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Neue Testbiere eingetroffen

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La Trappe Bockbier.
Dunkel Mahagonifarben und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase leicht muffig, Malz- und Getreidenoten, Kaffeepulver. Im Mund relativ weich aufschäumend, mittlerer Malzkörper mit dezenter Süße, nussig, harmonische Röstaromen, etwas Kaffeepulver, Hopfenaromen, angenehm bitter. Im Abgang wird es trockener mit Malz-und Röstaromen, Schokolade, wenig Kaffee, manchmal meine ich Süssholz zu schmecken, Hopfenaromen und deutliche Bitterkeit. Der Alkohol ist immer dezent präsent aber nie aufdringlich. Ein aromatisches Bockbier, das einzige Trappisten Bockbier weltweit, aus Berkel-Enschot/Niederlande mit 7,0%, schmeckt ausgezeichnet
 
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Camba Bavaria Emmer.
Das vierte von Camba's Bierlegenden.
Bernsteinfarben, minimal trüb und mit mächtiger, stabiler Schaumhaube im Glas. In der Nase Getreide und frischer Hefeteig. Im Mund leicht aufschäumend, fein malzig und dezent süß, Noten, ganz leicht angebranntes Karamell, ein fruchtiger Unterton, zart bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malz und Karamellsüsse, Getreide, ab und an ein Tick Banane, frische Backhefe, eine Kräuternote und leicht kratzige Bitterkeit. Ein Bier, mit Emmer gebraut, aus Seeon mit 5,2%, schmeckt mir.
 
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Schwarzbräu Schneeböckchen.
Kastanienbraun mit orangen Reflexen, klar und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase dominiert der Alkohol, etwas Malz und Trockenfrüchte. Im Mund leicht aufschäumend, vollmundig, malzig und dezent süß, Röstnoten, etwas Alkohol, Brot, ein Tick Schokolade, eine unterschwellige Hopfennote und kaum bitter. Im Abgang bleibt es malzig und fein süß mit Röstaromen, dunkler Schokolade, ein wenig Hopfen, ziemlich kräftige Bitterkeit und deutlicher Alkohol. Ein Doppelbock aus Zusmarshausen mit 8,1%, wäre ganz lecker wenn der Alkohol nicht so hervorstechen würde. Schade.
 
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Primator Tchyne.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ganz dezent fruchtig, Hopfenaromen, eine sehr feine Phenolnoten. Im Mund erfrischend aufschäumend, mittlerer Malzkörper mit feiner Süße, fein fruchtig, Hopfenaromen, dezent buttrig, leicht bitter. Im langen Abgang bleibt Malz mit feiner Süße, dezente Fruchttöne, fein buttrig, Hopfenaromen, kräftig und anhaltend bitter. Ein India Pale Lager, das seine tschechische Herkunft nicht verleugnet, aus Nachod mit 4,7%, das ist st sehr lecker!
 
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Hopfmeister die Helle.
Goldgelb, leicht trüb und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase Brot-und Getreidenoten, etwas Hopfen. Im Mund kräftig prickelnd, fast schon vollmundig, fein würzig, etwas Süße, Brot- und Getreidearomen, dezent gehopft, kaum bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit Brotrinde und Getreide, eine ganz dezente Fruchtigkeit, leicht würzig und kaum merkbar bitter. Ein sehr süffiges Helles aus München mit 4,6%, schmeckt sehr gut.
 
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Birra Artigianale Curtense Rossa.
Dunkel Kupferfarben, eher klar und mit fulminanter Schaumhaube im Glas. In der Nase ein Duft nach Malz, Karamell und Trockenobst. Im Mund leicht aufschäumend, malzig mit feiner Röstnote, elegante Süße, Karamell, Biskuit, Trockenobst aber nichts spezielles, feine Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt Malzsüsse mit Karamell und Trockenobst, Hopfennoten und einer sehr deutlichen Bitterkeit. Ein Bier im Stil eines Märzen (oder doch eher ein Rotbier?) aus Passirano/Italien mit 5,9%, schmeckt ausgezeichnet, ich bin begeistert!
 
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Brauerei Kloster Fischingen Pilgrim Biére D'Abbaye.
Dunkel Bernsteinfarben, eher klar und mit gemischtporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase ein fein fruchtiger Duft mit Apfel und Orange, Malzaromen. Im Mund leicht prickelnd, ein Tick Säure, vollmundig, malzig mit dezenter Süße, fruchtig mit Apfel und Orange, Cidre, dezent holzig, Hefearomen, Koriander, praktisch nicht bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malz und feiner Süße, Hefearomen, fruchtig mit Orange, ein Hauch Koriander, leicht kräuterig und einer Andeutung von Bitterkeit auf das Ende zu. Ein Triple Blanche aus Fischingen/CH mit wunderbar wärmenden 10,0%. Genau richtig an einem trüben Novembertag, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse Bier!
 
