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Neue Testbiere eingetroffen

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Moosehead Breweries Small Batch Vienna Lager.

Rotgolden, unfiltriert und mit grobporigen, beständigen Schaum im Glas. In der Nase schwach malzig und süßlich mit einem Unterton von Kokos. Im Mund erfrischend prickelnd, Malz, Karamell und Brotkruste, dezent süß, Hopfen nur unterschwellig und ein Hauch von Bitterkeit. Im Abgang bleibt es malzig mit Karamellaromen und Brotkruste, feiner Süße und Andeutungen von Bitterkeit. Ein süffiges Wiener Lager aus Saint John/Kanada mit 5,5%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Leroy Breweries Kapittel Watou Prior.

Rotbraun, leicht trüb und flockig sowie gemischtporigen, haltbaren Schaum im Glas. In der Nase Malz, fein fruchtig, Kräuternoten. Im Mund kurz prickelnd, eine auffällige Säure, es meldet sich dann Malz und Karamell mit feiner Süße und Röstaromen, nasses Holz, dunkle Beeren und Kräuter, etwas Alkohol. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Röstmalz, es wird trockener, Kräuter und dunkle Beeren, die Säure schwindet, zarte Bitterkeit. Ein Quadrupel, bei dem ich mir nicht sicher bin ob es noch fit ist, aus Boezinge/Belgien mit 9,0%.
 
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Brouwerij De Halve Maan Straffe Hendrik Wild 2024.

Bernsteinfarben, unfiltriert und mit einer eher grobporigen, mittelfesten Schaumhaube im Glas. In der Nase filigrane Säure, wenig Malz, fruchtige Elemente. Im Mund kräftig aufschäumend, voller Körper, Malzaromen, eher trocken, filigrane Säure, dezente fruchtige Elemente mit Zitrone, Stachelbeere und Birne , Hefearomen, etwas Alkohol und deutlich bitter. Im Abgang bleibt es zurückhaltend malzig, staubtrocken, Hefearomen, Säure und Fruchtigkeit verabschieden sich, holzige Elemente, wärmender Alkohol und weiter deutlich bitter. Ein Tripel, mit wilden Brettanomyces Hefen vergoren, aus Brügge/Belgien mit 10,0% und 35 IBU, schmeckt sehr gut. Leider habe ich keine weitere Flasche zum nachreifen.
 
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Bergquell Brauerei Löbau Hell.
Goldgelb, klar und mit feinporigen, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase Brotkruste und Hopfennoten mit einer Andeutung von Rauch. Im Mund geschmeidig perlend, Brotkruste und Getreide, deutlich süß, ein Tick Rauch, Hopfennoten und leicht bitter. Im Abgang bleibt Brotkruste und Malzsüsse mit Hopfennoten und deutlicher Bitterkeit. Ein herb-süsses Helles aus Löbau mit 4,6%, nicht so mein Ding.
 
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Trappistenbrouwerij De Kievit Zundert 8.

Kupferblond, deutlich flockig und mit eher grobporigen, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase Karamell, Trockenobst mit einem Tick Vanille. Im Mund erfrischend aufperlend, voller Körper mit Malzbonbon und Karamell, passend süß, Trockenobst mit Rosine und Pflaume, Hopfen und Bitterkeit nur unterschwellig. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit mit Malzbonbon und leicht angebrannten Karamell, leicht süß, zart pfeffrig, fruchtige Elemente von Trockenobst, eine feine Bitterkeit kommt auf.

Ein schönes Tripel aus Klein Zundert/Niederlande mit 8,0%, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse!
 
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HR SKOV Lyng Øl.

Gebraut von der Det Lille Bryggeri, HR.SKOV bringt es in Verkauf.

Kupferfarben, fast klar und mit einem schmalen, relativ haltbaren Schaumring im Glas. In der Nase ein süßlicher Duft mit Noten von Apfel und Birne, erinnert an Cider, begleitet von kräuterigen Akzenten. Im Mund verhalten aufschäumend, eher schlank, kaum Malzaromen, ein Hauch Süße, ein bisschen Fruchtigkeit, Kräuternoten, wenig bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malz, die Fruchtnoten schwinden, Kräuter nehmen Fahrt auf, es kommt eine deutliche Bitterkeit die aber eher vom Heidekraut als vom Hopfen zu stammen scheint. Ein schönes Bier, mit Heidekraut eingebraut, aus Blåvand/Dänemark mit 5,2%, schmeckt mir.
 
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Small Batch Imperial Stout Lakrids.

Tiefschwarz, undurchsichtig und mit eher feinporigen, stabilen Schaum im Glas. In der Nase Kaffee, dunkles Malz, Röstnotenn und Lakritz. Im Mund kurz prickelnd dann weich schäumend, voller Körper, dunkles Malz, kaum süß, Kaffee, Lakritz, ganz dezenter Röstton, zart bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit dunklen Malz, Röstnoten, reichlich Lakritz, Espresso zurückhaltend, Andeutungen von Alkohol und weiter zarte Bitterkeit. Ein Lakritzlastiges Imperial Stout, mit Lakritz eingebraut, aus Rønne/Bornholm/Dänemark mit 8,7%, schmeckt erstklassig!
 
