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Napoleon oder Weber? Oder vielleicht doch mal mit BK auseinander setzen? :D

Lass' dich wie schon erwähnt wurde, nicht von den Beiträgen verrückt machen oder verunsichern. So ein Grill hält seiner Jahre viele. Viel Pflege ist auch nicht nötig. Aber in eine wasserabweisenden Haube solltest du investieren. Die gibt es für jedes Modell entweder von Grillfürst in einer günstigen Version für viele Modelle und Marken übergreifend. Oder du entscheidest dich für eine Abdeckhaube aus selbem Hause.
Aktuell ist das Wetter ja auch wieder für die Haube. :D

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Je länger ich mich hier durch die Threads klicke, desto unsicherer werde ich..

Bilder von 1000€ + Geräten ( BL, Nappi und Weber) die komplett durchgerostet sind. Sowohl Roste als auch das komplette Innenleben sehen wüst aus..

Daher eröffnen sich zwei weitere Fragen:

1.
Wie kann Edelstahl denn bitte rosten??
Ich dachte genau das wäre der USP von Edelstahl schlechthin:D
Ich bin offensichtlich kein Material Experte, Rost an Edelstahl ist mir irgendwie neu..
Gibt es hier bei der Pflege Und Reinigung des Grills Tipps und Tricks um dies zu vermeiden?

2.
Lohnt es sich 1000+ € in die Hand zu nehmen für ein „premium“ Gerät, welches nach relativ kurzer Zeit durchrostet.. Dann kann ich au CH auf den hier als „China Schrott“ verpönten Rösle g4 zurückgreifen und am Ende mir die Hälfte zahlen..
Zeig mal die Links. Vor allem die durchgerosteten Weber würden mich interessieren.

gruß Dingo
 
Jedoch hört es sich an, als könnte man mit Guss bessere Ergebnisse erzielen( speichert besser Wärme/ ist jedoch Pflege intensiver)

Das ist richtig und falsch zugleich ;)

Gusseisen hat idR. bessere thermische Eigenschaften als Edelstähle (wobei es auch hier stark auf die Legierung ankommt - die gibts von "unterirdisch" bis "nahe dran") - sind etwa 5 bis 10 % Unterschied. Das wirst du kaum Merken.

Problem is - die meisten Edelstähle kosten pro Masse rund das doppelte von Gusseisen und auch die Herstellung ist ein großer Faktor - während Gusseisen sehr günstig herzustellen ist (gießen mit kaum Materialverlust), sind roste aus Edelstählen entweder aus Stäben geschweißt (arbeitsintensiv) oder aus einer Platte geschnitten (Wasserstrahl, Plasma) was für einen hohen Verschnitt sorgt.

Mit anderen Worten: wenn du preisgleich einen Gusseisen-Rost mit einem Edelstahlrost vergleichst, wird der Edelstahlrost immer verlieren. Wenn du die "optimale" Konstruktion vergleichst, wird der Edelstahlrost nur unwesentlich schlechter performen (ob du dein Steak 45 Sekunden oder 50 Sekunden drauflegst ist egal), aber deutlich mehr kosten.

Bei Platten/Griddles hingegen sieht es anders aus: eine kaltgewalzte Stahlplatte ist recht günstig in der Fertigung - zwar teurer als Gusseisen, aber der unterscheid ist nicht mehr so groß wie bei den Rosten.
 
Wie kann Edelstahl denn bitte rosten??
Ich dachte genau das wäre der USP von Edelstahl schlechthin:D
Ich bin offensichtlich kein Material Experte, Rost an Edelstahl ist mir irgendwie neu..
Gibt es hier bei der Pflege Und Reinigung des Grills Tipps und Tricks um dies zu vermeiden?

Nicht jeder Edelstahl ist automatisch rostfrei - jeder Stahl kann rosten, auch "rostfreier" Stahl.

Bei rostfreien Stählen gibt es entweder Opfer-Legierungskomponenten, die oxidieren und eine Korrosionsschutzschicht bilden (idR. Chrom, Nickel oder Niob oder ) oder aber Komponenten, die reaktionsfreudiger als Eisen sind und so geopfert werden (z.B. Mangan, welches unter Einwirkung von Säuren zersetzt wird) diese "Schicht" ist aber irgendwann abgerubbelt und aufgebraucht, bis an der Oberfläche dann eben genug Eisen-Atome offenliegen, die dann wegrosten - das ist nur eine Frage der Zeit und der Bedingungen bis dir selbst dir selbst der beste rostfreie Stahl zu verrosten beginnt. Diesen Oberflächenrost kann man aber einfach wegbrüsten um die im darunterliegenden Kristallgitter eingebetteten anderen Legierungskomponenten wieder freizulegen, die dann wieder schützen.
 
