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Neuer Fernseher Full-HD oder UHD?

Jo, das stimmt. Die defaults sind katastrophal (leider lassen die viele so). Bei Samsung hilft schon ein Modus Film -> Farbtemp Warm2 und alle verschlimmbesserer aus. Dazu kommt noch die kalte, grelle Beleuchtung in den Elektronikmärkten.
 
Er schrieb LCD/OLED was korrekt ist, denn die "QLED" sind natürlich auch LCD Panels. Mit Full-LED Backlight kommt man auch da, je nach Händler, auf 2,5k.
 
Das die Dinger im Laden ein etwas überbetontes Verhältnis zu Helligkeit/Kontrast etc. haben ist mir klar. Ich habe aber im Bekanntenkreis bisher noch keinen LCD oder leider auch OLED gesehen, der so eingestellt war wie ich mir das perfekte Bild vorstelle. Ich habe allerdings im Laden schon ein, zwei TV gesehen die mir von der Größe und von der Bildqualität zusagen. Leider sind beide im Bereich ab 3500Eur beheimatet.
Also wurde es ein gebrauchter Plasma :)
 
Der 65" aus der VT-Serie ist vom Bild der Hammer, allerdings schrumpft auch dieser wie gewohnt mit der Zeit. Einen 75" Plasma von Panasonic gabs leider nie, so dass dies unser letzter Plasma sein dürfte.
Selbst Panasonic hält den Plasma für überholt: OLED ist das neue Plasma: Darum gibt es kaum noch Plasma-Fernseher. Und es gibt ja einen Grund, warum afaik seit 6 Jahren kein neues Modell mehr gebaut wird.

Und abgesehen vom Schwarzwert hat der Plasma eigentlich nur Nachteile: Sehr schwer, hohes Transportrisiko, hoher Stromverbrauch, laute Lüfter, bei Tageslicht kontrastarm, verliert Leuchtkraft, nur HD-Auflösung, etc. Das Plasma hatte früher sicher seine Berechtigung (mein erstes Flatscreen-TV Ende der 90er war ein Plasma) aber die Technik ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Das heißt aber natürlich nicht, dass Dein Gebrauchter 65" ein schlechter Kauf war, aber man muss auch sehen, dass die Technik sich in den letzten Jahre verändert hat. Einen LCD o. ä. nach den Bildern im MediaMarkt zu beurteilen ist wenig sinnvoll, denn die Geräte sind fürchterlich eingestellt.

Selbst mein QLED von Samsung, der QE75Q8C, hat mit 1.500 cd/m² eine deutlich höhere Leuchtdichte als ein Panasonic-Plasma von früher mit um die 800 cd/m². Ich finde die QLED-Lösung von Samsung eine bezahlbare Alternative zu den OLED, die preislich aber mittlerweile ja auch extrem gefallen sind.

Das Problem mit der Größe kann ich allerdings gut nachvollziehen. Als der kam dachte ich, der sei gigantisch. Mittlerweile denke ich, er könnte etwas grösser sein ;-)
 
Und abgesehen vom Schwarzwert hat der Plasma eigentlich nur Nachteile: Sehr schwer, hohes Transportrisiko, hoher Stromverbrauch, laute Lüfter, bei Tageslicht kontrastarm, verliert Leuchtkraft, nur HD-Auflösung, etc.

Kann ich nicht alles unterschreiben.
Ich hatte Jehrelang einen Plasma von LG, da war kein Lüfter zu hören, er hatte Full-HD, bei Tag einwandfreies Bild.
Und, der Stromverbrauch ist bildabhängig, d.h. wenn Du Dir einen Film anschaust, der sehr dünster ist, bzw. schwarz-weiß, verbraucht der weniger als ein LCD-Panel.
Ja, schwer war er, aber ich habe ich ja auch nicht die ganze Zeit rumgetragen :D
 
Ich betreibe seit ein paar Jährchen einen 59" Plasma von Samsung. KEIN LCD, egal mit welcher Technik, kann mir dieses natürliche Bild liefern. Ich bin gelegentlich gezwungen, bei Bekannten auf LCDs zu schauen und mich gruselt es immer wieder, ganz egal, wie teuer die Dinger waren.

