Hallo Hermann,
solange es noch keine Vorschrift ist, sollte man die Patrone verwenden,
die einem lieb ist.
Das mit dem angeblichen Versuchstier "Wild" erscheint mir nicht schlüssig. Es gab noch nie eine andere Möglichkeit, neuentwickelte Munition auf Tauglichkeit zu testen als den Praxisversuch - hoffen wir, daß es so bleibt. Mir fallen dabei nämlich einige Geschoßkonstruktionen aus dem verbleiten Bereich ein, die in ihrer jetzigen Angebotsform nicht existieren dürften (ich denke gerade an eine .300WinMag mir dem weichen KS-Geschoß).
Ich begleite häufiger einen überaus erfahrenen Schweißhundführer und aufgrund der dadurch gemachten Erfahrung sage ich, daß sehr viele Jäger erst einmal das Treffen mit ihrer Büchse richtig erlernen sollen, bevor sie überhaupt auf Wild jagen. Treffen ist das beste Kaliber

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Am Sonntag habe ich von dem ÜLK 21kg Geräucherte Bratwurst, Sächsische Art gemacht. Die Reift gerade in der Kühlung vor sich hin.
Gestern dachte ich mir eine Leberwurst aus und nannte sie
Geräucherte Leberwurst vom Wildschwein nach Michels Art (na ja, die im Glas nicht)
Material:
2 Nieren
1 Herz
1 Zunge
1,3kg Leber
3,0kg Kochfleisch
Fleischknochen ->
würde ich nicht nochmal verwenden, aus versehen ist mir ein Stück Knochen in den Wolf gekommen und der hat es natürlich durchgezogen (ist keiner von Beeketal
), nun sind in der Wurst Knochensplitter...
2,5kg Wamme vom Hausschwein
Zutaten je kg:
30g Zwiebeln
20,0g Kochsalz
4,0g Majoran
2,5g Bienenhonig
2,0g Pfeffer
0,5g Piment
0,3g Kardamon
0,1g Thymian
Herstellung:
1. Nieren, Herz, Kochfleisch, Knochen und Wamme bei 80°C ohne Gewürze ca. 1,5Stunden brühen, anschließend die Zunge häuten. Das Restfleisch von den Knochen lösen. Alles außer der Fleischbrühe auf 10 – 12°C abkühlen lassen.
2. Zwiebel in Ringe schneiden und goldbraun anbraten.
3. Gewürze und Zwiebelringe zugeben und untermischen, Kochfleisch und einen Teil der Wamme durch die 8mm Scheibe lassen, Nieren, Herz, Wamme und 50% der Leber durch die 2mm Scheibe wolfen.
4. Die übrige Leber in max. 1cm Würfel schneiden.
5. Wurstgut in eine Wanne geben und alles gründlich vermengen, ggf. heiße Fleischbrühe zugeben. Sofort mit dem Handfülltrichter in die vorbereiteten Därme oder Gläser füllen.
Garen und Räuchern:
90Min bei 80°C, Gläser mindestens 2/3 mit Wasser bedeckt 2h im Einkochautomat bei voller Leistung einkochen.
Nach dem Garen werden die Würste gleich in kaltem Wasser abgekühlt, dadurch wird die Entwicklung von Bakterien gehemmt. Nach völliger Auskühlung werden die Würste kalt geräuchert.
Anmerkung:
Wir mögen gern einige grobe Brocken darin und Leberwurst sieht bei uns grau und nicht zartrosa (NPS) aus. Geschmacklich top, der Honig rundet es ab ohne selbst in Erscheinung zu treten und Mayoran gehört für mich als gebürtigen Sachsen einfach reichlich rein. Man schmeckt, daß sie nicht aus dem Supermarkt kommt und zwar in einer angenehmen Art und Weise.