Mit dem Alu wir die Wärme gleichmäßiger verteilt.
...das ist ein Argument - stimmt.
Wenn man den physikalischen Aufheizprozess von einem Wassertopf auf der Herdplatte genau (im Detail) im kleinen Masstab betrachtet, kann man anhand der tanzenden Gasbläschen kleine Konvektionsströme beobachten. Welche, die von der heissen Bodenkontaktfläche nach oben wandern ... und andere die wieder nach unten absinken...offenbar gibt es Mini-Stömungen zum Hitzeaustausch...
...nur mal so am Rande erwähnt:
Diese Temperaturaustauschkonvektion ist der Grund, warum heisses Wasser klarer zu Eis gefriert als kaltes (bei sehr kalter Umgebungstemperatur im Froster) ...die Konverktionsströme hält diese unterschiedlich temperierten Wasserbereiche in Bewegung -bis kurz vor dem festwerden. Trüb-milchiges Wassereis ist ein Ergebnis von Lufteinschlüssen (hab ich mal gelesen), die einerseits durch Gasbläschen, andererseits durch ausdehnungbedingte Risse entstanden sind . Wasser hat bei +4°C die grösste Dichte- und die von Eis ist geringer als die von Wasser - deswegen schwimmt Wassereis immer auf.
Ob diese physikalische Eigenschaft für die optimale SousVide Technik nutzbar ist (und überhaupt eine Rolle spielt) kann ich nicht sagen.
Übrigens:
das mit der Heisswasser Bevorratung ist ein alter Hausfrauentrick

...wenn man mal zuviel in den Wasserkocher eingefüllt hat - und plötzlich mehr Heisswasser hat als benötigt....einfach das restliche Heisswasser einfrieren, das kann man immer und überall im Haushalt gebrauchen.

Darum friert sich die moderne Hausfrau einen Vorrat davon ein - damit sie im Bedarfsfall jederzeit darauf zurückgreifen kann...einfach Portionsweise aus dem Gefrierfach nehmen - aufkochen - und schon fertig