Einen Lüfter, der nerven würde? Wo? Mein Plasma macht keinen Mucks. Da läuft kein Lüfter.

Einzig der hohe Stromverbrauch und die doch recht hohe Abwärme des Gerätes sind suboptimal, das geb ich zu. Im Winter nicht schlimm, da unterstützt der die Heizung :) Im Sommer wirds tatsächlich 1-2 Grad wärmer im Raum, wenn die Kiste läuft.

Ich liebäugele auch schon länger mit nem 75", aber wenn der auch nur annähernd ein so gutes Bild wie mein Plasma liefern soll, sind viele tausend Euro fällig. In der Preisklasse bis 2,5 K braucht man da gar nicht erst schauen. Somit bleibe ich mal noch schön bei meinem Plasma.
 
Vermutlich hat keiner deiner Bekannten einen LCD mit Full-LED Backlight. Bei Edge Backlight wundert mich deine Abneigung nicht.
 
Nur ein Beispiel: Ich weiss nicht mehr, welches Gerät es war, welches ich letztes Jahr sehen musste. Ich weiss aber, dass der Bekannte SEHR technikaffin ist und die Kiste um die 8K gekostet hat. War auch irgenwas um die 80 oder 85", curved. Trotzdem hätte ich da nicht den ganzen Abend draufschauen wollen.

Mag aber vielleicht auch an schlechten Einstellungen gelegen haben, gefallen hat mir aber bisher KEIN LCD, den ich jemals gesehen habe. Erträglich waren einige, aber keiner war FÜR MICH besser als mein Plasma.

Ich wäre ja froh, wenns anders wäre, dann hätte ich schon längst 75" an der Wand hängen. Ich bin aber auch nicht bereit, größer 3K für einen Fernseher auszugeben und ich denke, da gibts nach wie vor nichts, was qualitativ an den Plasma rankommt.
 
80/85“ und welchen content geschaut? Normales TV? Dann hilft der beste TV nicht ;) Außer man ist 7m entfernt. Ich komme vom Pio Kuro, was damals im Plasma Bereich das Maß aller Dinge war, bis Panasonic die Technik von Pio aufgekauft hat. Und ein OLED steckt deinen Plasma locker weg. Und nicht Äpfel mit Birnen verfleichen: 59“ vs 85“ ist ein signifikanter Unterschied (ca das Doppelte an Fläche) und bei den niedrigen Bitraten von normal TV oder Streaming Content wie zB Netflix oder Prime sieht man da halt sofort jedes Color Banding, Black Crushing oder Kompressionsartefakte.
Und wenn du schreibst, dass du die Einstellungen nicht kennst: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es daran liegt. Denn die Defaults sind wirklich oft katastrophal
 
Zugegeben, ich blicke nicht mehr durch! Verstehe aber nicht warum es nicht längst Standard geworden ist einen Fernseher mit look up tables und Hardwarekalibrierung zu versehen.
 
Gibt's denn "heute" schon TVs, die wie ein Monitor nur das Bild erzeugen? Dieser andere Quatsch ist bei mir in den ganzen anderen Geräten verbaut die ich mit meiner Logitech Harmony steuere. Ich finde es einfach lästig, Geld für Technik zu bezahlen, die ich niemals nutzen werde.

Mein Problem war auch vor 4 Jahren die Anschaffung eines größeren Geräts mit der Feststellung, dass es keine Plasmas mehr neu zu kaufen gibt und (zu den Zeitpunkt) bereits die gebrauchten über den Neupreis verkauft wurden...
 
Ja, gibt es. Präsentationsmonitore. Die kosten aber mehr als ein Fernseher, sind aber wirklich nur ein Display, also ohne Tuner, ohne Smart TV usw usw. Ich hab an sowas auch mal gedacht, weil ich auch gar nix brauche, ausser ein gutes Display. Aber bei den Preisen, die da aufgerufen werden, kommt man mit einem Fernseher einfach günstiger weg.
 