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PAX Bräu Pacifator MHD 12-2023.

Rehbraun, unfiltriert und mit mittelporigen, recht haltbaren Schaum im Glas. In der Nase ein zarter Rauchton, Malz, zarte Süße, Alkoholnoten, etwas Trockenobst und Biskuit. Im Mund weich aufschäumend, voller Körper, malzig mit dezenter Süße, Biskuit, herbe Hopfenaromen, wenig Trockenobst, ein Tick Rauch, deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und dezenter Süße, herbe Hopfenaromen, Rauch wird deutlicher, wenig Trockenobst, deutliche kantige Bitterkeit.

Ein Doppelblock, dem das Reifen nicht wirklich zuträglich war, aus Oberelsbach mit 8,7%, trinkbar aber kein Genuss mehr.
 
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Leroy Breweries Kapittel Watou Tripel Abt.

Goldgelb, leicht flockig und mit gleichmäßiger, beständiger Schaumhaube im Glas. In der Nase wenig Malz, Kräuternoten und etwas Holzfass. Im Mund gehörig prickelnd, voller Körper, wenig Malz und Süße, Keks und Honig, Hefearomen, Nelke und Koriander, angenehm bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz, Honig und Hefe, etwas Gebäck, es wird trockener, dezente Schärfe, Nelke und Koriander, etwas Alkohol, alles eingefangen von einer passenden Bitterkeit. Ein etwas kantiges Tripel aus Boezinge/Belgien mit 9,0%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Sandberg Bräu -10 Grad Winterbock.

MHD 11.2022.

Rotbraun, unfiltriert und mit einem feinporigen, langlebigen Schaumring im Glas. In der Nase Trockenobst, Sherry, Schokolade. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper, alter Sherry, Spuren von Malz, Trockenobst, feiner Süße, Schokolade, Hopfennoten, zart bitter. Im langen Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Karamell, Schokolade, alter Sherry, ein Tick Schärfe, Trockenobst, wenig Hopfennoten und deutlich bitter. Ein gut gereifter Doppelbock aus Bubenreuth mit 7,8%, schmeckt mir.
 
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Gampert Bräu Bockbier.

Goldgelb, glasklar und mit feinporigen, haltbaren Schaum im Glas. In der Nase würzig, Getreide und Hopfen sowie eine Note die an verbranntes Schwarzpulver erinnert. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper, würzig, wenig Malz, deutlich süß, dezente Hopfenaromatik und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und deutlicher Süße, würzig aber kratzig, dezent gehopft und kantig bitter. Ein unrundes Bockbier aus Weißenbrunn mit 7,2%, das ist nicht mein Ding.
 
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Traquair House Ale.

Dunkelbraun mit roten Reflexen, soweit erkennbar klar und mit einem schmalen, mittelfesten Schaumring im Glas. In der Nase ein appetitlicher Duft nach Holzfass, Malz und Sherry sowie Spuren von Trockenobst. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper mit dunklem Malz, zarter Süße, Holzfass, fruchtige Elemente von Trockenobst mit Pflaumen und Rosinen, Sherry und Schokolade. Im langen Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit dunklem Malz, Schokolade, feiner Süße, Trockenobst mit Pflaume und Rosine, Sherry, ein Hauch von Röstaroma, dezente Hopfenaromatik und filigrane Bitterkeit. Ein traditionelles Scottish Strong Ale, im Eichenholz Gärbottich vergoren, aus Innerleithen/Schottland/Großbritannien mit 7,2%, ein absoluter Traum, Weltklasse!
 
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Frenzel Bräu Pfefferkuchen Bier MHD 06-2021.

In Zusammenarbeit mit E.C.Groschky.

Tiefes Mahaghoni, undurchsichtig und mit einer cremigen, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase Anzeichen von Alterung, deutlich Lebkuchen und eine Spur Anis. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper, Lebkuchen und Schokolade, dunkles Malz mit passender Süße, Wintergewürze wie Anis und Zimt, eine Andeutung von nasser Pappe, Hopfen und Bitterkeit nur unterschwellig. Im langen Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit dunklen Malz und feiner Süße, Lebkuchen und Schokolade, Anis,Zimt, ein Tick Alkohol und ganz am Schluss lugt ein wenig Bitterkeit hervor. Ein gereiftes Pfefferkuchenbier aus Bautzen mit 6,2%. Ich denke das Bier hat den Höhepunkt schon erreicht, schmeckt aber und ist eine schöne Erfahrung. Hab noch eins mit MHD 2024, bin gespannt.
 
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Svaneke Bryghus Juicy Island.

