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Amarillo im Einsatz

50er Platte ist heute gekommen, dank home office konnte ich schnell zum Landmaschinenhändler fahren und die Platte absägen lassen, nachdem ich vorher maßgenommen hatte. Jetzt kann es hier losgehen. Eventuell dämpfe ich den St. Louis Cut, den ich Freitag abholen werden, dann am Samstag auf dem Weber und nicht dem Broil King
 
Klar, die Kugel das sehr gut.
Auf der Kugel und ohne Amarillo habe ich bisher nur Kotelettrippchen gemacht, und den Amarillo bisher hauptsächlich für Rôtisserie verwendet. Bin sehr gespannt.
Vielleicht brenn ich, wenn ich dabei bin, noch den go Anywhere sauber und schaue, ob der Broil King Edelstahlrost paßt. Paßgenau wird nicht gehen, aber auf dem fimschigen Chromerost legen wird gehen. Für Deckel zu fehlt laut Datenblatt ein cm, aber ggf kann man ja tricksen.
 
Jetzt, wo ich mir mein Profilbild so ansehe, weiß ich gar nicht mehr, wozu ich damals den Grillrost mit rein getan hab.
Aber wird schon irgendeinen Sinn gehabt haben... :confused:

Wie dem auch sei, auf dem Bild kannst du erkennen, dass auch wenn der Amarillo unten, ganz am Rand steht, die Hitze absolut ausreichend ist.
Lese mir den Thread noch mal durch. Sieht man doch, weswegen Du den Rost drinn hattest: Damit die guten Schwartenstücke nicht in die Glut fallen!
 
Das könnte durchaus Sinn ergeben. Es gab ein paar Beiträge, in welchen berichtet wurde, dass es Emaille Schäden am Grill auf Grund der großen punktuellen Hitze im Amarillo gab.
 
Mit Wasser natürlich enorm ... die Temperaturunterschiede hat @waltherman mal ganz genau aufgezeigt.
 
Ist die Abschirmung zur Mitte enorm oder vernachlässigbar?

Gebraucht jemand den Amarillo ohne Wasser?
man kann den Korb ohne Wasser nutzen wenn man keinen Feutigkeit am Fleisch will, z.B. mit Steak, dann hat man im Gegensatz weniger Hitzetrennung.
Gedacht ist das Wasser zur Hitzetrennung, aber auch zur Verbesserung des Temperaturtransport..
 
Das könnte durchaus Sinn ergeben. Es gab ein paar Beiträge, in welchen berichtet wurde, dass es Emaille Schäden am Grill auf Grund der großen punktuellen Hitze im Amarillo gab.
dafür hat man aber an der anderen Seite sehr niedrige Hitze, Weber gibt 10 Jahre Garantie gegen Durchrostung.
 
Ribs sind mit dem Amarillo auch kein Problem.
Bei 10-12 Starterbriketts nach ca dreiviertel Stunde sind die weiteren Briketts ausgegast und man bekommt eine konstante Temperatur von ca 150° am Deckelschätzeisen und somit zwischen 110-120° auf Rosthöhe.
Hier nach ungefähr 5 Std bei 6-0-0.
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Der Onlyfire ist mMn ein modifizierter Amarillo. Heute ist er geliefert worden und gleich im Liveeinsatz. Ribbs und Ribeyesteak sollen es werden. Die Ribbs dämpfe ich gerne 90 Minuten im GN, dann 30 Minuten mit Glaze auf den Rost. Den Onlyfire nutzt ich zuerst für die Minion-Methode, danach dann als „Höllenfeuer“ für das Sear Grate.

Der Onlyfire besteht aus magnetischem Edelstahl mit angepunktetem Edelstahl-Boden. Der Onlyfire liegt unten nicht an der Grillwand an. Lediglich zwei Punkte liegen am obersten Rand an der Kugelwand an. Dies war auch der Grund für mich, mir den Onlyfire anstatt den Amarillo zu holen.

Die Temperatur lässt sich sehr gut einregeln. Der 210 Grad-Alarm ist doch etwas hoch eingestellt ;-) Die eingestellte Temperaturkurve ist auf Rosthöhe. Die Coconuts werden im Onlyfire mit besoffenen Coconuts ausgegast und angezündet.
Nach 90 Minuten habe ich mit einigen glühenden Coconuts zwei große Hände Marabus zum glühen gebracht.
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Die Marabus glühen. Nun kommt gleich die Hitzephase mit dem Sear Grate. Das Wasser kocht sprudelnd.

Fazit: Der Onlyfire bleibt erstmal in der Kugel. Beim nächsten Grillen lege ich nur noch eine Lage Coconuts in den Onlyfire, das langt von der Temperatur her locker, um über Stunden 130 Grad auf Rosthöhe zu halten. Ich hatte zwei klar getrennte Zonen (direkt/indirekt). Dies liegt wohl an dem Luftzug zum Onlyfire hin. Durch den mit Asche bedeckten Boden zieht er fast nur heiße Luft durch die vordere geschlitzte Wand. Bei Gelegenheit messe ich diesen Phänomen noch aus. Es ist in 2,5 Stunden wenig Wasser verdunstet.

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Mit glühender Marabukohle habe ich die direkte und indirekte Zone ausgemessen.

Mit lange geschlossenem Deckel zeigt das Schätzeisen direkt über der glühenden Kohle 285 Grad und auf Rosthöhe - 7 cm vom Onlyfire entfernt - hatte ich 101 Grad. 1 cm vom Übergang direkt zu indirekt entfernt, hatte ich 127 Grad.

Mein Gefühl letztes Mal wurde klar bestätigt. Der Onlyfire ermöglicht Slow und Low sowie zeitgleiches indirektes und direktes Grillen, mit klar getrennten Zonen.

Beim letzen Foto steckt die Sonde schon im Steak und liegt nicht mehr an der Grenze. Der Onlyfire bleibt im Grill und das Sear Grate an der Wand.

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Guter Bericht und schöne Bilder. Kannst du mal bitte auch noch vom Onlyfire nach dem ersten Einsatz zeigen!? Hat er sich verzogen?
 
Viermal war er im Einsatz. Bisher habe ich kein Verziehen feststellen können. Ich habe den Onlyfire zweimal glühend kalt aufgefüllt.

Die Außenwölbung hatte er bereits von Beginn an. Er liegt nur an diesen zwei kältesten Punkten an der Kugel an.

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Super, danke. Sieht ja wirklich noch sehr gut aus. Das er jetzt einen Lochblech Boden hat, ist echt praktisch.
 
Ja. Und er heizt trotz Bodenblech ordentlich ein. Auch die Wasserrinne zwischen den Zonen vom Amarillo 1.0 habe ich überschätzt. Das Maximum habe ich im Onlyfire noch nicht gegeben.
 
Ich habe den normalen Amarillo, mit dem Wasserspeicher an der Front. Perfekt wäre eine Kreuzung aus Amarillo und Onlyfire, also eine Rinne ringsherum.
 
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