Russischer Rostbraten

mit Meerrettich

 


Zutaten
Leicht

Anweisungen
  1. Vorwort: Im zaristischen Russland müssen die Feinschmecker eine scharfe Zunge gehabt haben. Denn viele Fleischgerichte, die aus der russischen Küche stammen, werden mit Senf gewürzt. Das zum Rostbraten außerdem Meerrettich gereicht wird, ist vermutlich auf englischen Einfluss zurückzuführen. Übrigens ist ein Rostbraten der einzige Braten, der nicht im Stück, sondern in Portionsscheiben gebraten wird.
  2. Fleisch kurz abspülen und mit Haushaltspapier trocken tupfen. Leicht mit Pfeffer würzen. Butter in einer Pfanne erhitzen. Fleisch hineingeben und auf jeder Seite 6 Minuten nicht zu scharf braten.
  3. Fleisch rausnehmen, salzen und die Oberseite mit Senf bestreichen.
  4. Auf einer Platte anrichten und mit Meerrettich bestreuen. Bratfond als Soße dazu servieren.
  5. Beilagen: Grüner Salat oder Chicorée-Salat in einer Kräuter-Marinade und Pommes frites oder Röstkartoffeln. Ganz stilecht ist es natürlich, das Fleisch auf dem Rost zu braten. Entweder über Holzkohlenfeuer oder im Backofen bei 240 Grad (Gasherd: Stufe 6 oder reichlich 1/2 große Flamme). In beiden Fällen wird das Fleisch vorher gepfeffert und in der geschmolzenen Butter gewendet. Meerrettich aus dem Glas tut es auch, wenn Sie keinen frischen bekommen.