kraftfutter sind) Probleme mit der Verdauung (Übersäuerung der Mägen) bekommt.

Ganz naiv betrachtet erscheint es mir auch logisch, Grasfresser mit Gras und Heu zu füttern. Im Gegensatz zum Schwein ist das Rind nun mal kein Allesfresser.
 
Ich kann hier auch Bilder vom dt Rind aus meinen vergangenen Threads Posten...

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Sieht alles toll aus, waren alles unterschiedliche Rinder, kommen aus einer ordentlichen Aufzucht und waren auch lecker...

Aber zumindest das Prime Gold Label von gop (ich glaube unter 1% der Rinder erhalten diese Einstufung) ist einfach ein paar Stufen höher und ich würde es immer vorziehen. Habe schon einige Kilo davon gehabt und die Qualität ist konstant sehr gut!

Zu dem Rest hat @Pentaxian schon etwas geschrieben. Auf der Homepage von Albers welches dieses Label vertreibt stehen die gleichen Aussagen.

Vielleicht treffen die Vorurteile auf normales us Beef mit dem Label select zu, aber das gibt es hier kaum zu kaufen.
 

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Man sollte sich vor Augen halten, dass der Transport im LKW quer durchs Land von der Energiebilanz her wesentlich mehr ins Gewicht fällt als der Seetransport über den großen Teich........ egal ob von Süd- oder Nordamerika..... Bzgl der auch immer wieder angesprochenen Gentechnik konnte mir noch niemand schlüssig erklären, wieso gezielte Veränderungen des Erbguts zwingend schädlicher sein sollten als das trial and error-Procedere namens Züchtung, was seit Jahrhunderten angewandt wird............ Naja, viel Emotion drin im Thema.
 
Auf den Bildern ist alles deutsches Fleisch. Wollte damit nur zeigen, dass ein optisch gutes Aussehen nicht unbedingt ein Geschmacksgarant ist.

Das Gold label kann ich hier brinunserem Metzger im Handelshof bestellen. 30-35€ das Kilo für Roastbeef bzw. Entrecote.
 
Auf den Bildern ist alles deutsches Fleisch. Wollte damit nur zeigen, dass ein optisch gutes Aussehen nicht unbedingt ein Geschmacksgarant ist.

Das Gold Kabel kann ich hier brinunserem Metzger im Handelshof bestellen. 30-35€ das Kilo für Roastbeef bzw. Entrecote.
30-35€ für GOP RibEye (Entrecote)????? Ich glaube ich muss umziehen! Welcher Handelshof ist das (und wo gibt es noch Handelshöfe? Bei uns heißen mittlerweile die alle "Kaufland")

35€? ich bekomme ja schon reichlich Rabatt von einem Händler der GOP eh günstiger als Albers (ca. 80€/kg bei Albers) verkauft. Aber 35€? Da bin ich noch deutlich drüber.
 
35€.... Das ist mal ne ansage. Ich zahle um die 50€.

Also mir schmeckt das US-Fleisch am besten. Aber ich esse auch alles andere. An zweiter Stelle kommt schon das deutsche.
Solche Stücke wie oben gezeigt bekommt man ja ab und zu.
Ich glaube aber das die meisten Kunden aber das Magere kaufen. Viele sehen das Fett als schlecht an. Ich kenne genug von den.
 
Ich kaufe beides. Regional auf dem Markt und US-Beef oder irisches. Es kommt halt drauf an was ich machen möchte. Wenn ich könnte wie ich wollte würden hinterm Haus Rindviecher und Schweine auf der Weide stehen und ein wesentlich längeres Leben haben. Dann kommt erst der Geschmack. Geht halt nicht. Ich kenne dies von meinem Cousin in Südfrankreich. Diese Qualität kann man nicht kaufen.
 
Hallo miteinander
ich bin Landwirt und seit letztem Jahr versuche ich meine Rinder/Rindfleisch in 8kg Packeten direkt an den Endverbraucher zu bringen.
Immer wieder haben uns Menschen angesprochen, die wollten umbedingt Fleisch direkt vom Bauer, am liebsten von uns. Warum? Alle wollen, das die Tiere besser behandelt werden und die meisten wollen 100%tig wissen woher das Fleisch kommt.

Leider fragen viel zu wenige nach diesen Kriterien! Der Normalo will mager und billig = so produziert der Großteil der Landwirtschaft dann auch. Und dann kommt auch eine für Genießer schlechte Qualiät raus.

Aber auch in Deutschland kann TOP Fleisch produziert werden! Bitte immer viel Nachfragen und auch kaufen wenn es angeboten wird. Landwirte versuchen das zu produzieren, was gefragt ist bzw. was sie verkaufen können.

Rindfleisch aus Nord + Südamerika, Australien und vielen anderen Ländern wird oft unter für uns unvorstellbaren Bedingungen produziert. Tierschutz ist ein Fremdwort, die meisten Bullen werden kastriert und dann mit einem Testosteron Hormonimplantat im Ohr mit genveränderten Futter in Feedlots unter freiem Himmel ohne jeden Wetterschutz ausgemästet. In den trockenen Gebieten wird nur alle paar Jahre ausgemistet. In feuchten Gebieten stehen die Tiere Knie tief in der Scheiße! Der Transport zum Schlachthof dauert meist mehrere Tage und die hygienischen Bedingungen entsprechen selten dem deutsche Standart. Wer also Fleisch aus Übersee kauft, darf sich sicher sein, das das Tier, von dem er gerade das Fleisch auf dem Teller hat, ein richtiges scheiß Leben hatte.
Das Rindfleisch wird in einigen Gebieten für weit unter 3€ pro kg produziert. Transportiert und geschlachtet wird auch zu niedrigsten Bedingungen und an die Grillfreunde in Deutschland wird das Fleisch dann für 30-40€ pro kg verkauft.

Nochmal zur Fleischqualität: Ich kann vor der Schlachtung nicht in mein Rindvieh reinschauen, aber ich kann schon gut Einfluß auf die Fleischqualität nehmen
-Genetik = wird meist überschätzt!
-Haltung, auf der Wiese mit Zufütterung und im Winter im Strohstall, leider nur geringer Einfluß auf die Fleischqualität, wird meist überschätzt
-Fütterung, zum Schluß brauchen die Tiere viel Energie bzw Kohlenhydrate um schön Fett anzusetzen
-möglichst Strssfreier Transport + Schlachtung, ich bringe alle Rinder selber zum 15 km entfernten kleinen Schlachthof
-gerne 14 tage hängen lassen
-Geschlecht! Bullen sind meist viel zu mager = früh kastrieren oder weibliche Tiere, am besten 1-2 kalben lassen, das nennt man dann Fleisch von Kalbinnen. Diese Tiere haben ein sehr hohes Futteraufnahmevermögen und können richtig viel Intermuskuläres Fett anlegen. Hatte gestern noch mit einem Freund einen Rinderbraten in 3-4cm dicke Scheiben geschnitten und dann in den Beefer = unglaublich lecker, richtiger Eigengeschmack und zart, nur etwas Salz dazu + Bier + leckeren Korn

bitte bitte kauft euer Fleisch nicht mehr von Tieren aus Übersee, sucht lieber hier in Deutschland nach eurer Qualität! Wir haben fast alle was davon, der Verbraucher, die Umwelt, der Bauer nur der Großhandel und die Spekulanten verdienen dann weniger.

lg
burkhard sagel
 
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