Zitronengelb, milchig-trüb und mit einen schmalen aber festen Schaumring im Glas. In der Nase ein Duft von tropischen Früchten mit Mandarine, Mango und Limette. Im Antrunk verhalten prickelnd, stabiler Körper mit malzigen Elementen und dezenter Süße, volle Fruchtigkeit mit Mandarine, Limette und Mango, leicht sämig vom Hafer, dezent bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit feiner Malzsüße, weiter fruchtig mit Mandarine, Orange, Limette und Mango, leicht sämig und ganz dezent bitter. Ein süffiges New England IPA aus Svaneke/Bornholm/Dänemark mit 6,2%, sehr lecker.
 
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Highlanders Passion.

Selbst gebrautes Ale von C.S.

Rehbraun, unfiltriert und mit relativ feinporigen, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase malzig und fein süß, Biskuit und eine zarte, fruchtige Note, etwas Hefe. Im Antrunk Recht deutlich prickelnd, Tendenz zu schlank, schön malzig und fein süß, fruchtige Anklänge, Biskuit, Karamell, zurückhaltend gehopft und kaum bitter. Im Abgang bleibt es malzig mit deutlicher Süße, Karamell und etwas Vollmilchschokolade, die Fruchtnoten schwinden, der Hopfen versucht sich zu zeigen dazu eine filigrane Bitterkeit. Ein malzbetontes, gelungenes Scotch Ale aus Gera mit ca 5,1%, schmeckt mir.

Vielen Dank für die Probe.
 
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Mecklenburgische Brauerei Lübz Bock.

Kupfer- bis Kastanienbraun, soweit erkennbar klar und mit einem schmalen, schnell vergehenden Schaumring im Glas. In der Nase dunkles Malz, Schokolade und Trockenobst. Im Antrunk verhalten prickelnd, voller Körper, satt malzig mit einer zarten Röstnote, dezent süß, Trockenobst mit Pflaume und Rosine, Schokolade, etwas Alkohol. Im Abgang bleibt es malzig mit Röstnoten, feine Süße, etwas Alkohol, Schokolade schwindet wie auch die Trockenfrüchte, dafür erscheint der Hopfen auf der Bühne begleitet von einer passenden Bitterkeit die alles im Zaum hält. Ein stimmiger Bock, dem etwas Schaum optisch gut getan hätte, aus Lübz mit 7,0%, schmeckt mir.
 
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Klosterbrauerei Andechs Bergbock Hell.

Goldgelb, glasklar und mit gemischtporigen, haltbaren Schaum im Glas. In der Nase Malz, Alkohol, Apfel und Honig. Im Mund erfrischend aufperlend, voller Körper mit Malzaromen und deutlicher Süße, Honig, fruchtige Elemente mit Apfel und Birne, blumige Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malzaromen und deutlicher Süße, Honig, Apfel, etwas Alkohol, Hopfenaromen leicht blumig und zunehmender Bitterkeit. Ein süffiges Bockbier aus Andechs mit 6,9%, schmeckt mir.
 
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Lille Holmgård Håndbryg Skovhuggerens Skumringsøl.

Tiefschwarz, undurchsichtig und mit cremigen, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase süßliche Lakritze, Kaffee und ein fruchtiger Unterton. Im Antrunk weich aufschäumend, voller Körper mit dunklen Malz und sehr geringer Süße, Lakritz, Röstaromen, Kaffee, Schokolade, Alkohol, Andeutungen von Säure, Tabak, deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Röstaromen und Tabak, Lakritz und Kaffee, dunkles Malz, kaum noch süß, wenig Schokolade, etwas Alkohol, Andeutungen von Hopfen und knackig bitter. Ein ziemlich brachiales Imperial Stout, mit Kveik Hefe eingebraut und die Noten von Tabak habe ich in noch keinen anderen Bier gefunden, aus Skjern/Dänemark mit 12,0% und 78 IBU, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse!
 
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Camba Bavaria Blonder Bock.

Ein Collab Brew mit Brooklyn Brewery.

Goldgelb, fast klar und mit feinporigem, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase fruchtige Elemente von Him- und Stachelbeeren, wenig Malz und Honig. Im Antrunk verhalten aufschäumend, stabiler Malzkörper mit feiner Süße, fruchtige Aromen von Erd-, Him- und Stachelbeeren, Weißwein, Honig und Kekse, ein Anflug von Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, die fruchtigen Aromen klingen aus, Honig wird dezent deutlicher, Weißweinnoten, der Hopfen lugt ab und an hervor und die Bitterkeit wird etwas deutlicher. Ein Klasse heller Bock, der durch seine Fruchtigkeit gefällt, aus Seeon mit 6,2% und 24 IBU, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Weldebräu Kurpfalz Bräu Helles.

Licht Goldgelb, glanzfein und mit feinporigen, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase schwache Noten von Malz und Getreide. Im Antrunk verhalten prickelnd, relativ schlank, Getreide mit deutlicher Süße, eine gewisse Fruchtnote die an reife Birnen erinnert, Hopfen und Bitterkeit nur unterschwellig. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Getreide, etwas Brot, weiter deutlich süß, Hopfen Andeutungsweise und eine zarte Bitterkeit. Ein, ziemlich süßes, Helles aus Plankstadt-Schwetzingen mit 5,2%, nicht schlecht aber für meinen Geschmack zu viel Süße.
 
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