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Stifado aus dem Dutch Oven

Megajoschi

Oberlauch
5+ Jahre im GSV
Supporter
Γεια σας φίλοι und kalispera.
Freunde der kulinarischen Gaumenakrobatik, gestern war bei uns mal wieder greek week.
Diesmal mit einem sehr geilen Stifado aus dem Dopf. Ich hatte im Laufe der Zeit schon das
ein oder andere Stifado Rezept ausprobiert. Aber das hier ist letztendlich das, was mich am
meisten an Urlaub respektive an Kreta erinnert.
Ok, fangen wir mal an.
Hier zu Beginn, wie immer, die Zutaten (auf dem Bild fehlt allerdings noch der Wein).
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- 2.5 kg Gulasch gemischt (1.5 kg Rind, 1 kg Schwein)
- 2.5 kg rote Zwiebeln (ca. 50 Stück)
- 1 Flasche trockener Rotwein
- ca. 10 Knoblauchzehen (oder mehr)
- 2 große und 1 kleine Dose geschälte Tomaten
- 400 ml Rinderfond
- 10 Nelken
- 10 Wacholderbeeren
- 10 Piment
- 5 Lorbeerblätter
- 2 TL Zucker
- 1 TL Zimtpulver
- 2 Zimtstangen (optional. Dann aber etwas mehr Zimtpulver)
- je 1 TL Salz und Pfeffer

Die Gewürze schon einmal portionieren
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Den Knoblauch...
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... grob hacken.
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Die Zwiebeln ausziehen und vierteln.
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Letztendlich kam eine große Schüssel zusammen.
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Die Vorbereitungen bzw. die Schnibbelei wäre damit abgeschlossen.
Ab nach draußen.
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Den Dutch auf die Kohlen setzen und aufheizen.
Das Fleisch wird dann, wie beim Gulasch, portionsweise angebraten.
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An dieser Stelle muss mal gesagt werden, dass das Rindergulasch sch.... geschnitten war. Das war viel zu klein. Im Gegensatz zum Schwein (wie hier auf dem Foto).
Qualitativ war das Fleisch aber in Ordnung.
Ab jetzt ist der Rest eigentlich ein Selbstläufer.
Das angebratene Fleisch kommt nun wieder zurück in den Dopf.
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Gefolgt von den Tomaten und den Zwiebeln.
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Dabei voll entsetzen festgestellt, dass der DO doch arg klein ist (9er von BBQ Toro)
Nun der Rinderfond...
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... und die ganze Flasche Rotwein.
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Dann die Gewürze (Knoblauch, Zimt und Zimtstangen, Salz, Pfeffer
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Alles gut unterrühren und dabei feststellen, dass ich mir mal einen 12er DO holen muss.
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Nelken, Piment, Wacholder in ein Teesieb geben (wer mag) und dieses, mit den Lorbeerblättern, dazugeben.
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Umrühren, dabei über den kleinen DO fluchen und schlussendlich den Zucker dazugeben.
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Alles wieder umrühren. Boah Freunde. Alleine jetzt schon ist das ein himmlischer Geruch.
Da läuft einem das Wasser in der Hose zusammen.Einfach der Hammer.
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Deckel und ein paar Kohlen drauf.
Jetzt darf das Ganze für mindestens 2 Stunden köcheln.
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In der Zwischenzeit hatte Göga ein paar mini Pita Brote vorbereitet. Eigentlich wollte ich die auf dem Pizzastein im Grill machen.
Leider war der mit der Pfanne für die Kartoffeln besetzt. So mussten wir leider auf den BO ausweichen. Und da der leider schon etwas
betagt ist und auch die Temperaturen nicht mehr so ganz erreicht, sind die leider ein wenig blass geblieben.
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Weiter mit den Kartoffeln. Hier hatten wir Drillinge genommen. Diese wurden teils halbiert und teils im Ganzen in Olivenöl angebraten.
Gewürzt wurde nur mit ein wenig Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin.
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Und das Stifado ist, nach knapp 2.5 Stunden auch fertig.
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Und ab zum Servieren.
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Leute, das war meeeeeega lecker. Diese leicht zimtige Note, die geilen, knusprigen Kartoffeln und das total zarte Fleisch. Du hattest das Gefühl, du sitzt in einer Taverne auf Kreta. Hier fehlte mir leider nur noch der kretische Raki zum Glück.
Klar, die Fotos gewinnen keinen Schönheitspreis. Aber der Geschmack war einfach himmlisch.

Danke für's reinzappen.

LG
Jörg
 
Das sieht sehr gut aus 😋😍

Lieber Gruß aus Tirol Silvia
 
Oh ja,das kann nur geschmeckt haben👌 Was so a bisserl Zimt in einem Gericht ausmachen kann is scho da Wahnsinn 😋 Ein tolles Stifado :thumb1:
 
Sehr lecker, gefällt mir super 👍😎🍻.
 
Wow!

Das sieht super aus und ich kann mir nach diversen Kretischen Tavernenbesuchen den Geschmack sehr gut vorstellen :-)
 
Das steht schon lange auf meiner ToDo Liste ;)

Nach deinem Bericht hier muss ich das demnächst echt mal anpacken :thumb2:

Schaut nämlich extrem lecker aus :wiegeil:
 
Oh Mann, ich kann es riechen. Sieht absolut toll aus. Danke für die Doku und dass du uns mitgenommen hast.

Möchte ich jetzt essen.
 
Richtig geil die Nummer. Mir tropft der Zahn! :::Sabber:!:
 
:wiegeil:

Der DOpf hat ja dann doch gereicht. Vielleicht vorher in einer großen Schüssel alle Zutaten vermengen und dann in den DOpf geben...
 
Genial. :thumb2: Wie im Urlaub auf Korfu.:messer:
 
poli orea 👌
aber so was von :mosh:
Stifado hatte ich bisher tatsächlich nur in GR :o:o
leider noch nie selber gemacht :bash:
aber dank Dir werd ich das wohl bald mal ändern :pfeif:
efcharisto fürs anfixen :thumb1:

yiammas :anstoޥn:
 
Auf Nachfrage, hier das Rezept für die Mini Pita Brote

Zutaten:
500g Mehl (Typ 550)
1/2 Pkg. Hefe (20g)
1 TL Zucker
300ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
1/2 TL (Meer)Salz

Die Hefe im lauwarmen Wasser lösen.
Dann Mehl, Zucker, Salz und das Olivenöl dazugeben und mit der Küchenmaschine so lange kneten,
bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Dauert so knapp 5-10 Minuten.
Den Teig, abgedeckt, für eine gute Stunde, an einem warmen Ort gehen, lassen.
Bei den momentanen Temperaturen, sollte das aber keine große Herausforderung sein 😉
Danach auf einer bemehlten Unterlage den Teig nochmals kneten und 8 gleichgroße Stücke abschneiden.
Diese dann zu ca. 7mm dicke Fladen ausrollen.
Dann geht's auch schon zum Backen.
Das Rezept beschreibt das Vorgehen für das Backen im Grill. Dazu einen Pizzastein, mittig, auf den Rost legen und den Grill
auf 240°C einstellen. Die Flammen unter dem Stein dabei auf klein(st)e Stufe stellen, damit der Boden nicht verbrennt.
Aber ich denke, dass das im BO auch funktioniert. Nur bei unserem ollen Ding hat's mich ganz so gefunzt.
Das Ergebnis im Grill, dürfte aber hier das Bessere sein.


LG
Jörg
 
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