Jeder Grill hält mit genügend Pflege fast ewig und mit der falschen nur 2-5 Jahre.

Gerade wenn man Gussteile im Grillverwendet rosten die Edelstahlteile (Flammenbleche / Brenner) schneller. Die Alugusswanne rostet bei meinem Weber (Spirit) natürlich nicht, dafür hat die Bodenplatte schon (6 Jahre) einige Korrosionserscheinungen unterm Lack, obwohl der Grill immer überdacht und trocken steht. Das ist auch kein Einzelfall. Die Bodenplatte lässt sich aber auch sehr leicht tauschen.
 
Gerade wenn man Gussteile im Grillverwendet rosten die Edelstahlteile (Flammenbleche / Brenner) schneller.

Das ist nicht ganz richtig - es wirkt nur so, als würden andere Teile schneller rosten - Flugrost durch unedle Teile in der Umgebung ist nur eine Oberflächenerscheinung.

Was allerdings Korrosion begünstigt ist, wenn unterschiedliche metallische Werkstoffe direkt aufeinandertreffen und mit einem Elektrolyt (dafür reicht oft nur Wasser, besser Salzwasser von Marianden usw.) zu einem galvanischen Element werden (Stichwort galvanische Korrosion).

Im Prinzip ist die funktionsweise dieselbe wie bei einer galvanischen Zelle ("Batterie") und es fließt ein kleiner Strom von einem Metall zum anderen - das eine Teil wird zerfressen, auf dem anderen lagert es sich an (oder bröselt einfach dahin).

Ein klassischer Fehler im Dachdecker-Handwerk ist z.B. wenn jemand mit verzinkten Dachpapp-Nägeln ein Kupferdach festnagelt - da hast du binnen ein paar Wochen ein Loch drin, wenn es genug regnet.

Aber auch normale phospatierte oder verzinkte Schrauben in Edelstahlblechen sind keine gute Idee, die eigentliche Korrosionsschutz-Schicht der Schraube begünstigt im kontakt mit z.B. Chrom aus rostfreien Stählen deren eigenen Abbau und dann hast du die blanke Eisenschraube die dir einfach wegrostet.

Der komplette Grill wird dadurch aber nicht schneller wegrosten, dieser Effekt ist bei Dingen die ständig unter Wasser stehen oder im feuchten liegen deutlich schlagender (Wasserboiler oder Schiffe insbesondere).
 
Ich habe mir letztes Jahr den Napoleon Rogue 425 SE gekauft. Parallel dazu habe ich seitdem öfter auf einem Weber Genesis 2 gegrillt. Ich habe mir gerade vor ein paar Tagen einen Genesis EP-435 GBS bestellt. Warum?

Der Weber wird heißer. Die Gussroste halten mehr Hitze und lassen sich wegen ihrer Form auch leichter reinigen. Das Untergestell ist geschweißt und wesentlich hochwertiger. Die Rollen mögen nicht perfekt sein, aber am Napoleon sind sie Schrott.

Auf den ersten Blick ist die Gasflasche im Unterschrank beim Nspo ein tolles Feature, aber dafür lässt sich der Schrank als solcher kaum noch nutzen. Die Sizzle Zone hingegen ist einfach zu klein beim Rogue. Insgesamt könnte die Grillfläche größer sein, ich würde, wenn dann den 525 kaufen. Die Sear Station beim Weber ist gleichwertig und dabei praktischer.

Was mich beim Napoleon zuletzt immer mehr störte war, dass nach ausgiebigem Vorheizen ein tolles Halbzeit-Ergebnis bei Burger Patties und Steaks zu verzeichnen war. Soll heißen die erste Seite gelang stets gut, die zweite nicht mehr so, weil die Temperatur des Rostes viel zu stark einbricht, obwohl das Thermometer noch 300 Grad zeigt. Meine Theorie dazu ist, dass neben mangelnder Leistung oder schwacher Isolierung die Ursache hauptsächlich im überhohen Deckel (SE Feature) zu suchen ist.

Beiden gemeinsam ist, dass sie seit 1 Jahr draußen stehen und keine Anzeichen von Korrosion aufweisen.

