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Sparbrand fragen…

Tach, ich habe auch seit 5 Jahren den Jäger Sparbrand. Da ich keine Ahnung von Metallverarbeitung habe,
ist das die erste Wahl gewesen. Läuft, wenn er denn glimmt,12 -14 Stunden. Ob ich 15, oder 30 Euronen für so ein Teil
ausgebe, macht den Bock auch nicht fett. Hier kommen noch ganz andere Sachen ins Spiel! Nach jedem Gebrauch mit, ich habe eine Zahnbürste, reinigen, und ein mal im Jahr in die Spülmaschine, und gut is. Ach ja, die Zahnbürste ist nur für den Sparbrand.
Gruß Wursthansel
 
Hy. Ich habe mich vor einigen Jahren auch für das Original entschieden. Läuft noch immer perfekt. Ab und an ausbürsten und die Spülmaschine hilft gelegentlich auch.😉 Ich denke aber das die preiswerteren Teile auch ihren Dienst tun werden.
 
Ich spare jetzt halt an ein paar Räuchergängen!
Sparen ist sparen und Zeit ist das kostbarste Gut das wir haben!;)
Widerspruch!
Gutes braucht Zeit!
Das Schnelle überlassen wird der Industrie…😉
 
Ich würde eher meinen, dass gerade die Zeit ein gutes Produkt hervorbringt. Ich räuchere halt solange, bis mir die Farbe gefällt.

Was die Sparbrände angeht: Der Jäger ist halt das "Original", bzw. hat Bernd Jäger dafür einen Gebrauchsmusterschutz. Inwieweit das durch die zahlreichen Nachbauten unterlaufen wird - keine Ahnung. In seinem Buch beschreibt er, dass die Gitterstruktur einen Einfluss auf den Abbrand hat. Ich hab's jetzt nicht mehr genau im Kopf, aber es hatte was mit der Abbrandtemperatur zu tun.

Wenn man sich die Nachbauten anschaut - dann haben die das Produkt ziemlich gut kopiert. Bleibt also einem selber überlassen ob man die Chinesen oder die Landsleute unterstützt.

Ich selber habe seit ein paar Jahren einen Jäger Sparbrand (ich meine einen Nr.3) den ich guten Gewissens weiter empfehlen kann. Ab und an ist es notwendig, diesen mit der Drahtbürste zu säubern. Sonst ist mir der Sparbrand bislang immer zuverlässig druchgelaufen.
Unterschreibe ich sofort..😀
bis auf die Drahtbürste…da nehme ich eine ausrangierte Zahnbürste 😉
 
Ich habe so einen im Betrieb. Bestimmt 6-7Jahre alt
sparbrand-jpg.2744244
 
Manchmal nehme ich dieses Teil😀

1643731478923.jpeg
 
Widerspruch!
Gutes braucht Zeit!
Das Schnelle überlassen wird der Industrie…
Nicht alles was schnell geht ist automatisch schlecht und böse. Ich hab auch mit einem selbstgebastelten Sparbrand angefangen. Irgendwann hab ich eine XXL-Version davon gebastelt, in etwa wie @Feierdeufe . Dann hab ich einen Haufen Sägemehl gemacht und angezündet. Vorteile von letzterem Verfahren (wie es im übrigen jeder handwerkliche Metzger, und auch unsere "Profis" hier @intothefire und @Schönwetter-Angler praktizieren):
- Gleichmäßigere Räucherfarbe
- Für sämtliche Wurstsorten reicht ein Durchgang von 6h völlig aus. Somit kann man auch weiche Mettwurstsorten mit einer ansprechenden Räucherfarbe herstellen
- Man kann auch gröbere Sägespäne nehmen (selbst gesägt = kostenlos) ohne dass die Glut ständig erlischt
- Durch das größere Glutnest entsteht mehr Wärme (=> keine elektronischen Basteleien zum heizen der Räucherkammer nötig, übrigens auch etwas was uns die Industrie vormacht..)
- Durch die höhere Glimtemperatur brennt sich die Räuchermehlaufnahme (hab ein Drahtgitter genommen) selbst frei => keine Spümaschine und auch keine Zahnbürste nötig
- Für mein Empfinden ein deutlich angenehmerer Rauchgeschmack

Nachteile sind für mich nicht erkennbar; abgesehen vom etwas höheren Räuchermehlbedarf, was aber durch die Zeitersparnis wieder wett gemacht wird.