Ich hatte bereits vor 2 Jahren meine Erfahrungen mit UHD, Dolby-Atmos, Dolby-Vision und all den andere Dingen des neuen Heimkinos sehr ausführlich geschildert . Damals war das Fazit, dass das Ganze extrem unausgereift war, jeder Hersteller / Anbieter sein eigenes Süppchen kocht und die schöne neue Fernsehwelt nur in der Theorie existiert.

Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen und das Angebot ist gewachsen. Die Ultra Blu Ray war ein Flop, so dass letztendlich Streaming den Markt übernommen hat. Die meisten neuen Filme auf Amazon, Netflix und Sky sind mittlerweile im 4K-Format so, dass sich die Frage nach UHD nicht mehr stellt. Komplizierter wird es schon beim Thema dynamisches HDR, denn HDR+ hat sich bis heute nicht durchgesetzt, allerdings sind Filme mit Dolby Vision ebenfalls rar gesät. Die Möglichkeiten der optimalen Bildqualität bleiben also bis auf weiteres ungenutzt.

Dafür hat sich beim Ton einiges getan. Viele Filme kommen (zumindest im O-Ton) mit Dolby Atmos. Was ich zunächst wie ein Fortschritt für den Sound anhört, ist de facto leider keiner, denn die Abmischungen sind eine Katastrophe. Meine aktuelle Referenz ist „Shaft 2019“, was in Deutsch eher langweilig klingt, im Original-Ton aber dank Atmos einen wirklich räumlichen Sound hat. Macht man jedoch den GrobiTV-Test stellt man schnell fest, dass der Track eher auf Surround gemixt ist und die Deckenlautsprecher kaum ein Signal haben.

Das war für mich der Moment, wo ich mich entschieden habe, meinen Verstärker auf Auro 3D mit dem entsprechenden Upscaler (Auromatic) upzugraden.
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Ich hatte schon mehrfach gehört, dass eine Upscaling mit Auro3D die originale Atmos Tonspur übertrifft. Angesicht der verzweifelten Versuche von „Loudness“ in den 80ern, „Virtual Surround“ Ende der 90er und anderer Irrungen der Technik war ich skeptisch.

Nachdem nun alles eingemessen ist:

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muss ich sagen, dass die Technik im Jahre 2019 gesiegt hat. Eine künstlich hochgerechnete Tonspur mit Auromatic liegt nicht nur über dem originalen Ton sondern auch über der Dolby Atmos-Spur in der jeweiligen Sprache.


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Die 150 € für das Upgrade des Receivers auf Auro 3D waren eine meine besten Geldanlagen der letzten Zeit. Jetzt verstehe ich jedenfalls, warum Dolby den Herstellern durch Lizenzrestriktionen verboten hat, zukünftig eine Umrechnung auf Auro-3D zu ermöglichen. Das Bessere ist bekanntlich der Feind der Guten. Ich bin daher froh einen „alten“ AV-Receiver zu haben, mit dem ich das Optimum aus dem Klang rausholen kann.

Beim Sound ist Auro3D mit der Auromatic imho derzeit das Optimum.
 
Servus,
Danke für den interessanten Beitrag, auch wenn ich gerade feststellen musste, dass du gar nicht froh sein musst einen alten AV-Receiver zu haben. Dolby hat wohl auf die Einschränkungen verzichtet, worüber AreaDVD hier relativ aktuell berichtet.

Ändert für mich nix an der Tatsache, dass ich den Wohnraum nicht mit weiteren Lautsprechern aufrüsten werde. Das geht ja zwangsläufig mit viel Verkabelung einher. Ganz abgesehen davon, dass ich das eh kaum nutze. Bei unseren vielen Freizeitaktivitäten kann ich an einer Hand abzählen, wie oft die TV-Sound-Anlage über den Sommer angeschaltet war...
 
Bei unseren vielen Freizeitaktivitäten kann ich an einer Hand abzählen, wie oft die TV-Sound-Anlage über den Sommer angeschaltet war...
Das ist bei uns nicht anders, aber jetzt kommt der Winter, der passende Zeitpunkt, um sich damit zu beschäftigen. Die Verkabelung hält sich in Grenzen, da ich integrierte Atmos-Lautsprecher nutze.