Für meine Neuanschaffung habe ich beim örtlichen Händler (Grönfingers) auch den BroilKing Regal 490 befingert. Der hat bzgl. Untergestell noch größere Schwächen als diejenigen, die mich beim Napo stören, außerdem ist mit der Seitenbrenner zu schwach und ich habe von Korrosionsproblemen gelesen.

Ich werde ganz sicher den Heckbrenner und die hervorragende Rotisserie vermissen. Gyros, kleine Spanferkelbraten und Hähnchen sind mir damit toll gelungen. Andererseits habe ich auch schon sehr gute Hähnchen ohne Heckbrenner hinbekommen.

Für mich war der Napoleon ein riesen Schritt von meinem 8 Jahre alten Holzkohle-Grill, aber aus heutiger Sicht hätte ich lieber gleich die paar hundert Euro mehr investieren sollen. Fairer Weise muss ich sagen, dass die Serien Genesis und Rogue wohl nicht in einer Liga , was Preis und Leistung angeht.
 
Kleiner Nachtrag zu den Rosten: Physikalisch sollte unstrittig sein, dass schwere Roste mehr Wärme speichern als leichte. In diesem Punkt wären Guss- und Edelstahl-Roste auch kaum unterschiedlich, wenn sie die gleiche Masse besitzen. Die spezifische Wärmekapazität ist nämlich ganz ähnlich. ABER: Der Emissionskoeffizient ist bei einem mattschwarzen Gussrost viel höher als bei einem Edelstahlrost, von daher wird der Gussrost erstens heißer und zweitens "nimmt er neue Wärme beim Nachgehen besser an", so will ich es mal formulieren.

Just my 2 cents
 
Ich habe mir letztes Jahr den Napoleon Rogue 425 SE gekauft. Parallel dazu habe ich seitdem öfter auf einem Weber Genesis 2 gegrillt. Ich habe mir gerade vor ein paar Tagen einen Genesis EP-435 GBS bestellt. Warum?

Der Weber wird heißer. Die Gussroste halten mehr Hitze und lassen sich wegen ihrer Form auch leichter reinigen. Das Untergestell ist geschweißt und wesentlich hochwertiger. Die Rollen mögen nicht perfekt sein, aber am Napoleon sind sie Schrott.

Auf den ersten Blick ist die Gasflasche im Unterschrank beim Nspo ein tolles Feature, aber dafür lässt sich der Schrank als solcher kaum noch nutzen. Die Sizzle Zone hingegen ist einfach zu klein beim Rogue. Insgesamt könnte die Grillfläche größer sein, ich würde, wenn dann den 525 kaufen. Die Sear Station beim Weber ist gleichwertig und dabei praktischer.

Was mich beim Napoleon zuletzt immer mehr störte war, dass nach ausgiebigem Vorheizen ein tolles Halbzeit-Ergebnis bei Burger Patties und Steaks zu verzeichnen war. Soll heißen die erste Seite gelang stets gut, die zweite nicht mehr so, weil die Temperatur des Rostes viel zu stark einbricht, obwohl das Thermometer noch 300 Grad zeigt. Meine Theorie dazu ist, dass neben mangelnder Leistung oder schwacher Isolierung die Ursache hauptsächlich im überhohen Deckel (SE Feature) zu suchen ist.

Beiden gemeinsam ist, dass sie seit 1 Jahr draußen stehen und keine Anzeichen von Korrosion aufweisen.

Für meine Neuanschaffung habe ich beim örtlichen Händler (Grönfingers) auch den BroilKing Regal 490 befingert. Der hat bzgl. Untergestell noch größere Schwächen als diejenigen, die mich beim Napo stören, außerdem ist mit der Seitenbrenner zu schwach und ich habe von Korrosionsproblemen gelesen.

Ich werde ganz sicher den Heckbrenner und die hervorragende Rotisserie vermissen. Gyros, kleine Spanferkelbraten und Hähnchen sind mir damit toll gelungen. Andererseits habe ich auch schon sehr gute Hähnchen ohne Heckbrenner hinbekommen.

Für mich war der Napoleon ein riesen Schritt von meinem 8 Jahre alten Holzkohle-Grill, aber aus heutiger Sicht hätte ich lieber gleich die paar hundert Euro mehr investieren sollen. Fairer Weise muss ich sagen, dass die Serien Genesis und Rogue wohl nicht in einer Liga , was Preis und Leistung angeht.