Zum Punkt "Raucharoma" eine sehr interessante Diskussion von unserem Kollegen @intothefire : https://www.grillsportverein.de/forum/threads/das-perfekte-rauchergebnis.348412/#post-4992302

Ich persönlich bin gerade dabei, mich vom Sägemehl beim Kalträuchern ganz zu verabschieden, back to the roots.. ;)

Heißt jetzt aber nicht dass ich den Sparbrand verteufle, jeder soll nach seinen Verfahren arbeiten. Aber experimentiert ruhig mal, über den Tellerrand schauen ist nie verkehrt.

Gruß,

Alex
 
Widerspruch!
Gutes braucht Zeit!
Das Schnelle überlassen wird der Industrie…
Dabei räuchert die Industrie so gut wie gar nicht. Die vernebeln nämlich zum größten Teil Flüssigrauch in ihren Anlagen.
Wie der ein oder andere größere Fleischer auch.
Manche betreiben auch Anlagen mit so genannten Rauchreibhölzern - quasi 1 m lange Kanthölzer die in der Anlage zerspahnt und verräuchert werden.

..... und was die Zeit angeht - leckere, weichere Rohwurstsorten, wie Pfefferbeißer, Rohesser, Mettenden, etc. werden durch tagelange Räucherei nicht unbedingt gut, sondern eher beißend rauchdominat, zäh und viel zu fest.
 
Nicht alles was schnell geht ist automatisch schlecht und böse. Ich hab auch mit einem selbstgebastelten Sparbrand angefangen. Irgendwann hab ich eine XXL-Version davon gebastelt, in etwa wie @Feierdeufe . Dann hab ich einen Haufen Sägemehl gemacht und angezündet. Vorteile von letzterem Verfahren (wie es im übrigen jeder handwerkliche Metzger, und auch unsere "Profis" hier @intothefire und @Schönwetter-Angler praktizieren):
- Gleichmäßigere Räucherfarbe
- Für sämtliche Wurstsorten reicht ein Durchgang von 6h völlig aus. Somit kann man auch weiche Mettwurstsorten mit einer ansprechenden Räucherfarbe herstellen
- Man kann auch gröbere Sägespäne nehmen (selbst gesägt = kostenlos) ohne dass die Glut ständig erlischt
- Durch das größere Glutnest entsteht mehr Wärme (=> keine elektronischen Basteleien zum heizen der Räucherkammer nötig, übrigens auch etwas was uns die Industrie vormacht..)
- Durch die höhere Glimtemperatur brennt sich die Räuchermehlaufnahme (hab ein Drahtgitter genommen) selbst frei => keine Spümaschine und auch keine Zahnbürste nötig
- Für mein Empfinden ein deutlich angenehmerer Rauchgeschmack

Nachteile sind für mich nicht erkennbar; abgesehen vom etwas höheren Räuchermehlbedarf, was aber durch die Zeitersparnis wieder wett gemacht wird.

Zum Punkt "Raucharoma" eine sehr interessante Diskussion von unserem Kollegen @intothefire : https://www.grillsportverein.de/forum/threads/das-perfekte-rauchergebnis.348412/#post-4992302

Ich persönlich bin gerade dabei, mich vom Sägemehl beim Kalträuchern ganz zu verabschieden, back to the roots.. ;)

Heißt jetzt aber nicht dass ich den Sparbrand verteufle, jeder soll nach seinen Verfahren arbeiten. Aber experimentiert ruhig mal, über den Tellerrand schauen ist nie verkehrt.

Gruß,

Alex
Übrigens…Schlecht und Böse…das hast Du geschrieben 😉
Man stellt mal wieder fest..“Viele Wege führen nach Rom“
Aber davon lebt ja der GSV..😀
 
Zum Punkt "Raucharoma" eine sehr interessante Diskussion von unserem Kollegen @intothefire : https://www.grillsportverein.de/forum/threads/das-perfekte-rauchergebnis.348412/#post-4992302

Ich persönlich bin gerade dabei, mich vom Sägemehl beim Kalträuchern ganz zu verabschieden, back to the roots.. ;)

Heißt jetzt aber nicht dass ich den Sparbrand verteufle, jeder soll nach seinen Verfahren arbeiten. Aber experimentiert ruhig mal, über den Tellerrand schauen ist nie verkehrt.

Servus,

danke für die Ausführungen und den Link, das ist ja alles sehr interessant. Ich weiß ja auch, dass das geräucherte aus einer richtigen Selch auch ganz anders schmeckt. Mein Bekannter hatte mir ja auch mal erzählt, dass er lieber in der gemauerten Selch arbeitet statt im Borniak.

Aber genau das denke ich, macht auch einen großen Unterschied. Hat man einen verhältnismäßig kleinen Räucherschrank oder eine große Selch? Im großen Schrank ist dann die höhere Glimmtemperatur wohl eher ein Vor- als Nachteil. In einem Borniak z.b., der auch noch gut isoliert ist, wird es dir viel zu schnell zu warm.