Danke für den Hinweis zu Dolby, ich wusste bisher nicht, dass sie ihre Meinung geändert haben. In dem Bericht sind die Vorteile von Auro 3D Upscaling auch ganz gut erläutert. Allerdings hat Denon bei den neuen Geräten wohl einen Teil dieser Möglichkeiten bereits im vorauseilenden Gehorsam aus der Firmware geworfen
allerdings lässt sich nur der Dolby Surround Upmixer noch auf Dolby Material wie Dolby Digital (plus), Dolby True HD anwenden. DTS Neural:X (und – falls vorhanden - Auro) können nur noch auf Dolby Material angewendet werden, wenn der Bitstream zuvor in PCM decodiert wird von dem Zuspieler beispielsweise.
 
Servus,

ja, im Winter wird es etwas mehr werden. Wobei das in den letzten Jahren bei uns immer weniger wurde. Nach dem Besuch der letzten HighEnd in München, hätte ich mir spontan am liebsten die Pyramiden von Nubert zu Hause reingestellt, aber das ist ein Lautsprecher der in ein Dolbykonzept am aller wenigsten reinpasst. Falls es dich mal in Richtung Aalen oder Schwäbisch Gmünd verschlägt, nutze das mal für eine Stunde probehören. Ich war hin und weg von der räumlichen Darstellung die diesen beiden Lautsprecher in den Raum zaubern. Ganz ohne Dolby und Co.

Neben dem nicht unerheblichen finanziellen Aspekt sollte aber auch nicht unberücksichtigt bleiben, dass der Wirkungsgrad aufgrund der extrem aufwenigen Weichen ziemlich niedrig ist, was wiederum einen sehr potenten Verstärker z.B. eines NuPower A fast obligatorisch macht. Auf der anderen Seite ist ja Nubert immer noch dafür bekannt, eigentlich ein unschlagbares P/L zu haben, gemessen an den Preisen was andere Hersteller aufrufen. Dort kostet ein einzelner Lautsprecher oftmals schon 5-stellige Preise.

Nach vielen hin- und herüberlegen und eigentlich zu wenig Zeit steht deswegen immer noch das Nuline Set aus 2011 im Wohnzimmer, wobei Front und Sub via miniDSP akkustisch entzerrt wurden. Letzeres war ein viel größerer Schritt, als jede Neuanschaffung an Lautsprecher hätte bringen können. Das beschert mir immer noch viel Freude, so dass der Wunsch nach Veränderung - nüchtern betrachtet ohne der Messe im Hinterkopf - eigentlich gar nicht so groß ist. Abgesehen davon, dass es natürlich immer viel besser geht...
 
Nach dem Besuch der letzten HighEnd in München,
Auf der HighEnd war ich auch letztlich, wobei ich über die Entwicklung der Branche in Teilen schon sehr überrascht war. Man hat sich vollkommen aus dem Mainstream-Geschäft abgekoppelt und setzt auf Retro mit einem gehörigen Schuss Esoterik. Ginge es nur um das Thema Stereo und das Budget wäre zweitrangig. ständen bei mir vermutlich schon seit 20 Jahren die Nautilus-Schnecken.

via miniDSP akkustisch entzerrt wurden. Letzeres war ein viel größerer Schritt, als jede Neuanschaffung an Lautsprecher hätte bringen können.
Das ist in der Tat ein wichtiger Punkt. Der Klang der Anlage war nach der neuen Audyssey-Einmessung kaum wieder zuerkennen, die Raumkorrektur macht enorm viel aus. Mir gefällt auch sehr gut, dass man mit der App auf dem iPad die Kurven noch manuell anpassen kann, das ist eine Technik, die vor Jahren noch im fünfstelligen Bereich lag und heute mit ein paar Klicks zu haben ist. Allein deshalb bleibe ich Denon/Marantz treu.
 
Mal abgesehen vom ganzen Lautsprecheranzahl erhöhen Trend würde ich eh irgendwan mal aufhören das zu tun gerade wen mann ein Wohnzimmer kino hat, man kann das machen mit Höhen lautsprecher etc. aber mein geschmack ist es nicht zumal die Göga auch damit einverstanden sein muss.
 
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