Danke für den Beitrag! Nach wochenlanger Recherche und praktischem Grillbefummeln schwankte ich zwischen dem Rogue und 435 Genesis. In der Theorie bin ich zu dem gleichen Ergebnis gekommen, wie du in der Praxis. Gestern hat der Schwager noch einige Steaks auf dem 600er Rogue zubereitet, wobei die externe Sizzle/Extra-Heiß-Zone echt etwas hinderlich schien.
Die Frage ist nun, wo bekomme ich einen 435GBS her... Ist an vielen Stellen nicht verfügbar 🧐

Noch interessanter ist wohl die Frage ob Weber in der nächsten Zeit etwas Neues für die Genesis Reihe vorbereitet, sodass sich entwender ein Preisfall ergibt, bzw. Warten auf ein Update lohnt. Gibts hier Infos? 🤓

VG Micha

PS: Aktuell bin ich mit einen Spirit II und beengten zwei Brennern unterwegs 🤭🤗
 
Der Weber wird heißer. Die Gussroste halten mehr Hitze und lassen sich wegen ihrer Form auch leichter reinigen. Das Untergestell ist geschweißt und wesentlich hochwertiger. Die Rollen mögen nicht perfekt sein, aber am Napoleon sind sie Schrott.

Ich denke nicht, dass es an den Rosten liegt - Napoleon hat die Roste einfach sehr weit über den Brennern, bei Weber sind sie deutlich näher dran - das macht einen gewaltigen Unterschied.

ABER: Der Emissionskoeffizient ist bei einem mattschwarzen Gussrost viel höher als bei einem Edelstahlrost, von daher wird der Gussrost erstens heißer und zweitens "nimmt er neue Wärme beim Nachgehen besser an", so will ich es mal formulieren.

Auch das ist unzweifelhaft richtig, aber in der Praxis wirst du das nicht merken zumal der Emissionsgrad für Stahlungswärme relevant ist. Selbst wenn du z.B. Kühlkörper baust ist das nicht so relevant, weil andere Faktoren viel schlagender sind.

Folgende Komponenten sind wirklich relevant, wenn es darum geht, wie schön deine Kruste ist:

1) wieviel Hitze pumpst du auf der einen Seiten rein (Brennerleistung pro Grillfläche).
2) wie groß ist der Abstand zwischen Brenner unter Rost (Luft ist ein guter Isolator)
3) Material des Rostes (mit abweichenden thermischen Eigenschaften)
4) Masse des Rostes (relevant als Puffer für thermische Schwankungen)
5) Geometrie des Rostes (Platte vs Stäbe)
6) Kontaktfläche des Grillguts (ein Smashed Burger hat mehr Kontaktfläche als eine Leiter Spareribs die Konvex auf dem Grill liegt)
7) Wärmeleitmedium (mehr Fett = bessere Wärmeübertragung)
8) Wassergehalt (je mehr Wasser, desto mehr Energie wird durch das Verdampfen entzogen)

1 + 2 ist von der Konstruktion des Grills abhängig, das darf man bei Vergleichen nicht berücksichtigen - darum ist ein Vergleich unterschiedlicher Grills - wie oben Napoleon mit Edelstahl vs Weber mit Guss nicht sinnvoll.

3 ist weitgehend irrelevant, unterschiedliche Eisenlegierungen nehmen sich nicht so viel wie man glaubt.

4 ist dann relevant wenn 1 + 2 unterdimensioniert sind (was idR. der Fall ist - außer bei IR-Brennern mit hoher Leistung auf kleiner Fläche); mit mehr Masse = besser, aber nicht zu viel, sonst leidet die Aufheizdauer

5 wie du oben schon geschrieben hast: bei gleicher Masse sind flache Roste von Weber besser als kreisrunde Stäbe oder gar A-förmige Roste wie sie z.B. Broil King verbaut

6 hängt auch indirekt mit der Geometrie des Rostes zusammen - darum macht man Smashed Burger auf einer Platte und nicht auf Stäbchen-Rosten ;)

7 + 8 kann man auch beeinflussen, ein Dry-Aged-Smashed patty bekommt mehr Röstaromen in derselben Zeit als ein frisch faschiertes, fettarmes Patty ;)

---

Und jetzt lasse ich diese religiöse Diskussion sein - es ist physikalisch unzweifelhaft richtig, dass Gussroste idR. besser sind - als Edelstahlroste, aber der Effekt ist nicht signifikant.

