Moin Oliver,
eine tolle Geschichte

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Ich habe mich extra etwas beeilt.Das ist aber nett, jetzt kann ich noch einen Teller Deines tollen Gerichtes kosten bevor ich auf die Alm fahre
Ich habe micht extra etwas beeilt.![]()

Ich kann deine Euphorie quasi spüren!Gut war's.
dafür.
Ich wollte sowieso noch ein paar Worte darüber verlieren. Um zuerst Deine Frage zu beantworten: Ja und nein. Es wird schwer werden, eine bessere Jägersoße zu kochen. Natürlich wird ein Profi mit jahrelanger Erfahrung nach diesem Rezept eine noch bessere Soße machen können. Aber es ist und bleibt letztlich eine braune Soße mit Pilzen, die jetzt nicht überirdisch viel besser schmeckt, als das was man im gutbürgerlichen Restaurant bekommt, wenn es denn keine Packerlsoßen verwendet. Insofern ist das natürlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.So rückwirkend betrachtet Oliver, "lohnt" sich der Aufwand? So geschmacklich?
Wahr gesprochen. Danke!Der wahre Mehrwert dieser Aktion liegt natürlich in den Fonds und Grundsoßen, die ja auch noch raffinierter verwendet werden können. Man muss das auch historisch sehen. Die Leistung Escoffiers ist ja, dass es ein Baukastenprinzip aus Grundbausteinen gibt, die dann relativ leicht zu unzähligen Gerichten kombiniert werden können. Und die große Hotelküche des frühen 20. Jahrhunderts bereitete die Fonds ja auch aus Stücken zu, die eigentlich Abfall waren. Es werden Schweine- und Rinderhälften gekauft, die guten Stücke als Braten verwendet, und dann wurden die "minderwertigen" Stücke eben zu Suppe und Fonds verarbeitet. Wenn man das heute alles einzeln kaufen muss, bleibt dieser Vorteil natürlich auf der Strecke. Das kostet ja schon richtig Geld.
Bitte, machst Du einen Bericht mit Foddos?Wie es ist aufwendig und für mehrere Personen zu kochen erfahre ich bald.
Es gibt bei uns die Aktion "Küche statt Büro" und ich verbringe freiwillig einen Tag in unserem
Betriebsrestaurant. U.a. darf ich mein Lieblingsgericht/e einbringen und es wird namentlich im Speiseplan erwähnt. Anpfiff 6 Uhr inkl kostenlosen Kochkurs und wir reden hier von ca 400 Gästen.
Ich wollte sowieso noch ein paar Worte darüber verlieren. Um zuerst Deine Frage zu beantworten: Ja und nein. Es wird schwer werden, eine bessere Jägersoße zu kochen. Natürlich wird ein Profi mit jahrelanger Erfahrung nach diesem Rezept eine noch bessere Soße machen können. Aber es ist und bleibt letztlich eine braune Soße mit Pilzen, die jetzt nicht überirdisch viel besser schmeckt, als das was man im gutbürgerlichen Restaurant bekommt, wenn es denn keine Packerlsoßen verwendet. Insofern ist das natürlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Der wahre Mehrwert dieser Aktion liegt natürlich in den Fonds und Grundsoßen, die ja auch noch raffinierter verwendet werden können. Man muss das auch historisch sehen. Die Leistung Escoffiers ist ja, dass es ein Baukastenprinzip aus Grundbausteinen gibt, die dann relativ leicht zu unzähligen Gerichten kombiniert werden können. Und die große Hotelküche des frühen 20. Jahrhunderts bereitete die Fonds ja auch aus Stücken zu, die eigentlich Abfall waren. Es werden Schweine- und Rinderhälften gekauft, die guten Stücke als Braten verwendet, und dann wurden die "minderwertigen" Stücke eben zu Suppe und Fonds verarbeitet. Wenn man das heute alles einzeln kaufen muss, bleibt dieser Vorteil natürlich auf der Strecke. Das kostet ja schon richtig Geld.
Außerdem ist das mit dem gesteigerten Umweltbewußtsein heute ja eigentlich auch eine ziemliche Verschwendung von Resourcen und auch Energie, nur für den Zweck, eine noch bessere Soße hinzubekommen.