Baumpfleger: Ich denke wohl, Du hast noch keine Rebstöcke gesehen, wie der Winzer sie von der Rebschule geliefert bekommt. Diese haben so gut wie keine Wurzeln. Deswegen der Pflanzzeitpunkt im Mai. Da Rebstöcke Tiefwurzler sind, müssen sie nicht gegossen werden. Der junge Rebstock arbeitet sich gleich in tiefere und feuchtere Bodenschichten vor. Man ist dazu übergegangen, den Pflanzabstand der Reben zu verringern damit eine Konkurrenzsituation zwischen den Reben entsteht. Die Reben sollen merken, dass nebenan kein Platz für Wurzelwachstum herrscht und sollen gleich nach unten Wurzeln.
Winzer beginnen mit der Gießerei, wenn es 3-4 Wochen nach dem Setzen nicht geregnet hat.
Das Ziel ist es im November nach dem Wachstumsstop den ersten Anschnitt kurz über dem Stockdraht zu setzen mit einem Auge unter dem Draht und einem Auge darüber. Aus einem der beiden Augen wächst die Biegerute für das Folgejahr. Deswegen ist es wichtig im ersten Winter ein schönes Stämmchen zu haben.
Wenn Du einen Weinstock im Herbst setzt und der erste Frost kommt früh, ist die Pflanze tot, ganz einfach.
PS: ein Gärtner ist kein Winzer.
Winzer beginnen mit der Gießerei, wenn es 3-4 Wochen nach dem Setzen nicht geregnet hat.
Das Ziel ist es im November nach dem Wachstumsstop den ersten Anschnitt kurz über dem Stockdraht zu setzen mit einem Auge unter dem Draht und einem Auge darüber. Aus einem der beiden Augen wächst die Biegerute für das Folgejahr. Deswegen ist es wichtig im ersten Winter ein schönes Stämmchen zu haben.
Wenn Du einen Weinstock im Herbst setzt und der erste Frost kommt früh, ist die Pflanze tot, ganz einfach.
PS: ein Gärtner ist kein Winzer.


Peter