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Maisel and Friends Hopfenreiter 2021.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase leicht stechende Hopfenaromen, fein fruchtig mit süßlichen Malznote. Im Mund eher weich aufschäumend, vollmundig, malzig und süß, satt fruchtig mit Mandarine, Mango, Maracuja, Ananas, Kokos, fein harzige Hopfenaromen und angenehm bitter. Im langen Abgang wird es trockener mit Mandarine, Kokos, Ananas, Pfirsich und etwas Zitrus, eine leichte, pfeffrige Schärfe, Honig (?) , dezent harzige Hopfenaromen und knackig bitter. Ein komplexes Double IPA aus Bayreuth mit satten 8,5% und 70 IBU, schmeckt hervorragend!
 
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Veldensteiner Bierwerkstatt Imperial Lager.
Goldgelb, minimal trüb und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase hopfig und fruchtig mit Limette und Zitrusaromen. Im Mund angenehm aufperlend, voller Malzkörper mit feiner Süße, tropische Früchte und Limette, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit fruchtigen Eindrücken nach Maracuja und Limette, Hopfenaromen und deutlich bitter. Ein fruchtiges Imperial Lager aus Neuhaus/Pegnitz mit 6,0%, schmeckt sehr gut!
 
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Tuborg Weihnachts-Pilsener.
Bernsteinfarben, glasklar und mit gemischtporigem, nicht allzu haltbarem Schaum im Glas. In der Nase dezent nussig mit Hopfennoten. Im Mund kurz prickelnd, eher schlank mit zarten Malz-, Getreide- und Brotnoten, dezente Hopfenaromen und merkbar bitter. Im Abgang wird es trockener, mit Brotrinde, dezenten Hopfenaromen und einer ansteigenden Bitterkeit. Farblich nicht wirklich ein Pils und auch sonst eher unauffällig, in Estland für Carlsberg Deutschland gebraut mit 4,9%, kann man trinken aber wenn nicht hat man auch nichts verpasst.
 
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ÜberQuell Palim Palim.
Hell Bernsteinfarben, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase leicht fruchtig, Gebäck. Im Mund ordentlich aufschäumend, Tendenz zu schlank, fein malzig mit zurückhaltender Süße, zart fruchtig, Gebäck, blumige Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein frisches Mundgefühl mit wenig Malz und Süße, feiner Frucht, Hopfen, blumig und merkbarer Bitterkeit. Ein süffiges Pale Ale aus Hamburg mit 5,3%, schmeckt mir.
 
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Camba Bavaria Paragraph 14 von 2021.
Goldgelb, klar und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ein zarter, leicht pfeffriger Duft nach frischen Hopfen (wenn man ihn zwischen den Fingern zerreibt). Im Mund kurz aufperlend, schlank, aromatisch, zarte Zitrusnote, Hopfenaromen und angenehm bitter. Im Abgang bleibt es aromatisch, feine Brotnote, Hopfen und leicht ansteigende Bitterkeit die sich lange hält. Ein sehr aromatisches Wet Hop Pils aus Seeon mit 5,5%, schmeckt hervorragend!
 
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Funky Fluid Berry Licorice Jelly.
Violett, unfiltriert und mit pinkem, feinporigem und stabilem Schaum im Glas. In der Nase lecker fruchtige Beerenaromen mit Brombeere und fein säuerlich. Im Mund erfrischend aufschäumend, schlank , ein ordentlicher Säurekick, fruchtig mit Blau- und Brombeere, Kirsche, ein wenig süßes Lakritz und Getreide/Mehl. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit zarter Malzsüsse ausgeglichen von dezenter Säure, Beerenaromen mit Blaubeere, ein Hauch Lakritz und etwas mehlig. Ein lecker fruchtiges Double Fruited Sour aus Warschau/Polen mit 5,6%, bis auf das leicht mehlige Mundgefühl schmeckt es mir.
 
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Browar Nepomucen Like A Forest.
Zitronengelb, milchig-trüb und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein Nadelbaumduft vor dem Herrn unterlegt mit einer Zitrusnote. Im Mund leicht aufschäumend und dann weicher werdend, mittlerer Malzkörper mit zarter Süße, eine zarte Zitrusnote und Fichte/Kiefer/Pinie soweit die Geschmacksknospen reichen, ganz dezent harzig und leicht bitter. Im langen Abgang bleibt ein frisches Mundgefühl mit etwas Malz und feiner Süße, etwas Zitrus und fein harzige Nadelwaldaromen sowie einer merkbaren Bitterkeit. Ein Forest Hazy APA, mit Pinien- und Fichtensprossen eingebraut, aus Jutrosin/Polen mit 4,4%, ungewöhnlich aber lecker.
 