Um was es letztlich bei der Kaufentscheidung gehen sollte ist Komfort vs Preis

A) Gussroste sind pflegeintensiver und können bei falsche Pflege wegrosten, dafür sind sie billig
B) Edelstahlroste sind sehr pflegeleicht, sind dafür aber deutlich teurer.
 
Die Frage ist nun, wo bekomme ich einen 435GBS her... Ist an vielen Stellen nicht verfügbar

Habe bei Alternate bestellt. Günstiger Preis, kostenlose Lieferung, Lieferzeit war mit 6 Wochen angegeben, geht jetzt aber schneller.

3 ist weitgehend irrelevant, unterschiedliche Eisenlegierungen nehmen sich nicht so viel wie man glaubt.

Ich stimme dir an dieser Stelle und einer weiteren nicht zu. Allerdings möchte ich in den Semesterferien keine Vorlesung dazu halten ;)
 
Ich stimme dir an dieser Stelle und einer weiteren nicht zu. Allerdings möchte ich in den Semesterferien keine Vorlesung dazu halten ;)
Wir möchten hier auch keine Vorlesungen hören, aber wegen anderer Meinungen sowie den entsprechenden Begründungen sind wir hier und es würden mich schon interessieren was hinter Deinen Aussagen steckt. Meine eigenen Erfahrungen passen zu den Aussagen von @suit, dass Edelstahlroste bei gleichem Gewicht kaum andere Ergebnisse liefern als Gussroste. :rolleyes:
 
Haftet nicht üblicherweise Grillgut wie Fleisch an Edelstahlrosten??

ich bin total überfordert mit dem ganzen Input gewesen :D

Ich habe beschlossen nächste Woche nach Gründau (bei Frankfurt) zu fahren.
Dort gibt es einen Grillfürst und einen Weber Store.
Dort werde ich alles in Ruhe begutachten und dann eine Entscheidung treffen.
Ich werde meinen Vater mitnehmen, weiß jedoch nicht ob das die beste Idee ist, da er nach wie vor versucht mich Richtung Weber zu überreden :D

ich werde mir auch mal den Broil King Baron 490 anschauen ( würde hier evtl. die sizzle dazu holen wollen )
Somit sieht meine Favoriten Liste gerade wie folgt aus:
Napoleon Rogue 425 se ( evtl. Mit Gusseisen Rosten)
Broil King Baron 490 ( mit sizzle)
Weber Sprit ( irgendein Model mit gbs, 3 Brenner und sear Zone)
Mal schauen wie die guten Geräte aus nächster Nähe aussehen.
Schade nur, dass man sie nicht live in Action sehen kann :/
 
Haftet nicht üblicherweise Grillgut wie Fleisch an Edelstahlrosten??
Das kommt darauf an ob der Grill gut vorgeheizt ist und wie Du mit Deinem Fleisch umgehst. Pinsel etwas Öl auf fettarmes Fleisch und lass es auf dem Rost bis es sich von allein löst (vorsichtig anschieben). Mit der Zeit bekommt auch ein Edelstahlrost "Patina", wenn Du es nicht nach jedem Grillen blankschrubbst. Gussroste funktionieren da nicht viel anders. :rolleyes:
 
Nochmal: Mach es nicht vom Rost abhängig. Wenn Edelstahl dabei ist freu dich und grill erstmal drauf, dann kannst du immer noch Gusseisen vermissen (oder auch nicht). Wenn Edelstahl so untauglich wäre, wieso wird er dann von nahezu allen Herstellern bei den teureren Modellen verbaut?
 
Haha, neu im Forum, und dann gleich einen Religionskrieg vom Zaun brechen.
Das setz ich mich dazu.
 
Ich hab einige Jahre einen CIG Gußrost benutzt und jetzt auf dem Summit einen Edelstahlrost. Mir haben beide getaugt da ja beide Roste dicke Stäbe haben. Der Gußrost ist schneller heiß geworden als der Edelstahl aber nur unmerklich. Branding ist bei beiden sehr gut. Der Gußrost braucht Pflege. Der rostet wenn er zu lang unbenutzt in der Garage liegt (was ja eh Frevel ist). Der Edelstahl braucht keine Pflege. Beim nächsten Grillen gescheit vorheizen und abbürsten. Trennspray, Öl und der Gleichen braucht man wegen Fleisch anbacken bei beiden nicht. Wenn es noch anhaftet ist es halt noch nicht soweit. Bei Steaks ist gut vorheizen ja immer das A und O.

Gruß Dingo
 
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