Gräfe ist kein Profidurchzieher. Dick schon.
@Fr33: Warum liest du dir eigentlich nicht mal das "Tutorium Messerschärfen" durch.
"Dazu noch 2 weitere Steine in 2000er und 3000er Körnung. Ich hab noch ein paar Anglermesser die wirklich nen Grundschliff von Grund auf brauchen - denke damit mache ich erstmal nix falsch."
Wenn die Steine für den Grundschliff da sein sollen, find ich das schon falsch. Für einen Grundschliff ist ein 2000er und ein 3000er viel zu fein. Da rödelst du ewig drauf rum, verschleißt den Stein und verlierst die Geduld, weil es zu lange dauert. Zu feine Steine sind ein Anfängerfehler. Für einen Grundschliff nimmt man einen 1000er und das auch nur wenn das Messer nicht total stumpf ist oder kleine Ausbrüche hat. Bei einem völlig abgenudelten Messer muss man noch gröbere Körnungen verwenden.
Deshalb gibt es eine begriffliche Unterteilung des Schärfens in 1. Schruppen 2. Schärfen 3. Abziehen. Körnungen für 1. sind 100-400 2. 800-1500 3. 3000-10 000
Das heißt der Schritt vom 2000er bis 3000er ist viel zu klein. Das ist praktisch der selbe Stein und du bewegst dich irgendwo an der Obergrenze des Schärfens und Untergrenze des Abziehens. Ich würde die Steine stornieren. Kauf dir einen rotweißen Zische Kombistein für 12 € oder was der kostet: 240/800er Körnung. Damit ist Schruppen und Schärfen abgedeckt. Dann noch einen blauen Belgier oder ähnliches ca. 6000er als Abziehstein. Ein Naturstein hat auch den Vorteil, dass er nur benetzt und nicht gewässert werden muss. Den kann man auch mal kurz vor dem Kochen anwenden, als Alternative zum Wetzstab. Es geht zwar nicht ganz so schnell, aber in ner Minute sieht man viel. Vorausgesetzt das Messer hat eine Grundschärfe.
Der ruixin pro ist in Ordnung. Das ist aber ein Gerät, um eine gleichmäßige Schneidfase herzustellen. Wer nur das braucht ist damit gut bedient. Um ein Messer seitlich auszudünnen, würde ich zu anderen Mitteln greifen. Nur damit es klar ist, wofür das Gerät gut ist.