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Camba Island.
Blassgelb, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ein fruchtig-frischer tropischer Obstkorb. Im Mund kräftig aber weich aufschäumend, voller Malzkörper mit feiner Süße, fruchtig mit Orange, Mandarine, Mango und Grapefruit, leicht pfeffrig, Hopfenaromen und nur leicht bitter. Im langen Abgang bleibt ein pfeffriges und frisches Mundgefühl, feine Malzsüsse, tropische Früchte mit Zitrusaromen, Hopfenaromen mit einer Spur Harz und merkbar bitter. Ein leckeres und leicht scharfes NEIPA, ein Collab Brew von Thompson Island und Camba Bavaria, aus Seeon mit 7,2% und 30 IBU, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Familienbrauerei Jacob Winterweisse.
Rehbraun, hefetrüb und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase lecker malzig-süss mit einem Schlag Banane. Im Mund erfrischend aufschäumend, relativ schlank, malzig mit einer Karamellnote, fein süß, ein Tick Röstaroma, Banane und etwas Gewürz, sehr zurückhaltend gehopft und praktisch nicht bitter. Im Abgang bleibt es malzig und fein süß, etwas Sahne, Karamell, wenig Banane und Gewürz, und ein Hauch Bitterkeit. Ein karamelliges Weissbier aus Bodenwöhr mit 5,3%, schmeckt.
 
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Vierzehnheiligener Bier Nothelfer Silberbock.
Goldgelb, glasklar und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase ein zartsüßer Duft nach Malz und Getreide mit einem fruchtigem Unterton der von etwas Alkohol begleitet wird. Im Mund sanft prickelnd, erstaunlich leicht, malzig mit passabler Süße, eine fruchtige Note mit Limette/Zitrone, ein wenig Hopfen und zart bitter. Im langen Abgang bleiben Malz-und Brotaromen, etwas Honig, die Süße legt leicht zu, der zitronige Unterton bleibt stabil, Hopfen und zunehmende Bitterkeit balancieren die Süße aus, alles begleitet von einer Andeutung von Alkohol. Ein gefährlich süffiger Bock aus Bad Staffelstein mit 6,8%, schmeckt sehr gut.
 
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Trzech Kumpli Browar Lotny Porter Baltycki.
Tiefschwarz, blickdicht und mit gemischtporigem mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase ein Duft nach süssem Espresso, Malz und zarten Röstnoten. Im Mund weich und ölig, schwer und vollmundig, malzig mit feinen Röstaromen, dezent süß, ein Tick Säure, Kakao, Vollmilchschokolade, Espresso. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse ausbalanciert von einem Tick Säure, Kaffee, Schokolade, Röstaromen, zerkaute Kaffeebohne und einer leichten Bitterkeit. Ein schweres Baltik Porter aus Tarnow/Polen mit sehr gut eingebauten 8,0%, schmeckt mir.
 
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Westindien Brauhaus Dubbøl 1864.
Rehbraun, klar und mit einem feinporigem, eher flüchtigem Schaumrand im Glas. In der Nase würzig, Karamell leicht angebrannt, Gebäck, fein nussig. Im Mund nur verhalten aufschäumend, fast schon schlank, leicht würzig, fein malzig mit zarter Süße, fruchtig mit Apfel und Pflaume, leicht angebranntes Karamell, Gebäck, dezent gehopft und fein bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit Karamellnoten und Gebäck, fein würzig und fruchtig mit Pflaumenaromen, wenig Hopfen und einer zurückhaltend Bitterkeit. Ein sehr schönes und süffiges Dunkles aus Flensburg mit leicht wärmenden 6,5%, schmeckt sehr gut!
 
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Buddelship/Freigeist Bierkultur/Bunthaus Blaupause.
Violett-mittelbraun, hefetrüb und mit rosa angehauchten, stabilem Schaum im Glas. In der Nase ein schwerer Duft mit Heidelbeere, Hefe, etwas Banane und ein Hauch Vanille. Im Mund leicht aufschäumend mit einem Tick Fruchtsäure, etwas Malz und dezent süß, fruchtig mit Heidelbeere und etwas Banane im Hintergrund, Hefearomen, fein blumig, ein Tick Vanille. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit fruchtigen Aromen von Heidelbeere und Banane, etwas Gewürz, Hefearomen und einer zurückhaltenden Bitterkeit. Ein Collab Brew Weizenbock, gebraut bei Vormann Brauerei in Hagen-Dahl, mit 7,5%, sehr lecker!
 
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