Nichts desto trotz macht der Biscotto Gutes einfach noch besser und ist eher als eine Art Autopilot mit mehr Komfort und weiteren Vorzügen zu sehen, vor allem wenn man es etwas knackiger mag.
Ich sehe das genau so!
An all die, die sich überlegen, einen Luigi zuzulegen: ja, man kann auch mit dem Original-Pizzastein (Cordierit) ganz gute Ergebnisse ohne verbrannten Boden erzielen. Es muss nicht, aber es kann u.U. vorkommen, dass der Pizzaboden zu dunkel wird, was allerdings rein gar nichts mit den persönlichen Fähigkeiten bzw. eigenem Können zu tun hat. Wenn es also zum angebrannten Pizzaboden kommen sollte, kann man an einigen Stellschrauben drehen, um das Problem zu lösen wie z.B. den Teig anders zubereiten, die Hydration variieren, die durch das Backprogramm vorgeschlagene Temperatur anders einstellen, die Pizza drehen, die Pizza näher an die Spirale halten, den Pizzabelag anders gestalten, den Pizzastein mit feuchtem Lappen abkühlen, etc. All das hilft, einen dunklen Boden zu vermeiden.
An all die, die keine der genannten Anpassungen vornehmen und einfach straight forward backen möchten:
ein Biscottostein kann an der Stelle empfohlen werden. Der Biscottostein zeichnet sich dadurch aus, dass er die Wärme nicht so schnell an den Pizzaboden abgibt. Darüberhinaus hat der Stein „produktionsbedingt“ keine glatte Oberfläche, weshalb die Pizza niemals flach aufliegt. Das vermeidet einen verbrannten Pizzaboden.
An all die, die es sich überlegen, einen Biscottostein zuzulegen: ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Der Stein ist nicht ganz günstig, aber er erleichtert definitiv das Handling, ermöglicht ein entspanntes Zubereiten einer Pizza (und insbesondere eines Flammkuchens) und führt zu geschmackvollen Ergebnissen. Aus meiner Sicht lohnt sich die Investition.