Liebe Kollegen (generisch maskulin, respektvoll auch an andere Geschlechter gerichtet, der deutschen Sprache jedoch ähnlich respektvoll huldigend),
ich koche nun, seit ich vor rund 50 Jahren etwa 6-8 Jahre alt war. Das Grillen BBQen, Smoken, Räuchern…Hastenichgesehen hat vor knapp 10 Jahren meinen Kochhorizont erweitert.
Diese neue Herangehensweise bescherte herrlichste Ergebnisse jenseits dessen, was man mit herkömmlichen Mitteln je erreichen könnte.
Auch pflege ich mit meiner Frau eine gut 500 Titel umfassende Kochbuchsammlung. Die Bücher bzgl. BBQ etc. schwollen natürlich zunächst exponentiell an. ABER: Die Qualität der Rezepte in diesen Büchern ist - nunja - „ambivalent“.
Warum dieser Thread?
Ich suche Menschen oder Meinungen, die das BBQen etc. nicht als Selbstzweck, sondern als Art der Zubereitung sehen.
In vielen dieser Bücher gibt es z.B. Anleitungen zum perfekten Rub. Jou - nimmste Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, (ganz verwegen) Zimt, Kreuzkümmel…..
Variiert man dann die Mengen zugunsten einer Zutat, wird‘s „Don Alfredos Zauber-Rub“ oder „El Incas Wunderrub“.
Mal im Ernst: ist es nicht vorgesehen, Zwiebeln und Knoblauch zu schälen, zu hacken oder pürieren? Oder ist die Szene zu faul, oder nicht fähig, oder gibt es einen Grund, den ich noch nicht verstehe, warum man derart auf Fertigprodukte setzt?
Zwei neue Duch-Oven-Bücher gekauft: man nehme eine Dose Zwiebelsuppe, eine Dose Knoblauchsuppe….
Fehlt nur noch: man nehme einen Beutel Bolognese-Fix…
Eigentlich lese ich Kochbücher abends im Bett, aber eine Vielzahl dieser neuen „Feuerkochbücher“ vermiesen mir das, da ich dann auch gleich „FreundinSpezial: die 10 besten Grillsalate“ lesen könnte.
Gleichzeitig wird aber propagiert, Biofleisch, zu nehmen. Hier wg. des besseren Geschmacks.
Leute, wo fehlt mir hier die Verschaltung? Gerne Kochen, aber bitte ohne Niveau, Qualitätsanspruch, ökologischem Hintergedanken, etc.?
Ich freue mich über Meinungen, Erwiderungen, Entgegnunungen, Herangehensweisen, Widerlegungen, etc.
Wolfgang
ich koche nun, seit ich vor rund 50 Jahren etwa 6-8 Jahre alt war. Das Grillen BBQen, Smoken, Räuchern…Hastenichgesehen hat vor knapp 10 Jahren meinen Kochhorizont erweitert.
Diese neue Herangehensweise bescherte herrlichste Ergebnisse jenseits dessen, was man mit herkömmlichen Mitteln je erreichen könnte.
Auch pflege ich mit meiner Frau eine gut 500 Titel umfassende Kochbuchsammlung. Die Bücher bzgl. BBQ etc. schwollen natürlich zunächst exponentiell an. ABER: Die Qualität der Rezepte in diesen Büchern ist - nunja - „ambivalent“.
Warum dieser Thread?
Ich suche Menschen oder Meinungen, die das BBQen etc. nicht als Selbstzweck, sondern als Art der Zubereitung sehen.
In vielen dieser Bücher gibt es z.B. Anleitungen zum perfekten Rub. Jou - nimmste Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, (ganz verwegen) Zimt, Kreuzkümmel…..
Variiert man dann die Mengen zugunsten einer Zutat, wird‘s „Don Alfredos Zauber-Rub“ oder „El Incas Wunderrub“.
Mal im Ernst: ist es nicht vorgesehen, Zwiebeln und Knoblauch zu schälen, zu hacken oder pürieren? Oder ist die Szene zu faul, oder nicht fähig, oder gibt es einen Grund, den ich noch nicht verstehe, warum man derart auf Fertigprodukte setzt?
Zwei neue Duch-Oven-Bücher gekauft: man nehme eine Dose Zwiebelsuppe, eine Dose Knoblauchsuppe….
Fehlt nur noch: man nehme einen Beutel Bolognese-Fix…
Eigentlich lese ich Kochbücher abends im Bett, aber eine Vielzahl dieser neuen „Feuerkochbücher“ vermiesen mir das, da ich dann auch gleich „FreundinSpezial: die 10 besten Grillsalate“ lesen könnte.
Gleichzeitig wird aber propagiert, Biofleisch, zu nehmen. Hier wg. des besseren Geschmacks.
Leute, wo fehlt mir hier die Verschaltung? Gerne Kochen, aber bitte ohne Niveau, Qualitätsanspruch, ökologischem Hintergedanken, etc.?
Ich freue mich über Meinungen, Erwiderungen, Entgegnunungen, Herangehensweisen, Widerlegungen, etc.
Wolfgang