Zu guter letzt könnte man an der Stelle jetzt eine Gesundheitsdiskussion noch einschieben, was möglicherweise von den Schadstoffen zugunsten des Sparbrandes ausgeht. Aber ich würde im Zweifel auch lieber das ursprüngliche Produkt nach traditioneller Herstellung vorziehen. Ich mein, da gibt es tausend andere Dinge von denen wir vorher die Finger lassen sollten. Also vergiss den Absatz und wehe dem, der hier jetzt anfängt…:bdsm:
 
Ich habe seit 3 Jahren den von Räuchergarten.
Funktioniert bei mir tadellos und "brennt" ca. 12 Stunden (+ - 1 Stunde) :-)
Ich denke, dass es auch der von Räuchergarten wird. Für das gesparte Geld gegenüber dem Original, kaufe ich mir dann einen Sack „Goldspan“ oder „Räuchern Gold“ Räuchermehl und Test das ganze erstmal an. Wenn mir das ganze Spaß macht und ich mehr möchte, dann kommt was anderes daher. Vielleicht ja sogar nen Bredley Smoker mit Kaltrauchvorsatz oder am besten einer der mit normalen Pellets funktioniert. Dann könnte ich die von meinem Pelletgrill nehmen und habe immer verschiedene Sorten griffbereit. Aber erstmal klein anfangen…
 
Bei so einem Sparbrand ist die Rauchentwicklung ja eher gering und er glimmt nur vor sich hin. Kann ich mit einem Sparbrand auch Nachts in der Garage räuchern oder muss das zwingend draußen passieren? Es wären natürlich keine Personen der Garage und morgens wird dann einmal ordentlich gelüftet. Bei den jetzigen feuchten/regnerischen Wetterverhältnissen hätte ich Probleme draußen zu räuchern, da ich keine Überdachung habe.

Seht ihr da Probleme oder habt ihr das schon ohne Probleme selber gemacht?
 
Ich würde nicht in der Garage Räuchern, außer der Kasten ist Dicht und es gibt eine Zu/Abluft nach draußen.
 
Mh, dann wird’s schwierig. Ich würde zu Beginn den Sparbrand in meinen Moesta BBQ Sheriff Pelletgrill stellen.
 
Bei so einem Sparbrand ist die Rauchentwicklung ja eher gering und er glimmt nur vor sich hin. Kann ich mit einem Sparbrand auch Nachts in der Garage räuchern oder muss das zwingend draußen passieren? Es wären natürlich keine Personen der Garage und morgens wird dann einmal ordentlich gelüftet. Bei den jetzigen feuchten/regnerischen Wetterverhältnissen hätte ich Probleme draußen zu räuchern, da ich keine Überdachung habe.

Seht ihr da Probleme oder habt ihr das schon ohne Probleme selber gemacht?
Keine gute Idee!
Das funktioniert so nicht.
 
Das es funktioniert glaube ich schon. Genug Sauerstoff bekommt der Sparbrand ja. Sind genug „Lüftungsschlitze“ am Deckelrand. Da der Ddckel nicht dicht schließt. Ein Abluftrohr ist am Sheriff auch vorhanden. Würde halt nur die Garage ein bisschen vollqualmen.
Eine Alternative wäre noch den Sheriff mit dem Abluftrohr direkt an die Garagentür zu stellen und diese dann 1/3 geöffnet lassen.

Ansonsten muss ich mir was anderes Überlegen oder das ganze wieder begraben. Denn, wenn es das Wetter wieder hergibt das ganze draußen zu machen, dann wird’s draußen zu warm sein.

Könnt Ihr einen Ofen empfehlen der dicht ist und bei dem ich das Abluftrohr durch die Garagentür nach draußen führen kann?
 
Das es funktioniert glaube ich schon. Genug Sauerstoff bekommt der Sparbrand ja. Sind genug „Lüftungsschlitze“ am Deckelrand. Da der Ddckel nicht dicht schließt. Ein Abluftrohr ist am Sheriff auch vorhanden. Würde halt nur die Garage ein bisschen vollqualmen.
Eine Alternative wäre noch den Sheriff mit dem Abluftrohr direkt an die Garagentür zu stellen und diese dann 1/3 geöffnet lassen.

Ansonsten muss ich mir was anderes Überlegen oder das ganze wieder begraben. Denn, wenn es das Wetter wieder hergibt das ganze draußen zu machen, dann wird’s draußen zu warm sein.

Könnt Ihr einen Ofen empfehlen der dicht ist und bei dem ich das Abluftrohr durch die Garagentür nach draußen führen kann?
Hallo,
warum räucherst du denn nicht Draußen?
Ciao baeckus
 
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